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	<title>Kommentare zu: Polizeieinsatz w&#228;hrend der Bildungsstreikdemo am 21.11.2009</title>
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	<description>unabhängiges überparteiliches Personenbündnis Stuttgart Ökologisch Sozial</description>
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		<title>Von: S&#214;S</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/12/02/polizeieinsatz-waehrend-der-bildungsstreikdemo-am-21-11-2009/comment-page-1/#comment-14125</link>
		<dc:creator>S&#214;S</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 18:58:41 +0000</pubDate>
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		<description>Beantwortung zur Anfrage  (03.02.2010)
&quot;Zu der oben genannten Anfrage wird wie folgt Stellung genommen:
Im Vorfeld der Versammlung fand am 18.11.2009 beim Amt f&#252;r &#246;ffentliche Ordnung ein Kooperationsgespr&#228;ch mit dem Versammlungsanmelder statt, an dem auch Beamte des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart teilnahmen. Dabei wurde der Ablauf der Versammlung besprochen und einvernehmlich festgelegt. Der Versammlungsbescheid entsprach dem Ergebnis des Gespr&#228;chs. Eine weitere Einbindung der Versammlungsbeh&#246;rde war somit nicht notwendig.
Die Einsatzplanung und der Einsatz selbst liegen im alleinigen Zust&#228;ndigkeitsbereich des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart.
Die in dem offenen Brief der Studenten Bastian L&#252;ttig und Matthias Engelfried genannten Vorkommnisse beziehen sich auf die Zeit nach Versammlungsende.
Nach Auskunft des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart kam es bereits w&#228;hrend der Versammlung zu Angriffen auf die Einsatzkr&#228;fte mit Feuerwerksk&#246;rpern und Holzstangen, worauf die Beamten teilweise mit dem Einsatz von Pfefferspray reagierten.
Laut Polizei fand die Abschlusskundgebung dann entgegen den Absprachen im Kooperationsgespr&#228;ch und dem Versammlungsbescheid auf der Stra&#223;enkreuzung des Wilhelmsplatzes und nicht in dessen Fu&#223;g&#228;ngerbereich statt. Die Polizei berichtet, dass, nachdem der Versammlungsleiter die Versammlung beendet hatte, diese sich nicht geordnet aufl&#246;ste, sondern es zogen mehrere hundert Teilnehmer als geschlossener Demonstrationszug wieder zur&#252;ck in Richtung Roteb&#252;hlplatz. Im Bereich Roteb&#252;hlplatz/K&#246;nigstra&#223;e wurde der Aufzug angehalten und von den Einsatzkr&#228;ften angesprochen. Eine Ausweichbewegung der Teilnehmer in die K&#246;nigstra&#223;e wurde durch eine Polizeikette verhindert. Dort kam es nach Auskunft des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart im Gedr&#228;nge zu einzelnen K&#246;rperverletzungen gegen Polizeibeamte und zu einzelnen Eins&#228;tzen von Pfefferspray. Eine „Einkesselung“, wie von den Beschwerdef&#252;hrern beschrieben, fand nach Auskunft des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart nicht statt. Die Versammlungsteilnehmer konnten jederzeit in die Marienstra&#223;e, zur&#252;ck in Richtung Eberhardstra&#223;e oder in Kleingruppen in Richtung Roteb&#252;hlplatz gehen. Allerdings machten davon anfangs nur wenige Personen Gebrauch.
Aufgrund des Beschwerdeschreibens fand am 08.12.2009 ein Gespr&#228;ch zwischen den beiden Studenten und dem Polizeipr&#228;sidium Stuttgart statt. Dabei wurde nach Angaben des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart deutlich, dass den beiden Beschwerdef&#252;hrern wohl der Gesamt&#252;berblick gefehlt habe und es zu falschen Interpretationen von Einsatzma&#223;nahmen gekommen sei.
Im Rahmen des Gespr&#228;chs konnte von Seiten des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart klargestellt werden, dass der polizeiliche Einsatz angemessen war und nicht darauf abzielte, die Versammlungsteilnehmer zu provozieren oder einzusch&#252;chtern.&quot;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/KSDRedSystem.nsf/01622b1049bb045641256a15005a9b56/b6790040d424b176c12576bf004d14b8?OpenDocument&quot;&gt;stuttgart.de&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beantwortung zur Anfrage  (03.02.2010)</p>
<p>&#8220;Zu der oben genannten Anfrage wird wie folgt Stellung genommen:</p>
<p>Im Vorfeld der Versammlung fand am 18.11.2009 beim Amt f&uuml;r &ouml;ffentliche Ordnung ein Kooperationsgespr&auml;ch mit dem Versammlungsanmelder statt, an dem auch Beamte des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart teilnahmen. Dabei wurde der Ablauf der Versammlung besprochen und einvernehmlich festgelegt. Der Versammlungsbescheid entsprach dem Ergebnis des Gespr&auml;chs. Eine weitere Einbindung der Versammlungsbeh&ouml;rde war somit nicht notwendig.</p>
<p>Die Einsatzplanung und der Einsatz selbst liegen im alleinigen Zust&auml;ndigkeitsbereich des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart.</p>
<p>Die in dem offenen Brief der Studenten Bastian L&uuml;ttig und Matthias Engelfried genannten Vorkommnisse beziehen sich auf die Zeit nach Versammlungsende.</p>
<p>Nach Auskunft des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart kam es bereits w&auml;hrend der Versammlung zu Angriffen auf die Einsatzkr&auml;fte mit Feuerwerksk&ouml;rpern und Holzstangen, worauf die Beamten teilweise mit dem Einsatz von Pfefferspray reagierten.</p>
<p>Laut Polizei fand die Abschlusskundgebung dann entgegen den Absprachen im Kooperationsgespr&auml;ch und dem Versammlungsbescheid auf der Stra&szlig;enkreuzung des Wilhelmsplatzes und nicht in dessen Fu&szlig;g&auml;ngerbereich statt. Die Polizei berichtet, dass, nachdem der Versammlungsleiter die Versammlung beendet hatte, diese sich nicht geordnet aufl&ouml;ste, sondern es zogen mehrere hundert Teilnehmer als geschlossener Demonstrationszug wieder zur&uuml;ck in Richtung Roteb&uuml;hlplatz. Im Bereich Roteb&uuml;hlplatz/K&ouml;nigstra&szlig;e wurde der Aufzug angehalten und von den Einsatzkr&auml;ften angesprochen. Eine Ausweichbewegung der Teilnehmer in die K&ouml;nigstra&szlig;e wurde durch eine Polizeikette verhindert. Dort kam es nach Auskunft des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart im Gedr&auml;nge zu einzelnen K&ouml;rperverletzungen gegen Polizeibeamte und zu einzelnen Eins&auml;tzen von Pfefferspray. Eine „Einkesselung“, wie von den Beschwerdef&uuml;hrern beschrieben, fand nach Auskunft des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart nicht statt. Die Versammlungsteilnehmer konnten jederzeit in die Marienstra&szlig;e, zur&uuml;ck in Richtung Eberhardstra&szlig;e oder in Kleingruppen in Richtung Roteb&uuml;hlplatz gehen. Allerdings machten davon anfangs nur wenige Personen Gebrauch.</p>
<p>Aufgrund des Beschwerdeschreibens fand am 08.12.2009 ein Gespr&auml;ch zwischen den beiden Studenten und dem Polizeipr&auml;sidium Stuttgart statt. Dabei wurde nach Angaben des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart deutlich, dass den beiden Beschwerdef&uuml;hrern wohl der Gesamt&uuml;berblick gefehlt habe und es zu falschen Interpretationen von Einsatzma&szlig;nahmen gekommen sei.</p>
<p>Im Rahmen des Gespr&auml;chs konnte von Seiten des Polizeipr&auml;sidiums Stuttgart klargestellt werden, dass der polizeiliche Einsatz angemessen war und nicht darauf abzielte, die Versammlungsteilnehmer zu provozieren oder einzusch&uuml;chtern.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/KSDRedSystem.nsf/01622b1049bb045641256a15005a9b56/b6790040d424b176c12576bf004d14b8?OpenDocument">stuttgart.de</a></p>
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		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/12/02/polizeieinsatz-waehrend-der-bildungsstreikdemo-am-21-11-2009/comment-page-1/#comment-14051</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 00:57:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Kurt:
Das eine Problem ist, dass die meisten Journalisten nach dem offiziellen Teil der Demo von dannen ziehen. Das andere Problem ist, dass Journalisten, die noch bleiben oder nie anwesend waren, Artikel schreiben, in denen von &quot;gewaltbereiten Studenten&quot; und dergleichen die Rede ist. Da wird dann beispielsweise ganz frech eine Pressemeldung der Polizei als Fakt geschrieben und nicht - wie es sich geh&#246;rt - als Zitat. Darin hei&#223;t es, dass ein Polizist seinen Dienst nicht fortf&#252;hren konnte, weil ihm gegen das Bein getreten worden w&#228;re.
Leider sieht die Kehrseite der Medaille ganz anders aus. Viele Freunde und Bekannte sprachen von massiven Pfefferspray-Einsatz (welcher von Seiten der Polizei zuerst klein geredet oder gar dementiert wurde, sp&#228;ter aber doch zugegeben werden musste, au&#223;erordentlich viel benutzt zu haben) und von Schlagstock-Eins&#228;tzen gegen die friedlichen Demonstranten.
Bilder von der Demo gibt es unter anderem hier:
http://www.bildungsstreik-stuttgart.de/bilder/?album=all&amp;gallery=6&amp;nggpage=5
(die Reihenfolge der Bilder ist leider verkehrt herum)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kurt:<br />
Das eine Problem ist, dass die meisten Journalisten nach dem offiziellen Teil der Demo von dannen ziehen. Das andere Problem ist, dass Journalisten, die noch bleiben oder nie anwesend waren, Artikel schreiben, in denen von &#8220;gewaltbereiten Studenten&#8221; und dergleichen die Rede ist. Da wird dann beispielsweise ganz frech eine Pressemeldung der Polizei als Fakt geschrieben und nicht &#8211; wie es sich geh&ouml;rt &#8211; als Zitat. Darin hei&szlig;t es, dass ein Polizist seinen Dienst nicht fortf&uuml;hren konnte, weil ihm gegen das Bein getreten worden w&auml;re.<br />
Leider sieht die Kehrseite der Medaille ganz anders aus. Viele Freunde und Bekannte sprachen von massiven Pfefferspray-Einsatz (welcher von Seiten der Polizei zuerst klein geredet oder gar dementiert wurde, sp&auml;ter aber doch zugegeben werden musste, au&szlig;erordentlich viel benutzt zu haben) und von Schlagstock-Eins&auml;tzen gegen die friedlichen Demonstranten.</p>
<p>Bilder von der Demo gibt es unter anderem hier:<br />
<a href="http://www.bildungsstreik-stuttgart.de/bilder/?album=all&#038;gallery=6&#038;nggpage=5" rel="nofollow">http://www.bildungsstreik-stuttgart.de/bilder/?album=all&#038;gallery=6&#038;nggpage=5</a><br />
(die Reihenfolge der Bilder ist leider verkehrt herum)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kurt Henzler</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/12/02/polizeieinsatz-waehrend-der-bildungsstreikdemo-am-21-11-2009/comment-page-1/#comment-14049</link>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 22:49:15 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r mich w&#228;re interessant zu wissen, ob anwesende Journalisten dieses Verhalten h&#228;tten wahrnehmen m&#252;ssen und warum - wenn es so w&#228;re - nicht dar&#252;ber berichtet wurde. Kann die Presse - wenn es ihr tats&#228;chlich entgangen ist - nachtr&#228;glich noch eingeschaltet werden, um mehr &#214;ffentlichkeit f&#252;r dieses unm&#246;gliche Vorgehen zu schaffen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r mich w&auml;re interessant zu wissen, ob anwesende Journalisten dieses Verhalten h&auml;tten wahrnehmen m&uuml;ssen und warum &#8211; wenn es so w&auml;re &#8211; nicht dar&uuml;ber berichtet wurde. Kann die Presse &#8211; wenn es ihr tats&auml;chlich entgangen ist &#8211; nachtr&auml;glich noch eingeschaltet werden, um mehr &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r dieses unm&ouml;gliche Vorgehen zu schaffen?</p>
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