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SÖS zieht mit 3 Mandaten in den neuen Gemeinderat

9. Juni 2009, verfasst von SÖS  
Abgelegt unter: Leitartikel

SÖS sagt Danke!
SÖS bedankt sich ganz herzlich für Ihre Stimmen und Ihre tatkräftige Unterstützung.
Dank Ihrer Hilfe können wir uns im neuen Gemeinderat verstärkt für ein demokratischeres, sozialeres und ökologischeres Stuttgart einsetzen.

Folgende Kandidaten von SÖS wurden ins Rathaus gewählt:
Mari-gangolf-hannes-kl Quelle: www.stuttgart.de

Hier das vorläufige Endergebnis der Gemeinderatswahl 2009 in Stuttgart:
Wahlergebnis Kommunalwahl 2009

Quelle: www.stuttgart.de

Kommentare

25 Kommentare zu "SÖS zieht mit 3 Mandaten in den neuen Gemeinderat"

  1. Bernd-G. Joergens sagte am 9. Juni, 2009 um 18:04 Uhr: 

    Herzlichen Glückwunsch zu den 3 Sitzen!!!
    Schade nur, dass offenbar viele S21-Gegner lieber grün gewählt haben. Ein vierter Sitz hätte der SÖS sehr gut getan.
    Wir wollen aber nicht undankbar sein und freuen uns auch über den Erfolg der GRÜNEN.
    Jetzt gilt es mit vereinten Kräften so viel wie möglich im Rathaus aufzuräumen. Dazu viel Erfolg!!!

  2. Jan Weber sagte am 9. Juni, 2009 um 18:13 Uhr: 

    Herzlichen Glückwunsch! Ein großartiges Ergebnis!
    Zeigt denen “da oben” mal, wie bürgernahe Politik geht. ;-)
    Zusammen mit den Grünen (+SPD??) könnt Ihr S21 vielleicht doch noch stoppen!

  3. Dominik sagte am 9. Juni, 2009 um 19:58 Uhr: 

    Ich hoffe, es gibt eine Fraktionsgemeinschaft aus SÖS und Linken, dann reicht es zur Fraktion und zu deutlich mehr Rechten :-)

    Vielleicht kann man die SPD ja doch noch auf die Seite der K21 Beführworter ziehen.

    Im Bezirk Mitte haben die Parteien gegen S21 ja sogar die absolute Mehrheit erhalten…

  4. Hubert Bauer sagte am 9. Juni, 2009 um 20:34 Uhr: 

    Hallo SÖS-ler in unserer Nachbarstadt!

    Herzlichen Glückwunsch zu Eurem tollen Erfolg!

    Euer beherztes Engagement für den Kopfbahnhof und gegen Stuttgart 21 hat in ganz Deutschland Aufsehen erregt.

    Bleibt dabei und haltet Euren bürgernahen Kurs!

    Hubert Bauer
    Vorstand des überparteilichen Wahlbündniss FÜR Esslingen

  5. Waldemar Grytz sagte am 9. Juni, 2009 um 22:58 Uhr: 

    Von “kritischer Begleitung” der Folgeschäden von S21 wird ja bei den GRÜNEN nun wohl niemand mehr reden.
    Und die SPD? Letzte Gelegenheit mit geringerem Gesichtsverlust aus dem selbstverschuldeten Debakel heraus zu kommen: Hardliner der Tunnelbohrer in der Restfraktion absetzen, großes Bündnis für einen zügigen Ausbau der Strecke Stuttgart – Ulm herstellen und den Kopfbahnhof a la Leipzig modernisieren!

  6. timo kabel sagte am 9. Juni, 2009 um 23:23 Uhr: 

    Grossartig! freumich riesig !
    der gewinn von 3 mandaten war die kür!

    nun kommt die pflicht! es wird ein harte stück arbeit auf euch warten.
    sicher S21 gild es soweit es geht zu verhindern.
    aber es gibt nun noch mehr themen zu beackern.
    man wird euch genau auf die finger schauen was ihr ausser gegen S21 zu sein auf lager habt.
    stengt euch an, damit ich euch in 5 jahren wieder wählen kann.
    und es nicht in wenigen jahren schon wieder bereue.

    und kein klein klein gezerfe untereinander.
    keine hahnenkämpfe zwischen hannes und gangolf, wenn es mal hart auf hart kommt!

    Okl alles gute im Rathaus!

    gruss timo kabel

  7. Wolfgang sagte am 9. Juni, 2009 um 23:39 Uhr: 

    Gratulation und Respekt! 1 Sitz mehr wäre natürlich noch besser gewesen, wenn manche über ihren Schatten gesprungen wären. Also wackelt kräftig mit dem konservativ angefärbten grünen Hund und scheut euch nicht vor einer Kooperation mit den Linken.
    Über 7 Prozent in Vaihingen! Dank an die engagierten Kräfte und Kandidaten “vor Ort”.
    Grüne: “Beschlüsse zur Bebauung von Frischluftschneisen würden zurückgeholt.”
    Das betrifft auch den unsäglichen FOB, Beschlüsse vor der Konstitution des neuen Gemeinderates gehören ausgesetzt, sozusagen als Lackmustest und Generalprobe für das übergreifende S21-Thema

  8. Roland sagte am 10. Juni, 2009 um 7:01 Uhr: 

    Bitteschön, das war ja das Wenigste, was wir für die SÖS tun konnten: mehr von Eurer Sorte und von eurem Engagement in den Gemeinderat bringen.
    Meine Stimmen hattet ihr alle. ;-)

    Bleibt bürgernah und mit uns im Kontakt, nicht erst in fünf Jahren wieder.

  9. Olaf Konzack sagte am 10. Juni, 2009 um 9:42 Uhr: 

    Herzlichen Glückwunsch,
    für die Gewählten und alle Aktiven. Nun beginnt aber erst die Arbeit. Die Mehrheit der Stuttgarter ist gegen S21! Das ist nun JEDEM klar geworden!

    Man sollte den Grünen und ihren Aussagen zu S21 aber nicht blind trauen – siehe Wahlempfehlung von Palmer für Schuster vor 4 Jahren! Oder Palmers Wahl mit CDU-Hilfe zum OB in Tübingen. Oder die “konstruktive Zusamenarbeit” von OB Salomon in Freiburg mit der dortigen CDU …

    Die Grünen werden sich ohne breiten Protest von unten, weichklopfen lassen – da muß SÖS weiter von unten Druck machen. Denn nach der Bundestagswahl wird über S21 neu verhandelt …

    Wer wie ich, als Daimler-Arbeiter und IG Metaller gegen S21 ist, obwohl die Mehrheit im Betriebrat und Vorstand dafür ist, kann kommunal z.Zt. nur SÖS unterstützen. Ich wünsche Euch viel Erfolg und auf Wiedersehen bei den nächsten Aktionen …

    Herzlichen Gruß aus Cannstatt

  10. Barbara Pfeifer sagte am 10. Juni, 2009 um 12:53 Uhr: 

    Liebe SÖSlerInnen,

    auch von mir einen herzlichen Glückwunsch – meine 60 Stimmen hattet Ihr, ein bisschen hin- und herkumuliert zum Frauenstärken. Auch meinen Partner konntet Ihr überzeugen, na, und unser Vermieter findet eh, dass Ihr eine der wenigen wählbaren Gruppierungen hier in Stuttgart seid. Von daher waren wir gestern Nachmittag aller in Jubellaune.

    Macht Stuttgart bitte noch grüner, als es die Grünen allein täten – und noch sozialer und frauenfreundlicher. Und wenn Ihr dafür mit den Linken fraktionieren müßt – sei´s drum.

    Herzliche Grüße aus Sillenbuch

    Barbara

  11. Daniel sagte am 10. Juni, 2009 um 19:36 Uhr: 

    Fantastisches Ergebnis in Stuttgart!! Die meisten haben zwar grün gewählt, aber mal ehrlich , für ein Ablösen der CDU von den Grünen als größte Fraktion hätte ich schon sehr viel gegeben. Da ist der fehlende vierte Stadtrat verkraftbar.
    Jedenfalls:
    Macht weiter so!!

  12. David sagte am 10. Juni, 2009 um 23:32 Uhr: 

    Herzlichen Glückwunsch zum grandiosen Wahlerfolg!
    Ich bin sicher Ihr macht was Anständiges draus.

    Übrigens: Falls Ihr wieder mal einen Wahlkampfsong braucht; ich bin gerne dabei.

  13. Sabine Merz sagte am 11. Juni, 2009 um 16:17 Uhr: 

    Herzlichen Glueckwunsch zu eurem tollen Wahlerfolg.Unsere INI hate euch volle Power unterstüzt.Aber bitte keine Koalition mit den Linken.Bleibt bitte Parteifrei.Mit den Linken zusammen wäre Wählertäuschung.
    Das Projekt K21-Stop S21 muss aktiv weiter bestehen.

  14. Klaus Gebhard sagte am 12. Juni, 2009 um 0:24 Uhr: 

    @ Sabine Merz und Alle SÖS’ler:

    Auch von mir erst mal einen herzlichen Glückwunsch! Aber gelobhudelt wurde hier ja schon genug, deshalb will ich mir das sparen und gleich zu meiner Kritik an Sabine Merzens Gedankengang übergehen, der mir die Gelegenheit gibt, ein grundsätzliches Problem im Selbstverständnis von SÖS anzusprechen.

    Sie schreibt oben:
    “Aber bitte keine Koalition mit den Linken. Bleibt bitte Parteifrei. Mit den Linken zusammen wäre Wählertäuschung.”

    Lieber Hannes, lieber Gangolf, liebe SÖS, und unbekannte Sabine,

    habt ihr euch schon mal überlegt, dass ihr euch mit dem Label “parteifrei” möglicherweise selbst etwas vormacht, was so gar nicht stimmt? Was ist denn die Definition von einer “Partei”?

    Auf die Gefahr hin, dass Wikipedia oder sonst ein Lexikon es anders definiert, würde ich spontan meinen, eine Partei ist eine Ansammlung von Menschen, die dasselbe Ziel bzw. dieselben Ziele verfolgen und zum Zwecke ihrer Erlangung existierende staatliche Durchsetzungs-Infrastruktur zu nutzen beabsichtigen.

    Sollte das so im wesentlichen stimmen, wäre SÖS selbstverständlich auch eine Partei!

    Damit aber wäre auch die Aufforderung von Sabine M., “bleibt parteifrei”, sinnlos und ihre persönliche Einschätzung, “parteifrei” zu bleiben sei besser als ein Fraktionsbündnis mit einer Partei einzugehen (z.B. mit den Linken), hinfällig, um nicht zu sagen (SÖS-)parteischädigend! Denn der Gewinn “parteifrei” zu bleiben, wäre dann gar keiner (weil eine bloße Selbsttäuschung), aber das Nichterlangen des Fraktionsstatus durch Nicht-Zusammengehen mit einer zweiten inhaltlich vielleicht nahestehenden Partei wäre sehr wohl hinderlich, weil den verfolgten Zielen instrumentell abträglich.

    Deshalb möchte ich euch hiermit öffentlich dazu ermutigen, die LINKE einzig inhaltlich auf deren Zielekompatibilität mit euren eigenen Zielen hin zu überprüfen und bei ausreichend attraktiv erscheinender Deckungsgleichheit über euren Schatten zu springen und den “Parteifrei-Status” endlich hinter euch zu lassen. Das sollte leicht fallen, da es ihn meines Erachtens nie gegeben hat und auch künftig nicht geben kann.

    Mit besten parteiischen Grüßen von Klaus G.

    PS @ Sabine: Ich hoffe, Du fühlst Dich nicht persönlich angegriffen. Das will ich gar nicht. Deine Mail war nur der letzte Auslöser für mich, meine Überlegung, mit der ich schon seit Tagen schwanger gehe, herauszulassen. Hoffentlich ist es keine Sturzgeburt…

  15. Gerhard sagte am 12. Juni, 2009 um 13:45 Uhr: 

    Lieber Hannes, lieber Gangolf,
    warum soll es Wählerverrat sein, wenn die Linke und die SÖS eine Fraktionsgemeinschaft eingehen. Lasst Euch doch nicht von den Bürgerlichen (CDU, Freie Wähler und wie sie alle heißen) ins Bockshorn jagen. Das ist doch deren Masche alles was ihnen nicht behagt zu verunglimpfen und in den Dreck zu ziehen. Denkt auch an die Bürgerinitiativen, die Euch im Wahlkampf unterstützt haben. Ich glaube, die wären am Ärgsten enttäuscht.
    Ich sage hier nochmals klar und deutlich:”Nur gemeinsam seid Ihr stark!!!” Vorallem wenn Ihr in die Ausschüße kommt (UTA) dort könnt Ihr dann zusammen den Bürgerlichen einheizen.
    Mit solidarischen Grüßen
    Gerhard

  16. Helga sagte am 12. Juni, 2009 um 15:02 Uhr: 

    Ich möchte mich meinen beiden Vorschreibern vollinhaltlich anschließen. “Parteifreiheit” (was soll das sein?) ist auf lange Sicht ineffektiv, weil man den Wähler verunsichert. Die Ziele von SÖS sind zu wichtig, als dass man hier auf Pragmatismus verzichten könnte. Zudem empfinde ich es keineswegs als “Verrat”, wenn man sich mit einer Partei zusammentut, die ähnliche oder in manchen Punkten sogar gleiche Ziele verfolgt. Von der Schlagkraft gegenüber den “Bürgerlichen” mal ganz abgesehen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich zu diesem Thema auch SÖS-ler äußern würden und grüße herzlich,
    Helga

  17. Martin Schubert sagte am 12. Juni, 2009 um 15:29 Uhr: 

    Liebe Helga,
    das nächste SÖS-Treffen findet kommenden Donnerstag statt, 19 Uhr im Rathaus. Ganz oben auf der Agenda dieses Treffens ist natürlich die Analyse des Wahlergebnisses und die sich daraus ergebenden Konsequenzen, also auch was Fraktions- oder Zählgemeinschaften betrifft, was rechtlich überhaupt möglich ist, was diese für mathematische (Stichwort: Ausschuss- und Bezirksbeiratssitze) und finanzielle Auswirkungen hätten, wie welches Modell gestaltet werden könnte, wie es sich in der Außenwirkung darstellt und wie es zu unserem Selbstverständnis passen könnte. SÖS-Intern laufen hier (natürlich) schon Diskussionen.
    Ich persönlich glaube nicht, dass es hilfreich ist, wenn sich einzelne SÖS-lerInnen hier vorab ihre jeweils individuellen Meinungen austauschen… Ich bin auch überzeugt, dass unsere Arbeitsweise, solch wichtige strategische Dinge in größtmöglichem Konsens festzulegen, mit dazu beigetragen hat, jetzt so erfolgreich zu werden. Wie gesagt, die Analyse und Konsensfindung beginnt am Donnerstag, Grund zur übertriebenen Eile gibt es nämlich nicht. Auch “Außenstehende” sind in einer offenen Plattform wie der SÖS herzlich eingeladen, Ihre Meinung hierzu kundzutun oder noch besser: ab jetzt einfach mitzumachen.
    Beste Grüße, Martin Schubert

  18. Daniel sagte am 12. Juni, 2009 um 21:30 Uhr: 

    Das Wichtigste an der Parteifreiheit ist die Unabhängigkeit in allen Belangen. Solange sie bei möglichen Zusammenschlüssen erhalten bleibt, ist das doch ok. Warum also nicht die enormen Vorteile eines Fraktionsstatus erlangen?

  19. Jürgen Rump sagte am 15. Juni, 2009 um 21:30 Uhr: 

    Es ist das Elend seit Bestehen jeglicher kritischen Guppierungen und Parteien, dass sie sich, kaum aufgetaucht, bereits spalten, trennen, ideologisch unterscheiden und bekämpfen. Das war bereits im zaristischen Russland mit den Bolschewiki und Menschewiki so, das war in der Weimarer Demokratie mit Kommunisten, Unabhängigen Sozialdemokraten und Sozialdemokraten so, und in der Bundesrepublik war es mit SPD, KPD und DKP nicht anders. – Heute habt Ihr in Stuttgart die Möglichkeit, eine Fraktionsgemeinschaft zu bilden, ohne die jede Gruppierung im Stadtrat ein Nichts bleibt. Springt über Euren Schatten, gemeinsam seid Ihr stark.

  20. timo kabel sagte am 15. Juni, 2009 um 21:58 Uhr: 

    wenn man was erreichen und sich ein stück weit von den etablieten parteien unterscheiden möchte, dann ist praktmatismus gefragt.
    der ganze idiologische überbau ist nur hinderlich.
    des halb ist eine frkationsgemeinschaft mit der linken nur logisch.
    nur so können die 3 SÖS auch an informationen gelangen. und in den gremien mitreden und entscheinden.

    was soll also diese berhrungsängste. die beiden linken sind auch nur menschen und kochen nur mit wasser. hier geht es um die direkte enscheidungen die uns bürger vorort und tatsächlich betreffen.

    wie gesagt hier brauchen wir keine idiologischen grabenkämpfe.

    timo kabel

  21. Luigi sagte am 16. Juni, 2009 um 2:15 Uhr: 

    Vielen Dank für eure vielen Kommentare der letzten Tage. Eure Ratschläge werden in die vielen Entscheidungen welche in den nächsten Wochen gefällt werden müssen mit einfließen. Wie Martin Schubert aber schon geschrieben hat, möchte ich nochmals alle Interessierten dazu Einladen selbst bei SÖS Aktiv zu werden und z.B. zu einem Treffen der SÖS-Aktiven zu kommen.

    Zur hier aufgekommenen Diskussion über das Thema “SÖS und die Linke” möchte ich alle darauf hinweisen, dass vieles was in diesen Tagen in den Stuttgarter Zeitungen geschrieben wird auf Spekulationen basiert. Da wir uns erstmalig wieder am Donnerstag treffen, wird auch dann erst etwas in gemeinsamer Runde und wie immer im Konsens entschieden. Erst dann können und werden wir uns zu diesem Thema äussern.

    Also stehen noch keine “Fraktionsvorsitzenden” fest, geschweige denn wurde schon irgendetwas in irgendeine Richtung vereinbart. Habt noch ein wenig Geduld und ihr werdet hier und sicher dann auch über die Medien genaueres erfahren.

    Liebe Grüße,

    Luigi

  22. Andreas Langbein sagte am 16. Juni, 2009 um 21:28 Uhr: 

    Herzlichen Glückwunsch aus Freiburg!

    Als Kandidat und Mitstreiter im unabhängigen Wählerbündnis “Grüne Alternative Freiburg” (die auch gegen die bei uns “schwarzen” Bündnisgrünen antrat und immerhin 3,9 % und damit 2 Mandate von 48 in Freiburg erhielt) sehe ich einige Gemeinsamkeiten mit SÖS. Vielleicht sollten wir mal in Kontakt treten…?

    Gruß,

    Andreas

  23. timo kabel sagte am 19. Juni, 2009 um 21:38 Uhr: 

    ein kleinen erfolg hatte die wahl am 7. juni.
    Die Presse-Echos gegenüber der schnelle SPD-Reinigung war positiver
    als gegenüber dem Hickhack bei der Stuttgarter CDU die
    zunächst personale Konsequenzen abgelehnt hat.
    Herr Reissig verweist in Bezug auf S21 auf die
    Ausstiegsklausel in Bezug auf Mehrkosten…
    das ist zumindest ein Hoffnungsschimmer.

    die sös sollte troz aller skepsis einen dialog zu den beiden grossen parteien
    Grün und SPD aufbauen. man darf vorallem die SPD im moment nicht überfordern.
    es ist schon ein grosser schritt, dass man indirekt das projekt S21 in frage stellt.
    bis zum 31.12 ist noch zeit um hier vorsichtig ein hebelchen anzusetzen.
    wie gesagt dies darf nicht zu forsch angegangen werden.

    gruss timo kabel stgt ost

  24. Hannes Rockenbauch sagte am 22. Juni, 2009 um 9:31 Uhr: 

    Lieber Andreas,

    fände es toll wenn der Kontakt zu euch zu Stande kommt!
    ich glaube wir können noch einiges von Freiburg lernen.

    Grüße Hannes Rockenbauch

  25. ande leucht sagte am 23. Juni, 2009 um 19:46 Uhr: 

    liebe sös-ler,
    ich habe prinzipiell ein problem mit der partei oskar lafontaines, das sage ich ganz offen. in diesem fall würde ich eine fraktionsgemeinschaft mit der linken aus pragmatischen erwägungen aber unterstützen. die gegnerschaft zu stuttgart 21 hat, glaube ich, oberste priorität und rechtfertigt diesen weg. es geht hier aber nicht nur um den erhalt des kopfbahnhofes. es findet auch ein exemplarischer kampf statt um mehr direkte demokratie. für dieses thema war stuttgart nie sensibler als jetzt. wie steht die linke zur direkten demokratie? das wäre natürlich ein wissenswerter punkt. und vorsicht auch bei der aussenwahrnehmung! die presse wird eine fraktionsgemeinschaft mit der linken ausschlachten und vielleicht bald nur noch von “der linken fraktion im gemeinderat” sprechen. das kann passieren.
    trotzdem, ich bin optimistisch. der kopfbahnhof hat rückenwind.

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