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Keine Kürzungen im Kulturetat

1. November 2009, verfasst von SÖS  
Abgelegt unter: Haushalt

Haushaltsantrag vom 20.10.2009 (Nr. 571/2009)

Auch in Zeiten von Steuereinbrüchen ist “Krumbiere oder Kunscht” eine falsche Gegenüberstellung. Für Kultur gilt das Gleiche wie für Bildung: Ohne Bildung und Kultur verroht eine Gesellschaft und eine solche Gesellschaft kostet später richtig viel Geld: Geld für Sicherheit, Justiz, Polizei, Gefängnisse, Schadensbehebung, Wiedereingliederung etc.. Gerade dann, wenn das Geld knapp wird, muss in Bildung und Kultur investiert werden, weil dies Investitionen in die Zukunft sind; weil sie sich zwar nicht gleich amortisieren, später aber eine stabile, zivile Grundlage sind für eine friedliche, demokratische Gesellschaft. Deshalb muss heute im Hinblick auf die Kultur antizyklisch agiert werden, und die Forderung lautet daher: Keine Kürzung im Kulturetat, im Gegenteil, an den Nahtstellen von Kultur, Bildung und Jugendarbeit ist eher noch darüber nachzudenken, wie sinnvoll aufgestockt werden könnte.

SÖS/LINKE

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