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Stuttgart 21: Keine Einsparungen auf Kosten der Sicherheit

22. April 2010, verfasst von  
Abgelegt unter: Anträge und Anfragen

Antrag vom 22.04.2010 (Nr. 125/2010)

Die DB hat angekündigt, die Einsparungssumme (lt. DB-Rechnung) von mehr als 800 Mio. Euro über Einsparungen bei Tunnelwänden und Einsparungen beim geplanten Bahnhofsgebäude zu erreichen. Da das geplante Bahnhofsgebäude auch wichtiger Bestandteil des Sicherheits- und Rettungskonzeptes ist (Evakuierung des gesamten Bahnhofes bei einfahrenden brennenden Zügen und Entrauchung durch die “Lichtaugen”) besteht die Befürchtung, dass die Streichung von Eingängen und Lichtaugen das gesamte, eh’ schon fragwürdige Sicherheitskonzept obsolet macht.

Wir beantragen:
Der Oberbürgermeister schreibt an die DB einen Brief und bittet darum, keine Einsparungen auf Kosten der Sicherheit der Fahrgäste vorzunehmen. Dieser Antrag soll auf der nächst möglichen UTA-Sitzung behandelt werden.

Hannes Rockenbauch, Gangolf Stocker, Tom Adler

Kommentare

1 Kommentar zu "Stuttgart 21: Keine Einsparungen auf Kosten der Sicherheit"

  1. SÖS sagte am 14. Mai, 2010 um 13:49 Uhr: 

    Stellungnahme zum Antrag (12.05.2010)

    “Bereits in der Beantwortung der Anfrage 40/2010 vom 26.03.2010 wurde zu möglichen Änderungen von Seiten der Bahn eine Stellungnahme abgegeben.

    Darin wird ausgeführt, dass auch bei Planungsoptimierungen neben anderen Aspekten die Sicherheitsbelange und der Stand der Technik beachtet werden.

    Außerdem sind nach Auskunft der Bahn keine Änderungen vorgesehen, die den Entfall von planfestgestellten Funktionen – dazu gehören auch Zugänge und Lichtaugen des geplanten Bahnhofsgebäudes- zur Folge haben.

    Ein weiterer Hinweis der Stadt an die Bahn erübrigt sich daher.”

    Quelle: stuttgart.de

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