geboren 1986
Stuttgart Botnang
Ich wohne in Stuttgart Botnang und habe im Januar meine Ausbildung zum Zerspannungsmechaniker abgeschlossen und bin der Firma treu geblieben.
In meiner Jugend habe ich mich besonders im Bereich Tierschutz engagiert,
später kamen Umweltschutz und Menschenrechte hinzu.
Bis heute bin/war ich für folgende Gruppen aktiv:
Tierschutzverein Stuttgart – Tierheim Botnang,
PETA Deutschland,
Menschen für Tierrechte- Tierversuchsgegner Baden Württemberg,
Die-Tierfreunde,
Greenpeace Jugend,
Bundjugend,
Robin Wood,
IGM- Jugendvertretung.
Lebensmotto: leben und leben lassen – vermeidbares Leid vermeiden
Auf diese beiden Grundsätze versuche ich mein Leben auszurichten. Deshalb habe ich mich vor ca. 6 Jahren zu einer veganen Lebensweise entschlossen. Eine Lebensweise bei der man auf den Konsum tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Käse, Eier, Leder, Pelz… verzichtet.
Wir haben die schlimmsten Zeiten des Sexismus und des Rechtsextremismus hinter uns gebracht. Der Spezizismus, also die Herabwürdigung auf Grund der Spezies, ist eines der größten Verbrechen in der heutigen Zeit. Wir brauchen, verbrauchen und missbrauchen Tiere für unser Wohl. Woher nehmen wir uns dieses Recht? Der Rassist sagt, weil du eine andere Hautfarbe hast, darf ich dich als Sklaven halten. Der Spezizist sagt, weil du ein Tier bist darf ich mit dir machen was ich will. Es gibt viele Unterschiede zwischen Tier und Mensch, diese gibt es aber auch zwischen Menschen. Es gibt große Menschen und kleine Menschen, hellhäutige Menschen und dunkelhäutige Menschen, dicke und dünne Menschen, Menschen mit vielen und wenigen Haaren. All diese Unterschiede gibt es zwischen Mensch und Tier,
aber rechtfertigen diese unseren Umgang mit ihnen?
Wir alle haben eines gemeinsam. Wir fühlen und empfinden Schmerz. Das ist der wesentliche Punkt weshalb wir jedem Lebewesen ein Recht auf Leben und Unversehrtheit einräumen und „vermeidbares Leid vermeiden“ sollten.
Konsequent diese Ideologie anzusteuern und seine Energie dafür aufzuwenden halte ich auch aus der Überzeugung für sinnvoll, wenn der Mensch gelernt hat, Tiere in vollem Umfang zu respektieren und zu schützen, dann wird er auch bereits gelernt haben seine Mitmenschen zu respektieren.
“Der wahrhaft Ethische nimmt sich die Zeit,
einem Insekt, das in einen Tümpel gefallen ist,
ein Blatt oder einen Halm zur Rettung hinzuhalten.
Und er fürchtet sich nicht,
als sentimental belächelt zu werden.”
-Albert Schweizer-
Politik selbst machen!
Ich bin von der Macht des Verbrauchers überzeugt, wir müssen sie nur nutzen! Warum sollen wir nur von den Politikern faire Arbeitsplätze fordern wenn wir sie uns auch selbst ein Stückweit „kaufen können“. Ich bin aber auch von der Schuld des Verbrauchers überzeugt, wenn Arbeitsplätze an Qualität verlieren und vernichtet werden. Ich kann täglich beim Einkauf entscheiden welche Firmen und welche Arbeitsbedingungen ich unterstütze. Viele Firmen stehen in der Kritik! Aber wo ist der massenhafte Boykott! Warum kaufen wir nicht die Produkte der positiven Hersteller, Fair Trade Produkte, Bioprodukte und Produkte „Made in Germany“ nur weil sie etwas teurer sind? Wenn wir eine 35 Stundenwoche fordern, müssen wir unseren Mitmenschen diese auch zugestehen, dann passt es nicht wenn wir Produkte aus Kinderarbeit und einer 60 Stundenwoche kaufen.
Deshalb setz ich auf Bewusstseinsschulung für fairen Konsum!
Was ich für Stuttgart will!
Stuttgart ist eine sehr schöne Stadt, sie besteht zum Glück aus vielen Hügeln, so dass es Herr Schuster nicht so einfach hat alles zu bebauen. Steht man im Kessel ist die Stadt grau, bewegt man sich aber auf ihre Hänge so erlebt man ihre volle Pracht. Kaum eine andere Stadt hat noch so viele Grünflächen wie Stuttgart. Diese gilt es zu erhalten. Wir müssen uns gegen jede Rückwirtschaftung der Grünflächen stellen, denn die Natur ist die Grundlage unseres Lebens und sie ist vor allem für Stuttgart wegen der Geografie (dem Talkessel) wichtig.
Ich möchte eine Stadt für das Volk. Sie soll der breiten Masse gefallen und nicht nur den Reichen und Einflussreichen gerecht werden. Das setzt voraus, dass die Stuttgarter ihre Stadt mitgestalten. Der Wille und das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger ist auch da, doch leider fehlt die Akzeptanz bei den meisten Stadträten. Diese Arroganz müssen wir durchbrechen.
Ich stelle mir eine Stadt vor in der nicht privatisiert, sondern alles was dem Allgemeinwohl dient, in den Besitz der Stadt und somit den Bürgerinnen und Bürgern übergeht.
Eine nachhaltige Stadt mit Lebensqualität. Der Versuch durch Umfinanzierung einen möglichst „kostenfreien“ und qualitativen Nahverkehr zu gewährleisten und dadurch den Autoverkehr zu minimieren.
Eine Stadt wo Familie, Bildung und medizinische Versorgung gefördert und geschätzt werden.
Ronja sagte am 22. Dezember, 2009 um 20:32 Uhr:
hey maik! cool! kommst du auch auf den jukss?? ja, oder? will dich mal wieder sehen!!! sorry dass das letztes mal nicht geklappt hat mit dem weihnachtsmarkt, eigentlich ärger ich mich immer noch darüber dass ich an dem abend nicht doch noch gekommen bin.
grüßle
Ronja