Betriebsingenieur
geboren 1971
Stuttgart Weilimdorf
Seit dem Jahreswechsel 2007/08 entstand aus meiner strikten Ablehnung von „Stuttgart21“ aktives Engagement – ich wurde vom empörten Zeitungsleser zum handelnden Akteur.
Warum? Zu dieser Zeit lehnte das sogenannte „bürgerliche Lager“ im Stuttgarter Gemeinderat den notwendigen Bürgerentscheid – den über 61.000 Stuttgarter_innen mittels Bürgerbegehren einforderten – in arroganter Manier ab. Darüber wurde ich dermaßen sauer, dass ich mich entschloss, selbst aktiv zu werden. Unter anderem hier bei SÖS.
Im Aktionsbündnis gegen Stuttgart21 arbeite ich mit steigender Intensität mit. An Wochenenden trifft man mich oft an den Infoständen beim „Straßenkampf“ an. Die direkte Diskussion mit Befürwortern und Gegnern halte ich nicht nur für wichtig, es macht mir auch noch Spaß! Glücklich und ein bisschen stolz bin ich darauf, in der jüngeren Vergangenheit zusammen mit tollen Leuten des Bündnisses gegen Stuttgart21 zwei größere Veranstaltungen verantwortlich geplant und durchgeführt zu haben: Im Oktober ´08 die Menschenkette, bei der 8.000 Bürger_innen symbolisch ihren Kopfbahnhof schützten und im Februar ´09 die Teilnahme am Stuttgarter Faschingsumzug: Erstmals gab es dort einen politischen Motiv-Wagen.
Ich bin Dipl.-Ing. (FH) für Versorgungstechnik und arbeite als Betriebs- und Projektingenieur in der Hauptverwaltung der Bodensee-Wasserversorgung in Stuttgart-Vaihingen.
Wohnhaft bin ich seit 2000 in Stuttgart-Weilimdorf (genauer: im Wolfbusch). Stuttgart kenn ich aber schon mein Leben lang, aufgewachsen bin ich nämlich im nahen Ostfildern-Nellingen.
Neben meinem Hauptanliegen bei SÖS, Stuttgart21 endlich zu kippen will ich mich um den Ausbau eines dann kostenlosen öffentlichen Personen-Nahverkehrs in Stuttgart einsetzen und auch dafür, dass sich Stuttgarts Kommunal-Politik auf ihre Aufgaben rückbesinnt: Nämlich ein lebenswertes, buntes Stuttgart für alle Bewohner zu schaffen statt unser Bürgergeld an die Börse und in die Banken zu buttern, um die „Stuttgart-AG“ profitorientiert wie eine Investmentgesellschaft zu betreiben (was dann auch noch immer wieder schief geht).
Und wir müssen zurück zur Basisdemokratie: Bezirksbeiräte und Bezirksvorsteher sollen direkt gewählt werden und dann auch tatsächliche Entscheidungsgewalt für ihren Bezirk haben. Das Wahlrecht muss unabhängig von der Staatsangehörigkeit sein. Die Jugendräte müssen von der derzeitigen Alibi-Veranstaltung und einer Parteien-Nachwuchs-Zucht weg – hin zu Gremien, die auch verantwortlich was zu sagen haben.
Dafür will ich mich einsetzen.
Wo ich mich neben SÖS noch engagiere bzw. Mitglied bin:
- Bürgerinitiative „Leben in Stuttgart – kein Stuttgart 21“
- Bürgerinitiative „Zukunftsoffensive FORUM Weilimdorf“
- Schutzgemeinschaft Filder e.V.
- Mitglied Naturschutzbund Deutschland
- Fördermitglied Greenpeace
Sagen Sie uns, was Sie denken... und falls Sie möchten, dass neben Ihrem Kommentar ein Bild zu sehen ist, holen Sie sich ein gravatar!