Schildbürgerstreich
4. September 2009, verfasst von SÖS
Abgelegt unter: Amtsblattartikel
Till Eulenspiegel hat den Bürgern von Schilda Licht in Säcken verkauft. Das Verwaltungsgericht Stuttgart bestätigt nun, dass Regierungspräsident Johannes Schmalzl mit seinem “Luftreinhalte- und Aktionsplan” genauso eine Luftnummer verkauft hat. Traurig, dass die Gesundheit der Stuttgarterinnen vor Gericht eingeklagt werden muss. Es bleibt spannend, was uns das Regierungspräsidium als nächstes verkaufen will. Sicher ist nur, dass es nicht den Mut haben wird zuzugeben, dass es bessere Luft im Stuttgarter Kessel nur durch weniger Autos geben kann. Stadtweites Tempo 30 und ein kostenloser Nahverkehr, der durch eine Citymaut, höhere Parkgebühren und ein Frischluftabgabe für alle Autobesitzer finanziert wird, sind vielleicht nicht so populär, wie Frischluft in Säcken, aber dafür wirksamer.




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