Themenblatt: Stuttgart 21
8. Mai 2009, verfasst von SÖS
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Stuttgart 21 kann noch gestoppt werden
Nachdem die Fianzierungsvereinbarung für S21 in einer Nacht und Nebel Aktion unterzeichnet wurde erklärt Gangolf Stocker Sprecher von “Leben in Stuttgart- kein Stuttgart21″ und SÖS Kandidat das sich der Widerstand gegen S21 immer noch lohnt und warum man am 7 Juni mit der Wahl von SÖS Stuttgart21 abwählen kann.
Cross Border Leasing und die Privatisierung der Energie- und Wasserversorgung: diese politischen Fehlentscheidungen treffen Stuttgart in der Finanzkrise besonder hart.
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Thomas Weidenfaller sagte am 11. Mai, 2009 um 19:31 Uhr:
Menschen die Nein zu Stuttgart 21 sagen, denken nicht an die Zukunft. Kein K21 kann mit dem Zugverkehr in 25 Jahren mithalten.
Stuttgart 21 ist nicht mehr abwählbar! Da kann auch SÖS nichts mehr dran ändern! Das ist alles nur Wahlpropaganda um Stimmen zu bekommen von Leuten die noch Hoffnung haben. Hoffnung für ein schlechteres Verkehrssystem K21.
Martin Schubert sagte am 12. Mai, 2009 um 9:45 Uhr:
Lieber Thomas Weidenfaller,
ich befasse mich seit knapp zwei Jahren intensiv mit dem Vergleich zwischen S21 und dem Gegenentwurf “Kopfbahnhof 21″. Die inhaltliche Gegenüberstellung ist sehr gut in dieser downloadbaren Broschüre dargestellt:
http://www.kopfbahnhof-21.de/fileadmin/bilder/stellungnahmen/k21_alternative.pdf
Ein Beispielfilm zum Integralen Taktfahrplan in Stuttgart – so wie ich mir einen funktionierenden Bahnverkehr mit sinnvoller Verknüpfung von Fern- und Nahverkehr auch in 25 Jahren vorstelle – lässt sich z.B. hier anschauen:
http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=207
In Ihrem Beitrag vermisse ich leider die konkreten Kritikpunkte:
- Wieso denken Stuttgart21-Gegner nicht an die Zukunft? Ist es nicht gerade ein Zeichen der Zeit, einen mindestens genauso guten – ich behaupte besseren – Bahnknoten mit geringeren Investitionen zu schaffen? Muss ein Massenverkehrsmittel der Zukunft nicht leistungsfähiger sein als ein 8-Gleis-Bahnhof mit lediglich vier Zulaufstrecken, gerade wenn Stuttgart eine europäische Metropolregion bleiben/sein/werden will?
- Welchen Vorteil genau hat denn ein 8-gleisiger Durchgangsbahnhof ggü. einem sanierten, modernisierten 16-gleisigen Kopfbahnhof (mit aktuell schon fünf – künftig mehr – Zulaufstrecken)?
- Warum sollte Stuttgart 21 nicht mehr abwählbar sein? Jeder Gemeinderat kann eine einmal getroffene Entscheidung wieder rückgängig machen: Wir erleben es gerade mit unserem Stuttgarter Wasser.
Denn vergessen wir nicht: Stuttgart 21 betrifft den Bahnknoten zwischen Feuerbach und Wendlingen. Denn nur die politisch, nicht aber technisch mit diesem Projekt verknüpfte Schnellbahnstrecke Wendlingen-Ulm (gegen die kein vernünftiger Mensch was hat) bringt die oft probagierten Fahrzeitverkürzungen in Richtung Bratislava…
Ich gebe Ihnen aber in einem Recht: Wahlkampf mit “Stuttgart 21″ ist das aktuell am besten geeignete Mittel, um einen generellen Politik(-stil-)Wechsel in Stuttgart herbeizuführen… denn bei anderen, weniger prominenten Themen (Gestaltung Neckarpark, Mobilitätszentrum Cannstatt, Bebauung alte Messe Killesberg, Kulturmeile, Quartier S, “Da Vinci” inkl. Umgang mit dem Hotel Silber, Feinstaubproblematik am Neckartor, Mobilfunkstrahlenbelastung, Fernomnibusbahnhof Vaihingen, Messe-Erweiterung, usw. usw.) läuft auch vieles, vieles schief. Das wollen wir gerade rücken.
Lieber Thomas Weidenfaller, ich freue mich auf eine inhaltliche Diskussion mit Ihnen – gerne auch auf meiner “Kandidatenseite”:
http://www.s-oe-s.de/index.php/kandidaten/martin-schubert/
Alle anderen lade ich natürlich auch ein ;o).
beste Grüße,
Martin Schubert
Thomas Roloff sagte am 2. Oktober, 2009 um 18:30 Uhr:
Hallo ich finde Euren Einsatz gegen das Projekt S 21 super.
Da mich dieses Projekt und die derzeitige Umweltpolitik von der Regierung maßlos ärgert, habe ich zusammen mit MLPD Genossen eine Umweltgruppe in,s Leben gerufen. Wir möchten gerne mehr machen. D.h. uns Aktionen gegen S 21 beteiligen.
Ich persönlich finde S 21 ein Milliardenloch was immer größer wird. Das Geld was da verbuddelt wird könnte Kindern, Menschen
mit Behinderung usw zugute kommen. Da wird von Einsparungen im Stadthaushalt gesprochen, wo viele soziale Sachen wegfallen
(Schulen, Jugendcentren, kinderfreundliche Freizeitangebote u.Ä.).Aber die größte Einsparmöglichkeit, weg von S 21 hin zu K 21 wird garnicht zur Diskussion gestellt. Da könnte am meisten gespart werden.
Ich finde es ungerecht, dass bei den sozial Schwachen für dieses Unsinnprojekt gespart wird. Die Sparmaßnahmen habe ich als Heilerziehungspfleger im Caritas am eigenen Leib zu spüren bekommen und konnte sie auch bei der Betreuung der behinderten Menschen beobachten.
Bitte kämpft weiter gegen das Wahnsinnsprojekt!
Wir werden Euch als Umweltgruppe dabei unterstützen.
Hannes Rockenbauch sagte am 7. Oktober, 2009 um 8:04 Uhr:
Hallo Herr Roloff,
ich finde es toll, dass Sie den Kampf gegen S21 unterstützen wollen, und ich teile ihrer Argumente für K21, ich find es nur immer süß, wenn Parteien mal wieder auf die Idee kommen eine eigene Umweltgruppe zu gründen.
Warum kann man nicht einfach mal auf sein Fähnchen verzichten und dort aktiv werden wo es schon eine Bewegung gibt?
Die Bürgerbewegung gegen S21 ist so erfolgreich, weil hier Menschen
gemeinsam an einer Sache aktiv arbeiten und Parteipolitik zum Glück hinten ansteht.
In offenen parteifreien Plattformen sehe ich die Zukunft nicht in aktiver
Partei-Arbeit, die gehört wohl eher in die Geschichtsbücher
Ich lade Sie einfach mal ein zum nächsten Aktiven – Treffen gegen S21 ein: am 21.10. um 18 Uhr im BUND-Zentrum Rotebühlstr 86/1, aber bitte ohne Fähnchen