Verhandlungen mit Vodafone
24. Juli 2006, verfasst von SÖS
Abgelegt unter: Anträge und Anfragen
Anfrage vom 24.07.2006 (Nr. 252/2006)
Die Stuttgarter Zeitung berichtete über eine Auskunft des Stadtplanungsamtes, wonach mit Vodafone wegen der Sendeanlage auf dem Burgholzhof verhandelt werde mit dem Ziel, eine andere Ausrichtung der Anlage zu erreichen. In einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative Mobilfunk Burgholzhof vom 23.7.06 wird nun berichtet, dass die anwohner gebeten wurden, mit Vodafone selbst zu verhandeln.
Frage:
Gibt es nun Verhandlungen seitens der Stadt mit Vodafone oder sind sie noch vorgesehen? Oder sind sie schon abgeschlossen und wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Wenn es keine Verhandlungen gab und gibt, warum nicht, und wieso erhält die StZ dann die Auskunft, man wolle verhandeln.
Hannes Rockenbauch




SÖS im Stuttgarter Gemeinderat sagte am 9. Januar, 2007 um 16:56 Uhr:
Beantwortung vom 23.08.2006:
Vodafone wurde vom Referat Städtebau und Umwelt gebeten, die technischen Möglichkeiten der Ausrichtung der Mobilfunkantennen auf dem US-Sendemast zu untersuchen. Das Ergebnis der Untersuchung wurde von Vodafone der Bürgerinitiative Mobilfunk Burgholzhof vorgestellt. Vodafone kommt zu dem Ergebnis, dass eine andere Ausrichtung ausscheide, da damit das Gebiet nicht mehr versorgt sein würde. Die Bürgerinitiative hat dieses Ergebnis nicht akzeptiert.
Am 1. August 2006 hat der Arbeitskreis Mobilfunk des Ausschusses für Umwelt und Technik die Mobilfunkantennen auf dem US-Sendemast am Burgholzhof ausgiebig erörtert. Einbezogen waren auch die von Vodafone erarbeiteten Darstellungen zur Frage der Änderung der Antennen. Angesichts der Messergebnisse von kleiner 4 % der geltenden Grenzwerte (Einhaltung der Schweizer Vorsorgewerte) haben die Beteiligten keine Handhabe gesehen, beim Betreiber auf eine Verlegung der Antennen hinzuwirken. Weitere Gespräche sind nicht erforderlich.
Dr. Wolfgang Schuster
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