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Maria Lina Kotelmann

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Listenplatz 2
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Fachdozentin für BWL, VWL und EDV
geboren 1972
Stuttgart-Mühlhausen


Maria-Lina Kotelmann will sich im Gemeinderat für eine bessere Ausstattung der Schulen und das Arbeiten mit modernen pädagogischen Konzepten, die im Normschulbetrieb nicht angewendet werden, einsetzen. Darunter versteht sie ein von den Schülern weitgehend selbstgesteuertes aber betreutes Lernen. Gesundes kostenloses Schulessen sowie diverse sportliche Aktivitäten sollten eine Selbstverständlichkeit sein. „Körperliche und geistige Fitness gehören zusammen, sind die Voraussetzungen erfolgreichen Lernens“, sagt Kotelmann. Dazu müssen von der Stadt finanzierte Pilotschulen eingerichtet und engagiertes Personal eingestellt werden. „Kinder sind unsere Zukunft. Deswegen müssen wir in Kindergärten und Schulen investieren und nicht in Stuttgart21“ so Kotelmann.
13 Kommentare zu "Maria Lina Kotelmann"

  1. Dominic Bauer sagte am 20. Mai, 2009 um 23:19 Uhr: 

    Das ist endlich das was uns die kleinien Bürger auch Interesiert,
    endlich Spricht einer aus Unserer Münde

    Danke Frau Kotelmann
    Danke SÖS

  2. Allessio Del Regnio sagte am 21. Mai, 2009 um 20:26 Uhr: 

    Ich als Sportstudent kann diesem nur zustimmen, endlich hat jemand erkannt wie wichtig tägliche Bewegung und gesundes Essen für erfolgreiches lernen sind außerdem haben wir oft versucht uns mit diesen Themen durchzusetzen leider ohne Erfolg…. Vielleicht jetzt mit euch. Danke

  3. Rik Beck sagte am 29. Mai, 2009 um 22:27 Uhr: 

    Guten Tag,
    in Ihrer Stellungnahme hier ist nichts zu Thema dreigliedriges Schulsystem oder Gesamtschule zu lesen. Wie ist Ihre Position zu diesem Thema?
    Im voraus besten Dank

  4. Ingo Lau sagte am 31. Mai, 2009 um 10:39 Uhr: 

    Hallo SÖS!
    Stuttgart sollte als Landeshauptstadt die Vorreiterrolle in Sachen Bildung übernehmen. Dazu gehört für mich ein Schulsystem, das durch Vielfalt geprägt ist. Eltern sollen die Wahl haben, ob ihr Kind auf eine Integrierte Gesamtschule gehen soll, oder ob sie mit ihrem Kind den normalen dreigliedrigen Schulweg beschreiten wollen. Oder auch, ob es 12 oder 13 Jahre bis zum Abitur sein sollen. In Sachen Bildung gibt es keinen Königsweg, auch wenn uns die Politiker das immer wieder einreden wollen.
    Was aber geschieht zur Zeit: Die Verantwortlichen versuchen alle auf einen Weg zu zwingen (Turboabi). Das Resultat: Die Anmeldezahlen bei den Schulen in freier Trägerschaft und bei den sogenannten Eliteschulen klettern exorbitant in die Höhe.
    Ist das sozial? Fördert das den Gemeinsinn?

  5. Barbara Hummel sagte am 31. Mai, 2009 um 20:44 Uhr: 

    Lieber Rik Beck,

    Maria Lina Kotelmann ist zur Zeit nicht zu erreichen, deshalb schicke ich Ihnen als SÖS Kandidatin meine Stellungnahme zur Gesamtschule und zum dreigliedrigen Schulsystem.
    Wir halten in Deutschland mit dem dreigliedrigen Schulsystem an einem “ständischen Schulwesen” fest, das aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Hauptschule entspricht dabei immer noch der früheren Volksschule für die gmeine Klasse.
    Es sollten deshalb allgemeine und flächendeckende Gesamtschulen für alle geschaffen werden, wie es im zivilisierten Europa Standard ist. Dazu bedarf es natürlich einer sehr viel besseren personellen Ausstattung, um verbesserte Schulergebnisse zu erzielen. Jeder Schüler sollte dort abgeholt werden wo er steht. Das deutsche Schulsystem leidet neben der Unterfinanzierung vor allem daran, daß Kinder aus unteren sozialen Schichten und mit Migrationshintergrund besonders schlecht abschneiden. Gerade in Stuttgart haben wir aber einen sehr hohen Anteil an Schülern aus Migrantenfamilien, ohne entsprechende qualifizierte Angebote haben sie wenig Chancen, einen Ausbildungsplatz oder gar einen höheren Bildungsabschluss zu bekommen. Im Vergleich zu anderen Industriestaaten liegt Deutschland weit zurück, von Chancengleichheit kann nicht die Rede sein.
    Die zur Zeit so hochgelobte Werkrealschule ist meines Erachtens ein Täuschungsmanöver, denn die Durchlässigkeit von unten nach oben ist mit dieser Form der erweiterten Hauptschule nicht gewährleistet.

    Barbara Hummel

  6. Ing Lau sagte am 1. Juni, 2009 um 7:57 Uhr: 

    Hallo Frau Hummel,

    was mir an Ihrer Antwort nicht gefällt, ist das “für alle”. Warum sollen verschiedene Schulwege nicht gleichberechtigt und nebeneinander existieren dürfen? Das hat nur Vorteile: Vielfalt, Wettbewerb, Wahlmöglichkeiten für die Eltern, individuelle Förderung für den Einzelnen.
    Im Bereich der Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen haben wir diese Wahlmöglichkeiten in Stuttgart schon heute: Kindergarten, Kindertagesstätten, Elter-Kind-Gruppen, Montessori- und Waldorf-Einrichtungen. Alle werden annähernd gleich gefördert.
    Lasst uns diese Vielfalt auch bei den Schulen schaffen und alle werden dadurch gewinnen.
    Ansonsten bin ich bei Ihnen, Frau Hummel.

    Ingo Lau

  7. Maria-Lina Kotelmann sagte am 2. Juni, 2009 um 12:49 Uhr: 

    Hallo Rik Beck,

    Hallo Rik Beck,

    zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich so spät antworte, aber mich hat der Grippevirus erwischt und mich außer Gefecht gesetzt. Nun zu Ihrer Frage!

    Ich bin der Auffassung, dass es definitiv Zeit ist, dass auch wir vom dreigliedrigen Schulsystem zur Gesamtschule wechseln. Die Selektion ob Haupt-, Real-, Gymnasium oder gar Sonderschule findet viel zu früh statt. Kinder mit ca. neun Jahren spielen noch mit Plastikflugzeugen und Puppen, und wenn hier nicht starke Eltern im Hintergrund stehen, und ihre Kinder unterstützen mit Nachhilfe und Aufklärung dann spielen sie weiter und erkennen leider zu später wie wichtig es war.

    Den meisten Emigranteneltern ist das deutsche Schulsystem nicht bekannt. Die Eltern wissen nicht wie wichtig die 4. Klasse (bzw. 3. Klasse) für die Zukunft ihrer Kinder ist. Sie gehen davon aus, dass die „gute“ deutsche Schule schon alles richtig macht. Jedoch sagen die Statistiken etwas anderes. Haupt- und Sonderschulen haben den höchsten Ausländeranteil. Und dies kann sicherlich nicht auf mangelnde Intelligenz zurückzuführen sein. Welches einer Studie der Uni Karlsruhe bestätigt. Oft besuchen Emigranten Kinder nur die Haupt- oder Sonderschule, nicht weil sie „dümmer“ wären, sondern weil es bei ihnen schlicht an guten Deutschkenntnissen fehlt. Jedoch ist es nicht ausreichend die deutsche Sprache erst in der Grundschule zu erlernen sondern dies muss bereits im Kindergarten von Fachlehren unterrichtet werden.
    Nicht zu vergessen ist, dass die Anforderungen an die Schulabgänger stetig höher angesetzt wird. Um einen Ausbildungsplatz als Bankkaufmann/frau zu bekommen reichte früher ein Realschulabschluss aus. Heute werden diese Ausbildungsplätze nur noch an Abiturienten vergeben. Das bedeutet dass die Abiturienten die Ausbildungsplätze der Realschüler besetzen, die Realschüler die Ausbildungsplätze der Hauptschüler und die Hauptschüler die der Sonderschüler und was machen nun die Sonderschüler?

    Viele Kinder, die in die Hauptschule geschickt werden fühlen sich benachteiligt, ungerechtfertig behandelt und sind selbstverständig enttäuscht und traurig.
    Einige reagieren darauf mit Trotz und/oder Aggressivität, andere verschließen sich.

    Da jedoch die Zukunft dieser Kinder sehr stark von ihren eigenen Eltern abhängig war, konnten Sie nicht wirklich selbst entscheiden.
    Aus diesem Grunde ist es besser wenn Jugendliche erst nach der 8. Klasse selbständig eine Entscheidung treffen müssen, wie es beispielsweise bei unseren italienischen Nachbarn gehandhabt wird. Durch das einheitliche Grundwissen wird auch der besuch von Folgeschulen erleichtert. Es gibt bereits gravierende unterschiede zwischen dem regulären Realschulabschluss und der Werkrealschule, da die Rahmenlehrpläne nicht miteinander abgeglichen sind. So heißt es zwar, dass ein Kind mit Werkrealschule ohne weiteres auch die nachfolgenden Schulen besuchen kann, jedoch sind diese Kinder in Mathe, Englisch, Chemie lange nicht auf dem Wissensstand wie Kinder aus den regulären Realschulen.

    Lieben Gruß

    Maria-Lina Kotelmann

  8. Barbara Hummel sagte am 2. Juni, 2009 um 15:46 Uhr: 

    Lieber Ingo Lau,

    wenn ich schreibe, Gesamtschule “für alle” denke ich dabei vor allem an Schüler aus sozial oder wirtschaftlich benachteiligten Elternhäusern, die keine Möglichkeit haben, eine private Schule zu besuchen. Schulen in freier Trägerschaft haben meist kleinere Klassen, individuellere Möglichkeiten der Förderung und zusätzliche Angebote am Nachmittag. Wünschenswert wäre, diese Möglichkeiten auch Schülern zugute kommen zu lassen, die eine staatliche Schule besuchen.
    Unsere staatlichen Schulen müssen dringend aufgewertet werden, vor allen brauchen wir genügend Lehrer , gute räumliche Bedingungen und eine Senkung des Klassenteilers. Das erfordert in erster Linie, dass die Landesregierung ihren Bildungsauftrag ernst nimmt, zusätzliches Geld investiert und sehr viele neue Stellen schafft. Stuttgart als Landeshauptstadt , deren Oberbürgermeister den Anspruch hat, die “kinderfreundlichste Großstadt Deutschlands” zu schaffen, sollte in Sachen Schule und Kinderbetreuung tatsächlich Vorreiter sein.
    Wünschen Eltern aus weltanschaulichen oder anderen Gründen eine bestimmte Schulform für ihr Kind, will ich ihnen diese Wunsch- und Wahlmöglichkeit nicht nehmen. Ich selbst habe mit einer Pflegetochter gute Erfahrungen in einer Waldorfschule gemacht. Trotz Lernschwierigkeiten konnte sie bis zur zehnten Klasse im Klassenverband bleiben und musste sich weder vor Sitzenbleiben noch vor dem Abschieben in eine Förderschule furchten. Angstfreies Lernen halte ich für überaus wichtig. Es gibt allerdings auch Schüler, für die eine Waldorfschule nicht geeignet ist – und von kleinen Klassen kann dort auch nicht die Rede sein.

    Barbara Hummel

  9. Ingo Lau sagte am 2. Juni, 2009 um 18:10 Uhr: 

    Hallo Frau Hummel,

    jetzt bin ich bei Ihnen. Sie meinen “Gesamtschule für alle, die es wollen”. Dazu muss es natürlich, wie Sie richtig sagen, auch staatlich finanzierte Gesamtschulen geben.

    Wichtig wäre mir, dass es daneben auch weiterhin andere private und staatlich finanzierte Schulformen, wie Gymnasien, Realschulen, Werkrealschulen, Waldorfschulen, evangelische und katholische Schulen … gibt. So lernen wir voneinander zu lernen und miteinander zu leben. Es geht meiner Ansicht nach nicht darum, das bestehende schelcht zu reden, sondern darum anderes zuzulassen. Das ist übrigens ein Thema, das nicht nur die Bildungspolitik betrifft, sondern fast alle Bereiche der Gesellschaft.

    Noch ein Wort an Frau Kotelmann: In einem Ihrer Beiträge habe ich auch den Begriff “Ganztagesschule” gelesen. Ich weiß nicht mehr genau in welchem Zusammenhang Sie ihn gebraucht hatten. Ich plädiere aber für eien klare begriffliche Trennung. Eine Ganztagesschule und eine Gesamtschule (beser. Integrierte Gesamtschule) sind nicht dasselbe. Ganztagesschulen sehe ich eher kritisch. Die Schule sollte ja nicht ein Zuhause werden, sonst sind wir beim Internat.

    Ingo Lau

  10. Maria-Lina Kotelmann sagte am 2. Juni, 2009 um 18:29 Uhr: 

    Hallo Herr Lau,

    können Sie mir bitte genau sagen, wo ich etwas über Gesamtschulen geschrieben haben soll? Ich kann es nicht finden. Denn ich bin Ihrer Meinung in puncto Definition.

    Mit freundlichen Grüßen

    Maria-Lina Kotelmann

  11. Ingo Lau sagte am 3. Juni, 2009 um 7:13 Uhr: 

    Hallo Frau Kotelmann!
    Ich war der Meinung, ich hätte in Ihrem Einleitungstext das Wort “Ganztagesschulen” gelesen. Kann es aber jetzt auch nicht mehr finden.
    Wie stehen Sie zu einem Ausbau der Ganztagesbetreuung an den Schulen?

    Ingo Lau

  12. Saverio D'Auria, Genf sagte am 11. Juni, 2009 um 16:46 Uhr: 

    Herzliche Glückwünsche für die Wahl im Kommunal-Stadtrat von Stuttgart.
    Über unsere Landsleute aus Stuttgart sind wir informiert worden, dass Du zu unserer Bewegung bzw. Partei „Italia dei Valori“ – „Italien der Werte“ angehörst und Mitglied bist.
    Ich hoffe Du kannst dies selber Bestätigen und somit wäre deine Wahl für die ganze Bewegung eine grosse Nachricht. Aus diesem Anlass würden wir uns freuen, für unsere monatliche Partei-Zeitschrift, mit Dir ein telefonisches Interview führen zu dürfen.

    Freundliche Grüsse

  13. gigi sagte am 22. Juli, 2010 um 12:51 Uhr: 

    ,si aprirà un cuore che pensavi sarebbe sempre stato chiuso per te.

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