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	<title>SÖS - Stuttgart Ökologisch Sozial &#187; Kurt Henzler</title>
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	<description>unabhängiges überparteiliches Personenbündnis Stuttgart Ökologisch Sozial</description>
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		<title>Spekulationsgewinne und Finanztransaktionssteuer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung Die genannten Begriffe deuten zun&#228;chst nicht unbedingt auf kommunale Stuttgarter Themen hin. Sie sind aber Kern und Kulminationspunkt der Wachstums-Maxime des st&#228;ndigen „Gr&#246;&#223;er, H&#246;her, Schneller, Weiter“ und damit Ma&#223;stab zumindest f&#252;r die bisherige Stuttgarter Kommunalpolitik und letzten Endes auch verantwortlich f&#252;r das Projekt Stuttgart 21 und das Engagement bei der LBBW. Auch weitere st&#228;dtebauliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung </strong></p>
<p><strong>Die genannten Begriffe deuten zun&auml;chst nicht unbedingt auf kommunale Stuttgarter Themen hin. Sie sind aber Kern und Kulminationspunkt der Wachstums-Maxime des st&auml;ndigen „Gr&ouml;&szlig;er, H&ouml;her, Schneller, Weiter“ und damit Ma&szlig;stab zumindest f&uuml;r die bisherige Stuttgarter Kommunalpolitik und letzten Endes auch verantwortlich f&uuml;r das Projekt Stuttgart 21 und das Engagement bei der LBBW. Auch weitere st&auml;dtebauliche Projekte, wie „Da Vinci“ (Breuninger-Areal) und „Quartier S“ (Marien-, Paulinen-, Sophienstra&szlig;e) sind Ausfluss dieses Denkens.</strong></p>
<p>Zur Zeit f&uuml;hrt man uns wieder vor, wie man Nebenschaupl&auml;tze schafft, um davon abzulenken, wo grunds&auml;tzlich eingegriffen werden m&uuml;sste.</p>
<p>In London wird erwogen, die Bonuszahlungen an Investmentbanker mit einer Sondersteuer von 50 % zu belegen. Schon die n&auml;chste Ebene bleibt dabei v&ouml;llig ausgeblendet: Diese Bonuszahlungen sind nichts anderes, als ein bestimmter prozentualer Anteil am Ertrag der Banken aus diesen Gesch&auml;ften. Haben Sie schon jemand fordern h&ouml;ren, dass auch diese Ertr&auml;ge mit einer Sondersteuer teilweise abgesch&ouml;pft werden sollen?</p>
<p>Das richtig gro&szlig;e Rad wird aber dort gedreht, wo an den weltweiten Finanztransaktionen direkt verdient wird. Es handelt sich dabei um all die Gesch&auml;fte, die mit dem realen Welthandel nichts zu tun haben. Im Gegenteil: Die durch das riesige Volumen dieser rein spekulativen Gesch&auml;fte entstehenden Verwerfungen sind f&uuml;r die realen M&auml;rkte (z.B. &Ouml;l und Gas, Nahrungsmittel, Devisen) oft &auml;u&szlig;erst sch&auml;dlich.</p>
<p>Die genaue Summe der dort bewegten Betr&auml;ge ist nicht exakt bekannt. Es l&auml;sst sich aber mit sehr gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit hochrechnen, dass j&auml;hrlich Finanztransaktionen (von seri&ouml;s bis dubios und teilweise wohl auch kriminell) im Volumen von 4.000 Billionen Dollar stattfinden. Welches konkret vorhandene Verm&ouml;gen sich hinter dieser Zahl verbirgt, ist unklar. Es kann sich – um die Extreme aufzuzeigen – um 4.000 Billionen handeln, die nur einmal im Jahr umgeschichtet werden, es k&ouml;nnen aber auch 4 Billionen sein, die j&auml;hrlich 1000-fach anders angelegt werden. Fest steht, dass tats&auml;chlich Transaktionen stattfinden, bei denen Wertschwankungen im Stundentakt genutzt werden, aber nat&uuml;rlich auch solche, die auf Entwicklungen im Verlauf von Monaten setzen.</p>
<p>Dass bei dieser Ausgangssituation konkrete Zahlen zu den erzielten Ertr&auml;gen nirgends zu finden sind, ist verst&auml;ndlich. Sind hier doch die Spannbreiten noch ungleich gr&ouml;&szlig;er: Ein Spekulationsgewinn von 1 % in 4 Stunden, entspricht einer Jahresrate von 2190  %!  Andererseits bedeuten 2 % in 4 Monaten „nur“ noch schon fast bescheidene 6 % aufs Jahr bezogen.  Dies gilt nat&uuml;rlich – wenn’s schiefgeht – auch f&uuml;r die Verluste. Auch wenn deshalb jede Zahl, die man nennt, spekulativ bleibt: Dieses Riesenspiel  w&uuml;rde nat&uuml;rlich nicht stattfinden, wenn es nicht h&ouml;here Gewinne als die Realwirtschaft einbr&auml;chte. Wagen wir einfach ein Beispiel an der wohl absolut untersten Grenze: Ein Gewinn von 1 % im Jahr aus 4.000 eingesetzten Billionen sind schon 40 Billionen.  Weltweite Bem&uuml;hungen, sich mit der Ermittlung dieser Gewinne, die wohl &uuml;berwiegend „schwarz“ entstehen, zu besch&auml;ftigen und darauf eine Sondersteuer zu erheben, sind nicht einmal ansatzweise zu erkennen, obwohl 50 % aus dem genannten Beispiel mit 20 Billionen die materiellen Probleme weltweit (Hunger, Gesundheit, Umwelt) problemlos l&ouml;sen w&uuml;rden. Und wenn es keine „Sondersteuer“ sein soll: Warum nicht ein Spitzensteuersatz von 80 – 90 % f&uuml;r Jahreseinkommen &uuml;ber 1 Million?</p>
<p>Vielleicht waren es &auml;hnliche &Uuml;berlegungen, die bei dem US-&Ouml;konomen James Tobin zur Entwicklung  der unter seinem Namen bekannten (die „attac“-Gr&uuml;ndung ausl&ouml;sende) Finanztransaktionssteuer f&uuml;hrten.</p>
<p>Da eine weltweite Besteuerung der Ertr&auml;ge leider unrealistisch ist, muss jede einzelne Finanztransaktion besteuert werden. (Einwurf: B&ouml;rsen und Banken erhalten aus diesen Gesch&auml;ften ganz selbstverst&auml;ndlich Provisionen und Geb&uuml;hren). Da vermutlich dem Welthandel dienende Finanzgesch&auml;fte von den nur spekulativen nicht zu trennen sein d&uuml;rften, kann diese Steuer notgedrungen nur gering bleiben (&uuml;berlegt werden Zahlen im unteren Promille-Bereich) um den Welthandel nicht zu gef&auml;hrden und andererseits extrem kurzfristige Spekulationen trotzdem uninteressanter zu machen. Bei einer M&ouml;glichkeit der Trennung der Bereiche w&auml;re mit einer hohen Tobin-Steuer sogar zu erreichen, dass der spekulative Markt nach und nach austrocknet. Zur Verdeutlichung: Eine Transaktionssteuer sch&ouml;pft nicht etwa Gewinne ab, sie gew&auml;hrt den Staaten lediglich einen bescheidenen Anteil (&auml;hnlich der Mehrwertsteuer) an den Ums&auml;tzen des weltweiten Casinos.</p>
<p>Zum Schluss nochmal zur&uuml;ck zum Ausgangspunkt:</p>
<p>Auch wenn es angesichts der Summen sarkastisch klingt – versucht man nicht auch hier wieder, die „Kleinen“ (Investmentbanker) zu h&auml;ngen und l&auml;sst die Gro&szlig;en (B&ouml;rsen, Banken und Spekulanten) laufen?</p>
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		<title>Stuttgart 21 und die Demokratie</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>
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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich &#228;rgere ich mich ma&#223;los &#252;ber diese arrogante „Entscheidung“ zu S 21. Inzwischen nimmt aber die Wut dar&#252;ber zu, dass mit dieser Art Politik &#252;ber unsere K&#246;pfe hinweg zu machen, die Demokratie immer mehr Schaden nimmt. Anhand zweier Beispiele will ich das verdeutlichen: Der B&#252;rgerentscheid Leider wird immer nur ein Teil des Procedere dazu wiedergek&#228;ut: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&uuml;rlich &auml;rgere ich mich ma&szlig;los &uuml;ber diese arrogante „Entscheidung“ zu S 21. Inzwischen nimmt aber die Wut dar&uuml;ber zu, dass mit dieser Art Politik &uuml;ber unsere K&ouml;pfe hinweg zu machen, die Demokratie immer mehr Schaden nimmt. Anhand zweier Beispiele will ich das verdeutlichen:</p>
<p><strong>Der B&uuml;rgerentscheid</strong></p>
<p>Leider wird immer nur ein Teil des Procedere dazu wiedergek&auml;ut: Obwohl fast 70.000 Menschen einen B&uuml;rgerentscheid forderten, hat der Gemeinderat ihn abgelehnt, das Regierungspr&auml;sidium und das Verwaltungsgericht ihn f&uuml;r juristisch unzul&auml;ssig gehalten.</p>
<p>Die Alternative aber wird in aller Regel nicht erw&auml;hnt: Der Gemeinderat hatte und hat noch immer die M&ouml;glichkeit einen B&uuml;rgerentscheid selbst zu beschlie&szlig;en. Mit welcher Fragestellung er dies tut, bleibt allein ihm &uuml;berlassen. Niemand w&uuml;rde ihn an einem solchen Beschluss  hindern k&ouml;nnen.</p>
<p>Fazit: Die immer wieder behauptete demokratische Legitimation von S 21 bleibt solange unvollst&auml;ndig, als kein B&uuml;rgerentscheid stattfindet.</p>
<p><strong>Die Parlamente </strong></p>
<p>Zun&auml;chst einige Fragen: Glauben Sie, dass 4,5 Milliarden die tats&auml;chlichen Baukosten sind (und bleiben)? Glauben Sie, dass die „Verantwortlichen“ (welcher Begriff in diesem Zusammenhang!) wissen, wie hoch die voraussichtlich zu erwartenden Kosten tats&auml;chlich sind? Ist in dieser Frage wider besseres Wissen entschieden worden?</p>
<p>Wenn Sie so antworten wie ich, hei&szlig;t das, dass zumindest die Herren &Ouml;ttinger und Schuster gegen ihre Amtspflichten versto&szlig;en haben. Sie wollen ein unumkehrbares Projekt auf den Weg bringen, ohne &ouml;ffentlich zu machen, wie hoch die daf&uuml;r letztlich aufzuwendenden Steuermittel sind.</p>
<p>Noch kritischer wird dieser Aspekt aber, wenn man die Gewaltenteilung betrachtet. Ich bin sicher, dass auch die Stuttgarter Gemeinder&auml;te und die Parlamentarier in Land und Bund – auch die, die das Projekt bef&uuml;rworten – die augenblickliche Situation nicht anders bewerten, als Sie und ich. Warum aber hindert sie offensichtlich die Parteir&auml;son daran, ihrer wichtigsten Pflicht, der Kontrolle der Herrschenden, nachzukommen und die vollst&auml;ndige Offenlegung der Fakten (sprich: der tats&auml;chlichen Kosten) zu fordern? Nur sie h&auml;tten die Mittel dazu – f&uuml;r uns B&uuml;rgerInnen gibt es leider keine M&ouml;glichkeit. Wann ist ein Punkt erreicht, wo auch  Abgeordnete ihren Pflichten in juristisch unzul&auml;ssiger Weise nicht mehr nachkommen?</p>
<p>PS:       Bleibt noch der Vorstandschef der DB, Herr Grube. Hat im Aufsichtsrat niemand die oben genannten Fragen gestellt? Wenn doch, wie sind sie beantwortet worden?  Wenn nur Herr Grube selbst wissen sollte, welche Kosten wirklich entstehen werden, ist es dann schon Untreue, wenn der Aufsichtsrat dies nicht erf&auml;hrt? Wenn es der Aufsichtsrat aber auch wusste: Kann auch ein Aufsichtsrat wegen Untreue belangt werden? Immerhin blieben Mehrkosten nach momentanem (ver&ouml;ffentlichten) Stand allein bei der Bahn h&auml;ngen, die bei den Projektbeteiligten dann um Almosen betteln m&uuml;sste.</p>
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		<title>Stuttgarts Haushalt f&#252;r 2010 und 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind selbst verheerende Sparvorschl&#228;ge zu etwas gut: Soviel Aufmerksamkeit und  &#246;ffentliche Reaktionen haben die Haushaltsberatungen in Stuttgart in den letzten Jahren nicht hervorgerufen. Unabh&#228;ngig davon ist aber ein kritischer Blick auf die Verfahren wichtig. Die Verwaltung &#8211; in Stuttgart prim&#228;r in der Person des Finanzb&#252;rgermeisters F&#246;ll &#8211; gibt die Grundstrukturen vor. Wo soll gespart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind selbst verheerende Sparvorschl&auml;ge zu etwas gut: Soviel Aufmerksamkeit und  &ouml;ffentliche Reaktionen haben die Haushaltsberatungen in Stuttgart in den letzten Jahren nicht hervorgerufen. Unabh&auml;ngig davon ist aber ein kritischer Blick auf die Verfahren wichtig.</p>
<p>Die Verwaltung &#8211; in Stuttgart prim&auml;r in der Person des Finanzb&uuml;rgermeisters F&ouml;ll &#8211; gibt die Grundstrukturen vor. Wo soll gespart werden und wo keinesfalls? Welche Einnahmen sollen erh&ouml;ht werden? Sollen Schulden aufgenommen werden? Darf f&uuml;r wichtige Vorhaben auch das Finanzpolster angegriffen werden? etc. Das danach von allen Verwaltungsbereichen erarbeitete Konzept wird dem Gemeinderat als Arbeitsgrundlage und in ihrer Bedeutung nicht zu untersch&auml;tzende Vorlage &uuml;bermittelt. Erst dann beginnt die &#8220;gestalterische&#8221; T&auml;tigkeit des Gemeinderats als dem einzigen demokratisch gew&auml;hlten Organ. Alle Fraktionen und &#8211; soweit vorhanden &#8211; Einzelstadtr&auml;te, erarbeiten Antr&auml;ge mit dem Ziel, eigene Akzente zu setzen und die Vorlage der Verwaltung zu korrigieren.</p>
<p>Was bei diesem Verfahren fehlt, ist eine allem vorausgehende inhaltliche Auseinandersetzung des Gemeinderats mit der politischen Absicht des Haushalts. Dort wo &uuml;ber die zur Verf&uuml;gung gestellten Mittel Politik gemacht wird, muss zuerst klar sein, was diese Politik erreichen will. Nur Hannes Rockenbauch hat &#8211; was eben erst bei der Einbringung der Verwaltungsvorlage m&ouml;glich war &#8211; in seiner <a href="http://www.s-oe-s.de/archives/2009/10/29/haushaltsrede-zum-haushaltsentwurf-2010-2011/">Haushaltsrede</a> ein klares alternatives Konzept entwickelt. Bei den anderen Faktionen? Fehlanzeige!</p>
<p>In der Folge geht es dann darum, f&uuml;r die eingebrachten Antr&auml;ge &#8211; wie es oft formuliert wird &#8211; Mehrheiten zu organisieren. Und hier wird das Procedere nun wirklich undemokratisch. In der Gemeindeordnung § 35 Absatz 1 steht: &#8220;Die Sitzungen des Gemeinderats sind &ouml;ffentlich. Nicht&ouml;ffentlich darf nur verhandelt werden, wenn es das &ouml;ffentliche Wohl oder berechtigte Interessen einzelner erfordern.&#8221; Dass diese Voraussetzungen f&uuml;r die Haushaltsberatungen vorl&auml;gen, kann man nun wirklich nicht behaupten. Dennoch sind die Gemeinderatssitzungen der sogenannten 1. und 2. Lesung nicht &ouml;ffentlich. Gerade dann also, wenn die Parteien untereinander darum ringen (um es h&ouml;flich zu formulieren) wer wem wo zustimmt oder auch nicht, sind wir B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ausgeschlossen. Erst wenn im Grundsatz nahezu alles entschieden ist, wird in der 3. Lesung (dieses Jahr am 18. Dezember) &ouml;ffentlich der Schlusspunkt gesetzt.</p>
<p>Wie weit wir bei diesem Versteckspiel noch von einem eigentlich zu w&uuml;nschenden B&uuml;rgerhaushalt entfernt sind, an dem wir alle mitwirken w&uuml;rden, kann man sich leicht vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Public Private Partnership (PPP)</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>
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		<description><![CDATA[oder: Wie teuer kann ein Hallenbad werden? In der Stuttgarter Zeitung ist am 10. Oktober im Zusammenhang mit der notwendigen Renovierung des Mineralbades Bad Cannstatt &#252;ber Details des nach dem Modell PPP (der &#214;ffentlich-Privaten-Partnerschaft) abgewickelten Projekts berichtet worden. Grundlage meiner Schlussfolgerungen sind die in diesem Bericht genannten Zahlen. Das Unternehmen Wolff und M&#252;ller hat das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder:<br />
<h3>Wie teuer kann ein Hallenbad werden?</h3>
<p></strong></p>
<p>In der Stuttgarter Zeitung ist am 10. Oktober im Zusammenhang mit der notwendigen Renovierung des Mineralbades Bad Cannstatt &uuml;ber Details des nach dem Modell PPP (der &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaft) abgewickelten Projekts berichtet worden. Grundlage meiner Schlussfolgerungen sind die in diesem Bericht genannten Zahlen.</p>
<ol style="list-style-type:decimal;">
<li>Das Unternehmen Wolff und M&uuml;ller hat das Bad 1994 f&uuml;r 27 Mio. € erbaut.</li>
<li>Der Mietvertrag lief bis 2016 mit einer von der Stadt Stuttgart zu bezahlenden Miete von 100 Mio. € &uuml;ber die gesamte Laufzeit.</li>
<li>J&auml;hrlich betrug die Miete also ca. 4,5 Mio. €: Stolze ca. 19 % der Bausumme.</li>
<li>Im M&auml;rz 2009 hat die Stadt (um die Miete f&uuml;r die Restlaufzeit zu sparen) das Bad um 23,7 Mio. € von Wolff und M&uuml;ller erworben.</li>
<li>Insgesamt hat die Stadt f&uuml;r das Mineralbad also bis heute fast 88 Mio. € (14 Jahre Miete + Kaufpreis) bezahlt.</li>
<li>Praktischerweise (f&uuml;r Wolff und M&uuml;ller) wird die Sanierung mit ca. 3,3 Mio. € (zuz&uuml;glich der Einnahmeausf&auml;lle) jetzt ebenfalls zu Lasten der Stadt erfolgen. Wann wurde die Notwendigkeit zur Sanierung bekannt? Schon vor dem Kauf?</li>
</ol>
<p>Soviel am konkreten Beispiel zu den immer wieder gepriesenen „Vorteilen“ f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand beim Public Privat Partnership. Solche Vorg&auml;nge m&uuml;ssen uns alle gerade jetzt interessieren, wenn im neuen Haushalt in wichtigen zentralen Bereichen (Bildung, Kultur etc.) Summen eingespart werden sollen, die im geschilderten Fall einem privaten Unternehmer geradezu mit dem F&uuml;llhorn ausgesch&uuml;ttet  wurden.</p>
<p>Kurt Henzler</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LBBW-Debakel</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>
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		<description><![CDATA[oder: Wer hat hier wen genasf&#252;hrt? Im M&#228;rz 2009 hat der Stuttgarter Gemeinderat mehrheitlich einer Kapitalerh&#246;hung bei der LBBW um rund 950 Mio. Euro zugestimmt. Im Lichte der jetzt bekannt gewordenen Tatsachen ist es sehr interessant, die damalige Presseinformation (sie ist als PDF-Datei beigef&#252;gt) noch einmal nachzulesen. Es hei&#223;t dort sinngem&#228;&#223;: Die Bank ist sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder:<br />
<h3>Wer hat hier wen genasf&uuml;hrt?</h3>
<p></strong></p>
<p>Im M&auml;rz 2009 hat der Stuttgarter Gemeinderat mehrheitlich einer Kapitalerh&ouml;hung bei der LBBW um rund 950 Mio. Euro zugestimmt. Im Lichte der jetzt bekannt gewordenen Tatsachen ist es sehr interessant, die damalige Presseinformation (<a href="http://www.s-oe-s.de/wp-content/uploads/content/2009/11/Presseerkl&auml;rung-der-LBBW-zur-Kapitalerh&ouml;hung.pdf" type="application/pdf" >sie ist als PDF-Datei beigef&uuml;gt</a>) noch einmal nachzulesen. Es hei&szlig;t dort sinngem&auml;&szlig;: Die Bank ist sehr gut aufgestellt, mit ihren St&auml;rken im Unternehmens- und Privatkundengesch&auml;ft hat sie sehr gute Zukunftsaussichten. Es m&uuml;ssen lediglich 150 bis 170 Mio. Euro eingespart werden, was bei den „IT- und Geb&auml;ude-Kosten sowie im Kreditersatzgesch&auml;ft“ erfolgen soll. Von Personaleinsparungen, noch dazu in der jetzt bekannt gewordenen Gr&ouml;&szlig;enordnung von 2.500 Stellen, kein Wort. Dem in der Presseinformation zitierten Gutachten von Roland Berger folgten denn auch  OB Schuster und die Gemeinder&auml;te mit &auml;hnlichem Tenor: „Es geht um den Bankenstandort Stuttgart und die Erhaltung der Bankarbeitspl&auml;tze“.</p>
<p>Was bedeutet , davon ausgehend, die jetzt bekannt gewordene tats&auml;chliche Lage der Bank?</p>
<ol style="list-style-type:decimal;">
<li>Die damalige Gesch&auml;ftsgrundlage f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Kapitalerh&ouml;hung war (mit wessen Wissen, sei einmal dahingestellt) objektiv falsch.</li>
<li>Es muss gepr&uuml;ft werden, ob damit die M&ouml;glichkeit besteht, die Kapitalerh&ouml;hung  (zumindest die der Stadt Stuttgart) r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.</li>
<li>Wie h&auml;tte die Stadt im Wissen um die jetzt bekannt gewordenen Fakten  damals entschieden? W&auml;re dann wom&ouml;glich sogar die sofortige Herausl&ouml;sung der BW-Bank und deren Umgr&uuml;ndung als Stadtsparkasse erwogen worden? Auch diese Alternative muss also erneut gepr&uuml;ft und beurteilt werden.</li>
<li>Als Kommentar „aus Eigent&uuml;merkreisen“ liest man am 1.10. in der Stuttgarter Zeitung: „Wenn es K&uuml;ndigungen gibt, dann ist das so. Wir sind nicht mehr in einer Situation, in der wir w&auml;hlen k&ouml;nnen“. Wo bleibt der emp&ouml;rte Aufschrei der im M&auml;rz zustimmenden Gemeinder&auml;te und der Stadtverwaltung?</li>
</ol>
<p>Wenn dieses ganze Schlamassel noch durch etwas getoppt werden kann, dann dadurch, dass einzelne der damals zustimmenden Gemeinder&auml;te nicht einmal bemerkt haben (wollen?), dass auch ein Teil des Risikos der Schrottpapiere (ca. 1.6 Milliarden €) an der Stadt Stuttgart h&auml;ngen bleibt.</p>
<p>Kurt Henzler</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Chancen? Hoffnungen? M&#246;glichkeiten!</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 11:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kandidaten-Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.s-oe-s.de/?p=3822</guid>
		<description><![CDATA[Ich freue mich sehr! Wir haben 3mal soviel Stimmen wie vor 5 Jahren. Ich freue mich und bin auch stolz auf uns Alle. Zur Situation und den denkbaren Folgerungen einige &#220;berlegungen: Es gibt eine eigenst&#228;ndige Mehrheit links von neoliberal. Werden SPD und Gr&#252;ne sie n&#252;tzen wollen? Wird es m&#246;glich werden, &#252;bergreifend an guten L&#246;sungen f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich sehr! Wir haben 3mal soviel Stimmen wie vor 5 Jahren. Ich freue mich und bin auch stolz auf uns Alle.</p>
<p>Zur Situation und den denkbaren Folgerungen einige &Uuml;berlegungen:</p>
<ul>
<li>Es gibt eine eigenst&auml;ndige Mehrheit links von neoliberal. Werden SPD und Gr&uuml;ne sie n&uuml;tzen wollen? Wird es m&ouml;glich werden, &uuml;bergreifend an guten L&ouml;sungen f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu arbeiten?</li>
<li>Die Mehrheit ist mit 1 Stimme die denkbar knappste. Wird man im Suchen nach Kompromissen entsprechend fair miteinander umgehen? Gibt es die Versuchung &#8220;St&auml;rke&#8221; zu demonstrieren?</li>
<li>Nur ein Gedankenspiel: Auch CDU und Gr&uuml;ne h&auml;tten mit 31 Sitzen eine Mehrheit.</li>
<li>Kann die fehlende eigene Mehrheit von CDU, FDP und FW auch dort Bl&ouml;cke aufbrechen? Sind bei Sachfragen &#8220;Block&#8221;-&uuml;bergreifende L&ouml;sungen denkbar?</li>
<li>Wie wird der OB damit umgehen, dass auch er sich h&auml;ufiger auf Sachdiskussionen wird einlassen m&uuml;ssen? Er hat keine ihm &#8220;automatisch&#8221; folgende Mehrheit mehr im Gemeinderat.</li>
<li>Und nat&uuml;rlich die zentrale Frage: Findet die SPD weg von S21? Was macht die dann entstehende Mehrheit?  Gibt es doch noch einen B&uuml;rgerentscheid?</li>
<li>Wie k&ouml;nnen wir verhindern, dass die &#8220;alte&#8221; Mehrheit noch wesentliche &#8211; falsche! &#8211; Entscheidungen trifft?</li>
</ul>
<p>Wie in einzelnen Kommentaren schon anklang, stehen wir vor einer spannenden aber auch fordernden Gemeinderatsarbeit. Viele uns wichtige Themen haben erstmals die Chance, &uuml;berhaupt behandelt zu werden. Andere m&uuml;ssen noch ausgestaltet und k&ouml;nnen Wirklichkeit werden.</p>
<p>Was ist Ihnen f&uuml;r die n&auml;chsten 5 Jahre wichtig? Wo w&uuml;rden Sie vielleicht sogar mitarbeiten? Wie sollen wir mit sich aus der knappen Mehrheit ergebenden &#8220;Gewissens&#8221;fragen umgehen? Wie sollte die Zusammenarbeit mit der &#8220;Linken&#8221; gestaltet werden?</p>
<p>Um&#8217;s nochmal zu sagen: Ich freue mich &#8211; gerade auch auf diese Arbeit!</p>
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		<title>Schlechter Verlierer?</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 11:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kandidaten-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch wei&#223; niemand, ob man daran glauben darf: Will eine Gemeinderatsmehrheit die Wasserversorgung tats&#228;chlich in kommunale Stadtwerke zur&#252;ckholen, was das Stuttgarter Wasserforum derzeit mit einem B&#252;gerbegehren anstrebt? Nur unser OB schl&#228;gt vor lauter Angst vor dieser M&#246;glichkeit verbal schon mal um sich: Das Wasser w&#252;rde dann bestimmt teurer werden, l&#228;&#223;t er die Stuttgarter Zeitung schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch wei&szlig; niemand, ob man daran glauben darf: Will eine Gemeinderatsmehrheit die Wasserversorgung tats&auml;chlich in kommunale Stadtwerke zur&uuml;ckholen, was das Stuttgarter Wasserforum derzeit mit einem B&uuml;gerbegehren anstrebt? Nur unser OB schl&auml;gt vor lauter Angst vor dieser M&ouml;glichkeit verbal schon mal um sich: Das Wasser w&uuml;rde dann bestimmt teurer werden, l&auml;&szlig;t er die Stuttgarter Zeitung schon zum zweitenmal kundtun. Wie abstrus diese Aussage ist, l&auml;&szlig;t sich ganz einfach darstellen: In der Gemeinderatsvorlage f&uuml;r die urspr&uuml;nglich anvisierte 50 %ige Beteiligung steht, dass Stuttgart das eingesetzte Kapital mit 4 % verzinst sehen will. Will der OB uns wirklich weismachen, dass ausgerechnet die EnBW sich mit weniger zufrieden gibt? Lassen Sie sich bitte nicht f&uuml;r dumm verkaufen und unterst&uuml;tzen Sie weiterhin nach Kr&auml;ften das B&uuml;rgerbegehren. Unterschriftenlisten zum Download auf www.hundert-wasser.org</p>
<p>Wie darf man da wohl den Wahrheitsgehalt der Aussagen zu Stuttgart 21 beurteilen?</p>
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		<title>Kulturmeile &#8211; so nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 15:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kandidaten-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Stuttgarter Zeitung vom Dienstag 26. Mai hat Jan Ulrich Welke vehement f&#252;r die Realisierung der Untertunnelung der Kulturmeile pl&#228;diert. Ich habe ihm dazu geantwortet: kulturmeile-so-nicht Leider scheint auch ihm nicht klar geworden zu sein, dass allein durch die Untertunnelung dort keinesfalls ein Paradies f&#252;r Flaneure entstehen kann. Wenn diese trennende Schneise zwischen Heslacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Stuttgarter Zeitung vom Dienstag 26. Mai hat Jan Ulrich Welke vehement f&uuml;r die Realisierung der Untertunnelung der Kulturmeile pl&auml;diert. Ich habe ihm dazu geantwortet:</p>
<p><a href="http://www.s-oe-s.de/wp-content/uploads/content/2009/05/kulturmeile-so-nicht.pdf">kulturmeile-so-nicht</a></p>
<p>Leider scheint auch ihm nicht klar geworden zu sein, dass allein durch die Untertunnelung dort keinesfalls ein Paradies f&uuml;r Flaneure entstehen kann. Wenn diese trennende Schneise zwischen Heslacher Tunnel und Neckartor beseitigt werden soll, muss man in Stuttgart den Mut dazu aufbringen, dem alles beherrschenden Autoverkehr zuvor zu Leibe zu r&uuml;cken. Wie dann eine stadtplanerische L&ouml;sung aussehen k&ouml;nnte, haben die Architekten und Stadtplaner Ostertag und K&ouml;lz in ihrem Konzept schon im Februar 2007 vorgestellt:<a href="http://www.stuttgart-fotos.de/die-neue-stadtplanung"></a></p>
<p><a href="http://www.stuttgart-fotos.de/die-neue-stadtplanung">die-neue-stadtplanung</a></p>
<p>Leider sind diese &Uuml;berlegungen weder von der Verwaltung noch vom Gemeinderat aufgegriffen worden. Wie man eine vergleichbare L&ouml;sung realisieren kann (sicher in kleinerer Gr&ouml;&szlig;enordnung), kann man an &#8220;Ulms Neuer Mitte&#8221; besichtigen:</p>
<p><a href="http://www.ulm.de/ulm_neue_mitte.21575.3076,.htm">ulm_neue_mitte.21575.3076,.htm</a></p>
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		<title>St&#228;dtebauwettbewerb im Betonverbrauch?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 20:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kandidaten-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[OB Schuster hat in einer Pressekonferenz vorgestellt, welche Bauvorhaben in Stuttgart in den n&#228;chsten Jahren verwirklicht werden sollen. Die Liste liest sich wie das Programm zur Teilnahme an einem st&#228;dtebaulichen Wettbewerb mit dem Ziel, im Betonverbrauch an der Spitze aller teilnehmenden Gro&#223;st&#228;dte zu liegen. Dass St&#228;dtebau aber in erster Linie bedeuten muss, die Lebensbedingungen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OB Schuster hat in einer Pressekonferenz vorgestellt, welche Bauvorhaben in Stuttgart in den n&auml;chsten Jahren verwirklicht werden sollen. Die Liste liest sich wie das Programm zur Teilnahme an einem st&auml;dtebaulichen Wettbewerb mit dem Ziel, im Betonverbrauch an der Spitze aller teilnehmenden Gro&szlig;st&auml;dte zu liegen. Dass St&auml;dtebau aber in erster Linie bedeuten muss, die Lebensbedingungen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu verbessern, Belastungen (z.B. durch den Verkehr) zu minimieren und damit eine lebendige und lebenswerte Stadt zu schaffen, ist bis zum OB in seinem Metropolenwahn noch nicht durchgedrungen. Dass ihm der Gemeinderat dabei mehrheitlich nur zu bereitwillig folgt, ist umso bedauerlicher, als die Bezirksbeir&auml;te von z.B. Mitte und S&uuml;d inzwischen deutlich bewu&szlig;ter mit diesen Fragen umgehen &#8211; nur: Auf sie h&ouml;rt niemand.</p>
<p><strong>Beispiel Paulinenbr&uuml;cke</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Im Bereich von Paulinen-, Marien- und T&uuml;binger Strasse stehen mehrere gro&szlig;e Bauprojekte an. Vern&uuml;nftigerweise war erwogen worden, im Zusammenhang mit deren Realisierung die im Autowahn der 60er-Jahre entstandene Paulinenbr&uuml;cke abzureissen und damit die M&ouml;glichkeit zu einer grunds&auml;tzlichen, deutlich verkehrsreduzierten Umgestaltung dieses Bereichs zu haben. Leider hat eine solche Heransgehensweise in Stuttgart keine Chance: Alles, was geplant ist, soll nach den W&uuml;nschen der Investoren realisiert werden, es entstehen massenhaft Tiefgaragenpl&auml;tze und das Viertel erstickt erst recht im Verkehr.</p>
<p><strong>Beispiel Verkehrsprojekte</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Der Rosensteintunnel<strong> </strong>wird als letztes Teilst&uuml;ck  eine neue Querungsm&ouml;glichkeit als Alternative zur Autobahn schaffen, die vor allem auch vom LKW-Verkehr (mautfrei) nur zu bereitwillig angenommen werden wird. Wie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Stadt von diesem zus&auml;tzlichen Verkehr betroffen sein werden, interessiert nicht.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Kulturmeile soll zwischen Wagenburgtunnel und Charlottenplatz untertunnelt werden. Da man damit den Durchgangsverkehr zus&auml;tzlich beg&uuml;nstigt, entsteht auch hier mehr Verkehr. Der oben bleibende Verkehr wird zudem nach wie vor so stark sein, dass von einer Aufhebung der trennenden Wirkung beileibe nicht gesprochen werden kann. Auch hier erkennt man klar: L&ouml;sungen, die die Aufenthalts- und Lebensqualit&auml;t zu Lasten des motorisierten Verkehrs verbessern, sind derzeit in Stuttgart nicht durchzusetzen.</p>
<p>Bleibt die Hoffnung auf die Kommunalwahl: Andere Mehrheitsverh&auml;ltnisse durch viele Stimmen f&uuml;r S&Ouml;S bringen vern&uuml;nftigere Positionen im Gemeinderat st&auml;rker zu Geh&ouml;r.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Neckarpark &#8211; Freizeit- und Erholungsraum?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 16:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kandidaten-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben dem Mercedes-Museum und der Verkaufsniederlassung erwirbt Daimler zus&#228;tzliche Fl&#228;chen f&#252;r omin&#246;se, bis heute zumindest &#246;ffentlich unbekannte Erweiterungspl&#228;ne. Und so l&#228;uft das dann in Stuttgart: Kapitel 1 Kaum ist der Wunsch von Daimler ge&#228;u&#223;ert, schon werden Pl&#228;ne zur Verlagerung der dort bisher befindlichen Sportst&#228;tten erarbeitet. Alles wird mit dem Umbau des Daimler-Stadions verquickt (Daimler spendet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Mercedes-Museum und der Verkaufsniederlassung erwirbt Daimler zus&auml;tzliche Fl&auml;chen f&uuml;r omin&ouml;se, bis heute zumindest &ouml;ffentlich unbekannte Erweiterungspl&auml;ne. Und so l&auml;uft das dann in Stuttgart:</p>
<p><strong>Kapitel 1</strong> Kaum ist der Wunsch von Daimler ge&auml;u&szlig;ert, schon werden Pl&auml;ne zur Verlagerung der dort bisher befindlichen Sportst&auml;tten erarbeitet. Alles wird mit dem Umbau des Daimler-Stadions verquickt (Daimler spendet dem VfB daf&uuml;r noch schnell 10 Mio. Euro) und im Hauruck-Verfahren vom Gemeinderat abgesegnet. Kleiner (gewollter?) Lapsus: Eine von Daimler zus&auml;tzlich gew&uuml;nschte Erschlie&szlig;ungsstrasse ist in den Pl&auml;nen so gut versteckt, dass sie der Gemeinderat gar nicht bemerkt. Also kommt es zum</p>
<p><strong>Kapitel 2 </strong>Das Ganze wird nochmal aufgerollt. Ein Zauberk&uuml;nstler tritt auf: Der Verkehrsplaner Karajan (noch immer wei&szlig; niemand, was Daimler bauen will) schaut in seine Zauberkugel und sieht voraus, dass das, was dort gebaut werden wird, auf jeden Fall soviel zus&auml;tzlichen Verkehr bringen wird, dass die vorhandenen Strassen daf&uuml;r nicht ausreichen. Der Cannstatter Bezirksbeirat lehnt die Erschlie&szlig;ungsstrasse  trotzdem mit 11 zu 9 Stimmen ab. Das wiederum interessiert nun den Gemeinderat &uuml;berhaupt nicht: Am 30.4. stimmt er den Pl&auml;nen (einschl. der Erschlie&szlig;ungsstrasse) mit den Stimmen von CDU, SPD und Freien W&auml;hlern zu.</p>
<p>Noch einmal zur Erinnerung: Im offiziellen Stadtentwicklungskonzept Stuttgarts ist das Gel&auml;nde als Freizeit- und Erholungsraum ausgewiesen.</p>
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