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	<title>Kommentare zu: Erstattungsleistungen aus der U2-Umlage</title>
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	<description>unabhängiges überparteiliches Personenbündnis Stuttgart Ökologisch Sozial</description>
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	<item>
		<title>Von: S&#214;S</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2010/04/26/erstattungsleistungen-aus-der-u2-umlage/comment-page-1/#comment-14141</link>
		<dc:creator>S&#214;S</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 19:49:32 +0000</pubDate>
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		<description>Beantwortung zur Anfrage (01.06.2010)
&quot;Durch das Gesetz &#252;ber den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen f&#252;r Entgeltfortzahlung (AAG) vom 22.12.2005 ist die Landeshauptstadt Stuttgart seit 1.1.2006 verpflichtet, f&#252;r ihre Arbeitnehmer eine Umlage (U 2) zur Deckung der Mutterschutzaufwendungen in unterschiedlicher H&#246;he an die verschiedenen Krankenkassen zu entrichten. Im Gegenzug erstatten die Krankenkassen den beteiligten Arbeitgebern den an die Mitarbeiterinnen w&#228;hrend der Mutterschutzfrist gezahlten Zuschuss zum Mutterschaftsgeld sowie das w&#228;hrend der Besch&#228;ftigungsverbote nach § 11 Mutterschutzgesetz gezahlte Arbeitsentgelt einschlie&#223;lich der hierauf entfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Hintergrund der gesetzlichen Regelung durch das AAG war ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, welches zuvor eine Benachteiligung von Frauen bei Einstellungsentscheidungen der Betriebe festgestellt hatte. Durch die Einf&#252;hrung des Umlageverfahrens, bei dem die Arbeitgeber f&#252;r alle weiblichen und m&#228;nnlichen Besch&#228;ftigten eine prozentuale, gehaltsorientierte Umlage U 2 entrichten m&#252;ssen, werden die Kosten der Mutterschutzaufwendungen durch die Solidargemeinschaft aller Betriebe finanziert.
Wie bereits mit GRDrs 1371/2009 mitgeteilt, liegen f&#252;r die Landeshauptstadt Stuttgart einschlie&#223;lich Eigenbetriebe (ohne Klinikum) folgende Zahlen vor:
&lt;table width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Kalenderjahr&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Erstattungen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Umlage U 2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Differenz&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;2006&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0,00 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;543.503,34 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- 543.503,34 EUR&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;2007&lt;/td&gt;&lt;td&gt;427.288,73 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;258.013,48 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;169.275,25 EUR&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;2008&lt;/td&gt;&lt;td&gt;481.302,38 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;341.384,46 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;139.917,92 EUR&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;2009&lt;/td&gt;&lt;td&gt;662.905,73 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;477.456,41 EUR&lt;/td&gt;&lt;td&gt;185.449,32 EUR&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&#160;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&#160;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&#160;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- 48.860,85 EUR&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;
Nach den ersten 4 Jahren seit Einf&#252;hrung hat die Landeshauptstadt Stuttgart (ohne Klinikum) Mehrausgaben von 48.960,85 EUR. Die Zahlen zeigen, dass die Erwirtschaftung eines &#220;berschusses rein theoretisch ist, da letztendlich die Finanzierung der Aufwendungen gew&#228;hrleistet sein muss. Die gro&#223;en Schwankungen werden sich erst im Laufe der Zeit einpendeln. Ein nennenswerter „Gewinn“ daraus wird sich f&#252;r die Stadt voraussichtlich nicht erzielen lassen. &quot;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/KSDRedSystem.nsf/01622b1049bb045641256a15005a9b56/3698b48f6aa854fac125773500317844?OpenDocument&quot;&gt;stuttgart.de&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beantwortung zur Anfrage (01.06.2010)</p>
<p>&#8220;Durch das Gesetz &uuml;ber den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen f&uuml;r Entgeltfortzahlung (AAG) vom 22.12.2005 ist die Landeshauptstadt Stuttgart seit 1.1.2006 verpflichtet, f&uuml;r ihre Arbeitnehmer eine Umlage (U 2) zur Deckung der Mutterschutzaufwendungen in unterschiedlicher H&ouml;he an die verschiedenen Krankenkassen zu entrichten. Im Gegenzug erstatten die Krankenkassen den beteiligten Arbeitgebern den an die Mitarbeiterinnen w&auml;hrend der Mutterschutzfrist gezahlten Zuschuss zum Mutterschaftsgeld sowie das w&auml;hrend der Besch&auml;ftigungsverbote nach § 11 Mutterschutzgesetz gezahlte Arbeitsentgelt einschlie&szlig;lich der hierauf entfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Hintergrund der gesetzlichen Regelung durch das AAG war ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, welches zuvor eine Benachteiligung von Frauen bei Einstellungsentscheidungen der Betriebe festgestellt hatte. Durch die Einf&uuml;hrung des Umlageverfahrens, bei dem die Arbeitgeber f&uuml;r alle weiblichen und m&auml;nnlichen Besch&auml;ftigten eine prozentuale, gehaltsorientierte Umlage U 2 entrichten m&uuml;ssen, werden die Kosten der Mutterschutzaufwendungen durch die Solidargemeinschaft aller Betriebe finanziert.</p>
<p>Wie bereits mit GRDrs 1371/2009 mitgeteilt, liegen f&uuml;r die Landeshauptstadt Stuttgart einschlie&szlig;lich Eigenbetriebe (ohne Klinikum) folgende Zahlen vor:</p>
<table width="100%">
<tr>
<td>Kalenderjahr</td>
<td>Erstattungen</td>
<td>Umlage U 2</td>
<td>Differenz</td>
</tr>
<tr>
<td>2006</td>
<td>0,00 EUR</td>
<td>543.503,34 EUR</td>
<td>- 543.503,34 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td>2007</td>
<td>427.288,73 EUR</td>
<td>258.013,48 EUR</td>
<td>169.275,25 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td>2008</td>
<td>481.302,38 EUR</td>
<td>341.384,46 EUR</td>
<td>139.917,92 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td>2009</td>
<td>662.905,73 EUR</td>
<td>477.456,41 EUR</td>
<td>185.449,32 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>- 48.860,85 EUR</td>
</tr>
</table>
<p>Nach den ersten 4 Jahren seit Einf&uuml;hrung hat die Landeshauptstadt Stuttgart (ohne Klinikum) Mehrausgaben von 48.960,85 EUR. Die Zahlen zeigen, dass die Erwirtschaftung eines &Uuml;berschusses rein theoretisch ist, da letztendlich die Finanzierung der Aufwendungen gew&auml;hrleistet sein muss. Die gro&szlig;en Schwankungen werden sich erst im Laufe der Zeit einpendeln. Ein nennenswerter „Gewinn“ daraus wird sich f&uuml;r die Stadt voraussichtlich nicht erzielen lassen. &#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/KSDRedSystem.nsf/01622b1049bb045641256a15005a9b56/3698b48f6aa854fac125773500317844?OpenDocument">stuttgart.de</a></p>
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