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	<title>Kommentare zu: S&#214;S-Programm 2009 online</title>
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	<description>unabhängiges überparteiliches Personenbündnis Stuttgart Ökologisch Sozial</description>
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		<title>Von: Maria-Lina Kotelmann</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/05/17/soes-programm-2009-online/comment-page-1/#comment-13943</link>
		<dc:creator>Maria-Lina Kotelmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 11:43:31 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Barbara Pfeifer,

Sie fragten uns warum man nun just Italienisch-Unterricht als Beispiel an den Schulen einf&#252;hren muss und nicht T&#252;rkisch oder Serbisch/Kroatisch.
Insgesamt werden pro Jahr Waren im Wert von rund 120 Milliarden Euro exportiert. Ausgef&#252;hrt wird weltweit, vor allem aber in die L&#228;nder der EU. Die gr&#246;&#223;ten Abnehmer sind Frankreich, Gro&#223;britannien und Italien. Insgesamt gesehen ist Baden-W&#252;rttemberg st&#228;rker als der Durchschnitt der anderen deutschen L&#228;nder.
Aus diesem Grunde finde ich, dass es ausgesprochen wichtig ist, dass Stuttgart als Landeshauptstadt Baden-W&#252;rttembergs hier den ersten Schritt geht, und die italienische Sprache in den Schulen einf&#252;hrt, um den Wirtschaftverkehr mit Italien aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls auszubauen. Selbstverst&#228;ndlich ist es auch sch&#246;n T&#252;rkisch oder Serbisch/Kroatisch anzubieten jedoch ist aktuell Italien der 3. st&#228;rkste Wirtschaftspartner Baden-W&#252;rttembergs.

Lieben Gru&#223;



Maria-Lina Kotelmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Barbara Pfeifer,</p>
<p>Sie fragten uns warum man nun just Italienisch-Unterricht als Beispiel an den Schulen einf&uuml;hren muss und nicht T&uuml;rkisch oder Serbisch/Kroatisch.<br />
Insgesamt werden pro Jahr Waren im Wert von rund 120 Milliarden Euro exportiert. Ausgef&uuml;hrt wird weltweit, vor allem aber in die L&auml;nder der EU. Die gr&ouml;&szlig;ten Abnehmer sind Frankreich, Gro&szlig;britannien und Italien. Insgesamt gesehen ist Baden-W&uuml;rttemberg st&auml;rker als der Durchschnitt der anderen deutschen L&auml;nder.<br />
Aus diesem Grunde finde ich, dass es ausgesprochen wichtig ist, dass Stuttgart als Landeshauptstadt Baden-W&uuml;rttembergs hier den ersten Schritt geht, und die italienische Sprache in den Schulen einf&uuml;hrt, um den Wirtschaftverkehr mit Italien aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls auszubauen. Selbstverst&auml;ndlich ist es auch sch&ouml;n T&uuml;rkisch oder Serbisch/Kroatisch anzubieten jedoch ist aktuell Italien der 3. st&auml;rkste Wirtschaftspartner Baden-W&uuml;rttembergs.</p>
<p>Lieben Gru&szlig;</p>
<p>Maria-Lina Kotelmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara Hummel</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/05/17/soes-programm-2009-online/comment-page-1/#comment-13924</link>
		<dc:creator>Barbara Hummel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2009 21:45:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s-oe-s.de/?p=3430#comment-13924</guid>
		<description>Hallo, Barbara Pfeifer,

selbstverst&#228;ndlich treten wir f&#252;r eine gleichberechtigte Partnerschaft mit gleicher Verteilung aller Aufgaben ein und vertreten ein Frauenbild des 21. Jahrhunderts. Das  sieht man  auch an der Anzahl der Kandidatinnen.  Doch in der Realit&#228;t beobachtet man leider zu oft, dass es meist Frauen sind, die sich um pflegebed&#252;rftige Angeh&#246;rige oder  Kindererziehung k&#252;mmern, und aus diesem Grund beruflich benachteiligt sind.  
Wenn wir schreiben &quot;jede Mutter sollte selbst entscheiden k&#246;nnen, ob sie arbeiten kann oder nicht&quot; denken wir vor allem an alleinerziehende Frauen. Sind sie Hartz IV-Empf&#228;ngerinnen, sollten sie nicht zur Arbeit gezwungen werden, wenn sie kleine Kinder haben, die nicht ausreichend versorgt sind. Das gilt nat&#252;rlich genauso f&#252;r alleinerziehende V&#228;ter. Deshalb auch die Forderung nach fl&#228;chendeckender und kostenloser Kinderbetreuung. 
Nimmt man die von Ihnen zitierten &quot;Senioren&quot; aus dem Zusammenhang, liest sich das Ganze tats&#228;chlich mi&#223;verst&#228;ndlich. In der Praxis ist jedoch zu beobachten, dass sich die Tr&#228;ger der Behindertenhilfe auf immer &#228;lter werdende behinderte SeniorInnen einstellen m&#252;ssen. Nach Beendigung des Arbeitslebens brauchen diese Menschen deshalb neue tagesstrukturierende Angebote und Wohnformen. Es besteht sonst die Gefahr, dass sie sehr schnell in einem ganz normalen Alten- oder Pflegeheim landen, wo auf ihre speziellen Bed&#252;rfnisse nicht eingegangen werden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Barbara Pfeifer,</p>
<p>selbstverst&auml;ndlich treten wir f&uuml;r eine gleichberechtigte Partnerschaft mit gleicher Verteilung aller Aufgaben ein und vertreten ein Frauenbild des 21. Jahrhunderts. Das  sieht man  auch an der Anzahl der Kandidatinnen.  Doch in der Realit&auml;t beobachtet man leider zu oft, dass es meist Frauen sind, die sich um pflegebed&uuml;rftige Angeh&ouml;rige oder  Kindererziehung k&uuml;mmern, und aus diesem Grund beruflich benachteiligt sind.<br />
Wenn wir schreiben &#8220;jede Mutter sollte selbst entscheiden k&ouml;nnen, ob sie arbeiten kann oder nicht&#8221; denken wir vor allem an alleinerziehende Frauen. Sind sie Hartz IV-Empf&auml;ngerinnen, sollten sie nicht zur Arbeit gezwungen werden, wenn sie kleine Kinder haben, die nicht ausreichend versorgt sind. Das gilt nat&uuml;rlich genauso f&uuml;r alleinerziehende V&auml;ter. Deshalb auch die Forderung nach fl&auml;chendeckender und kostenloser Kinderbetreuung.<br />
Nimmt man die von Ihnen zitierten &#8220;Senioren&#8221; aus dem Zusammenhang, liest sich das Ganze tats&auml;chlich mi&szlig;verst&auml;ndlich. In der Praxis ist jedoch zu beobachten, dass sich die Tr&auml;ger der Behindertenhilfe auf immer &auml;lter werdende behinderte SeniorInnen einstellen m&uuml;ssen. Nach Beendigung des Arbeitslebens brauchen diese Menschen deshalb neue tagesstrukturierende Angebote und Wohnformen. Es besteht sonst die Gefahr, dass sie sehr schnell in einem ganz normalen Alten- oder Pflegeheim landen, wo auf ihre speziellen Bed&uuml;rfnisse nicht eingegangen werden kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kurt Henzler</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/05/17/soes-programm-2009-online/comment-page-1/#comment-13921</link>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 19:59:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s-oe-s.de/?p=3430#comment-13921</guid>
		<description>Hallo Frau Pfeifer,
ich habe mir das Blatt, auf das Sie sich bei zwei Punkten beziehen, selbst auch nochmal kritisch angesehen. Bei den M&#252;ttern, denen &quot;gro&#223;z&#252;gig&quot; eine Wahlm&#246;glichkeit angeboten wird, bin ich ganz Ihrer Meinung. Selbstverst&#228;ndlich sollen Frau und Mann frei darin sein, miteinander zu regeln, wer Erwerbsarbeit und wer Familienarbeit in welchem Umfang leistet. Das ist eine Forderung in erster Linie an die Arbeitswelt.
Bei den Senioren haben Sie etwas mi&#223;verstanden: Mit diesem Passus werden nur die Senioren angesprochen, die als Behinderte vor Ihrer Rente in Behindertenwerkst&#228;tten arbeiteten. F&#252;r diese behinderten Senioren fehlen auf sie zugeschnittene L&#246;sungen in Alten- und Pflegeheimen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Pfeifer,<br />
ich habe mir das Blatt, auf das Sie sich bei zwei Punkten beziehen, selbst auch nochmal kritisch angesehen. Bei den M&uuml;ttern, denen &#8220;gro&szlig;z&uuml;gig&#8221; eine Wahlm&ouml;glichkeit angeboten wird, bin ich ganz Ihrer Meinung. Selbstverst&auml;ndlich sollen Frau und Mann frei darin sein, miteinander zu regeln, wer Erwerbsarbeit und wer Familienarbeit in welchem Umfang leistet. Das ist eine Forderung in erster Linie an die Arbeitswelt.<br />
Bei den Senioren haben Sie etwas mi&szlig;verstanden: Mit diesem Passus werden nur die Senioren angesprochen, die als Behinderte vor Ihrer Rente in Behindertenwerkst&auml;tten arbeiteten. F&uuml;r diese behinderten Senioren fehlen auf sie zugeschnittene L&ouml;sungen in Alten- und Pflegeheimen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gangolf Stocker</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/05/17/soes-programm-2009-online/comment-page-1/#comment-13920</link>
		<dc:creator>Gangolf Stocker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 15:48:15 +0000</pubDate>
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		<description>Die Schlussfolgerung, die Schlussfolgerung!!!! Will ich also Verkehr mittels Ausbau des &#214;PNV von der Stra&#223;e auf die Schiene verlagern, muss ich den Kfz-Verkehr entschleunigen, d.h. behindern. Gangolf Stocker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlussfolgerung, die Schlussfolgerung!!!! Will ich also Verkehr mittels Ausbau des &Ouml;PNV von der Stra&szlig;e auf die Schiene verlagern, muss ich den Kfz-Verkehr entschleunigen, d.h. behindern. Gangolf Stocker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gangolf Stocker</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/05/17/soes-programm-2009-online/comment-page-1/#comment-13919</link>
		<dc:creator>Gangolf Stocker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 15:45:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s-oe-s.de/?p=3430#comment-13919</guid>
		<description>Liebe Barbara Pfeifer,

korrekt, Ihre Kritik (ich war selbst mal alleinerziehnder Vater). Und das mit den behinderten Rentnern.
Zum Verkehr (das ist mein Feld): Ich will Ihnen ein Beispiel nennen. In den 70er Jahren wurde die S-Bahn nach Vaihingen, B&#246;blingen etc. gebaut. Man/frau erhoffte sich dadurch einen R&#252;ckgang des Kfz-Verkehrs in und aus dieser Richtung. Ein Jahr nach Fertigstellung wurde gez&#228;hlt und die &#220;berraschung war gro&#223;: Der &#214;PNV hatte zwar um 11% (einschl. S-Bahn) zugenommen, der Kfz-Vekehr in und aus dieser Richtung um 13,3%. An der markungsgrenze aus allen Richtungen hatte der Kfz-Verkehr dagegen &quot;nur&quot; um 6,3% zugenommen. Es hatte also eine gewaltige Verkehrszunehme in und aus B&#246;blingen stattgefunden, weil immer gr&#246;&#223;ere Teile des Speckg&#252;rtels in und um B&#246;blingen verkehrlich erschlossen wurden, mit dem S-Bahn-Bau parallel dazu die Stra&#223;e ausgebaut und somit Verkehr auf beiden Trassen erzeugt wurde. Gr&#246;&#223;ere Geschwindigkeit und schnellere Trassen - und das gilt f&#252;r alle Verkehrsmittel - machen immer weiter entfernt liegende R&#228;ume erreichbar und erzeugen neuen Verkehr.

Ich hoffe, ich war verst&#228;ndlich. Herzliche Gr&#252;&#223;e/Gangolf Stocker</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Barbara Pfeifer,</p>
<p>korrekt, Ihre Kritik (ich war selbst mal alleinerziehnder Vater). Und das mit den behinderten Rentnern.<br />
Zum Verkehr (das ist mein Feld): Ich will Ihnen ein Beispiel nennen. In den 70er Jahren wurde die S-Bahn nach Vaihingen, B&ouml;blingen etc. gebaut. Man/frau erhoffte sich dadurch einen R&uuml;ckgang des Kfz-Verkehrs in und aus dieser Richtung. Ein Jahr nach Fertigstellung wurde gez&auml;hlt und die &Uuml;berraschung war gro&szlig;: Der &Ouml;PNV hatte zwar um 11% (einschl. S-Bahn) zugenommen, der Kfz-Vekehr in und aus dieser Richtung um 13,3%. An der markungsgrenze aus allen Richtungen hatte der Kfz-Verkehr dagegen &#8220;nur&#8221; um 6,3% zugenommen. Es hatte also eine gewaltige Verkehrszunehme in und aus B&ouml;blingen stattgefunden, weil immer gr&ouml;&szlig;ere Teile des Speckg&uuml;rtels in und um B&ouml;blingen verkehrlich erschlossen wurden, mit dem S-Bahn-Bau parallel dazu die Stra&szlig;e ausgebaut und somit Verkehr auf beiden Trassen erzeugt wurde. Gr&ouml;&szlig;ere Geschwindigkeit und schnellere Trassen &#8211; und das gilt f&uuml;r alle Verkehrsmittel &#8211; machen immer weiter entfernt liegende R&auml;ume erreichbar und erzeugen neuen Verkehr.</p>
<p>Ich hoffe, ich war verst&auml;ndlich. Herzliche Gr&uuml;&szlig;e/Gangolf Stocker</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara Pfeifer</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/05/17/soes-programm-2009-online/comment-page-1/#comment-13918</link>
		<dc:creator>Barbara Pfeifer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 11:38:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s-oe-s.de/?p=3430#comment-13918</guid>
		<description>Liebe S&#214;Sler,

ich kenne Euch erst seit vergangenem Samstag und habe Euer Programm mit Spannung gelesen - vieles davon gef&#228;llt mir sehr. Aber Stuttgart f&#252;r alle - das stimmt noch nicht so ganz! Ich zitiere Euch: &quot;Wir wollen das Recht auf Arbeit f&#252;r alle Frauen, doch sollte jede Mutter selbst entscheiden k&#246;nnen, ob sie arbeiten kann oder nicht.&quot; Ja Himmel, sind den nur Frauen f&#252;r die Kindererziehung zust&#228;ndig? Dieser Satz klingt f&#252;r mich fast wie 19. Jahrhundert! In meiner Beziehung bin ich die Ganztagsarbeitende, mein Partner arbeitet halbtags, damit wir die Geschichte mit dem angeblichen Ganztagskindergarten (7.30 Uhr - 15.30 Uhr) irgendwie hinkriegen. Ich kenne noch diverse andere Paare, die das so tun - und ich kenne auch alleinerziehende V&#228;ter. Also schreibt doch bitte &quot;Frauen und M&#228;nner&quot; sowie &quot;M&#252;tter und V&#228;ter&quot;!
Auf der zweiten Seite desselben Blatts steht grammatikalisch noch etwas ganz Fatales: Wenn &#228;ltere Menschen in den Ruhestand gehen, &quot;m&#252;ssen in Zukunft vermehrt verl&#228;ssliche Angebote und begleitende Aktivit&#228;ten f&#252;r Senioren gschaffen werden. DIES ist eine ganz neue Herausforderung im Behindertenbereich&quot; (seit wann sind Senioren behindert?)&quot;, denn der Euthanasie im 3. Reich fielen viele geistig und k&#246;rperlich Behinderte, aber auch psychisch kranke Menschen zum Opfer.&quot; &#214;h, dass mit der Euthanasie wu&#223;te ich ja, aber dass die Nazis auch die Rentner ermordet haben???? (Keine Sorge, ich wei&#223;, wie es gemeint ist, aber Ihr h&#228;ttet mal jemanden Korrektur lesen lassen m&#252;ssen, auch auf den anderen Bl&#228;ttern.)
Und warum man nun just Italienisch-Unterricht als Beispiel an den Schulen einf&#252;hren muss (au&#223;er, weil ItalienerInnen bei Euch mitarbeiten), wei&#223; ich auch nicht, ich h&#228;tte es politisch kl&#252;ger gefunden, von T&#252;rkisch oder Serbisch/Kroatisch zu sprechen.
Definitiv unklar auf dem Blatt &quot;Verkehrter Verkehr&quot; ist mir, warum der Kfz-Verkehr ZUnimmt, wenn der &#214;PNV-Verkehr w&#228;chst ohne Behinderung der Kfzs. Ich h&#228;tte schlimmstenfalls erwartet, dass er gleichbleibt. Aber warum ZUnahme? (Wir haben &#252;brigens kein Auto und bew&#228;ltigen trotz 5j&#228;hriger Tochter und doppelter Berufst&#228;tigkeite alles mit den &#214;ffentlichen.)

Auch wenn mir Euer Frauenbild eher altbacken vorkommt (sofern &#252;berhaupt je bei Euch von Frauen die Rede ist) &#252;blege ich ernsthaft, Euch zu w&#228;hlen. Aber zu Eurem Frauenbild, da w&#252;&#223;te ich gern schon noch ein bisschen mehr!

Herzliche Gr&#252;&#223;e

Barbara Pfeifer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe S&Ouml;Sler,</p>
<p>ich kenne Euch erst seit vergangenem Samstag und habe Euer Programm mit Spannung gelesen &#8211; vieles davon gef&auml;llt mir sehr. Aber Stuttgart f&uuml;r alle &#8211; das stimmt noch nicht so ganz! Ich zitiere Euch: &#8220;Wir wollen das Recht auf Arbeit f&uuml;r alle Frauen, doch sollte jede Mutter selbst entscheiden k&ouml;nnen, ob sie arbeiten kann oder nicht.&#8221; Ja Himmel, sind den nur Frauen f&uuml;r die Kindererziehung zust&auml;ndig? Dieser Satz klingt f&uuml;r mich fast wie 19. Jahrhundert! In meiner Beziehung bin ich die Ganztagsarbeitende, mein Partner arbeitet halbtags, damit wir die Geschichte mit dem angeblichen Ganztagskindergarten (7.30 Uhr &#8211; 15.30 Uhr) irgendwie hinkriegen. Ich kenne noch diverse andere Paare, die das so tun &#8211; und ich kenne auch alleinerziehende V&auml;ter. Also schreibt doch bitte &#8220;Frauen und M&auml;nner&#8221; sowie &#8220;M&uuml;tter und V&auml;ter&#8221;!<br />
Auf der zweiten Seite desselben Blatts steht grammatikalisch noch etwas ganz Fatales: Wenn &auml;ltere Menschen in den Ruhestand gehen, &#8220;m&uuml;ssen in Zukunft vermehrt verl&auml;ssliche Angebote und begleitende Aktivit&auml;ten f&uuml;r Senioren gschaffen werden. DIES ist eine ganz neue Herausforderung im Behindertenbereich&#8221; (seit wann sind Senioren behindert?)&#8221;, denn der Euthanasie im 3. Reich fielen viele geistig und k&ouml;rperlich Behinderte, aber auch psychisch kranke Menschen zum Opfer.&#8221; &Ouml;h, dass mit der Euthanasie wu&szlig;te ich ja, aber dass die Nazis auch die Rentner ermordet haben???? (Keine Sorge, ich wei&szlig;, wie es gemeint ist, aber Ihr h&auml;ttet mal jemanden Korrektur lesen lassen m&uuml;ssen, auch auf den anderen Bl&auml;ttern.)<br />
Und warum man nun just Italienisch-Unterricht als Beispiel an den Schulen einf&uuml;hren muss (au&szlig;er, weil ItalienerInnen bei Euch mitarbeiten), wei&szlig; ich auch nicht, ich h&auml;tte es politisch kl&uuml;ger gefunden, von T&uuml;rkisch oder Serbisch/Kroatisch zu sprechen.<br />
Definitiv unklar auf dem Blatt &#8220;Verkehrter Verkehr&#8221; ist mir, warum der Kfz-Verkehr ZUnimmt, wenn der &Ouml;PNV-Verkehr w&auml;chst ohne Behinderung der Kfzs. Ich h&auml;tte schlimmstenfalls erwartet, dass er gleichbleibt. Aber warum ZUnahme? (Wir haben &uuml;brigens kein Auto und bew&auml;ltigen trotz 5j&auml;hriger Tochter und doppelter Berufst&auml;tigkeite alles mit den &Ouml;ffentlichen.)</p>
<p>Auch wenn mir Euer Frauenbild eher altbacken vorkommt (sofern &uuml;berhaupt je bei Euch von Frauen die Rede ist) &uuml;blege ich ernsthaft, Euch zu w&auml;hlen. Aber zu Eurem Frauenbild, da w&uuml;&szlig;te ich gern schon noch ein bisschen mehr!</p>
<p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e</p>
<p>Barbara Pfeifer</p>
]]></content:encoded>
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