Energetische Sanierung

Haushaltsantrag vom 22.10.2007 (Nr. 747/2007)

Wichtigste Aufgabe ist die optimale energetische Sanierung von Gebäuden mit dem Ziel, den Wärmebedarf auf das absolute Minimum zu reduzieren. Bei in Stuttgart von einzelnen Wohnungsbauunternehmen und in anderen Gemeinden bereits realisierten Projekten sind Energieeinsparungen von 60 – 80 % und mehr erreicht worden. Ziel muß zumindest der Niedrigenergiehaus-Standard sein; wo es mit sinnvollem Aufwand möglich ist, auch der Passivhaus-Stan- dard. Für die Umsetzung solcher Maßnahmen in allen städtischen Gebäuden (einschl. der Wohnungen der SWSG) soll ein Rahmen festgelegt werden, der die Verpflichtung beinhaltet, den gesamten Bestand bis spätestens 2011 entsprechend saniert zu haben.

Ich beantrage:
Für Maßnahmen privater Eigentümer stellt die Stadt jährlich Mittel in Höhe von 500 Mio. EU zur Verfügung, geknüpft an die Bedingung einer vorausgehenden qualifizierten fachlichen Beratung in Bezug auf die durchzuführenden Maßnahmen (z.B. Energieberatungszentrum Stuttgart) und die Klärung der Inanspruchnahme öffentlicher Mittel anderer Geber.
Für Maßnahmen in städtischen Liegenschaften stellt die Stadt ebenso 500 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Reihenfolge der Mittelvergabe richtet sich nach der Höhe der mit den geplanten Maßnahmen erzielbaren CO2-Einsparung.

Es ist besonders wichtig, Kinder und Jugendliche durch eigenes Handeln mit der Problematik vertraut zu machen. Deshalb schlagen wir vor: Für alle Schulen Stuttgarts wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, der dazu auffordert, mit der notwendigen fachlichen Unterstützung ein eigenes Konzept zur energetischen Sanierung der Gebäude auszuarbeiten. Die Stadt Stuttgart verpflichtet sich dazu, die in der Relation von Aufwand und Energieeinsparung besten 10 Konzepte bevorzugt innerhalb von zwei Jahren zu beginnen.

Hannes Rockenbauch

Unterstützer_in

Ingmar Grosch, Diplom-Physiker
Direkte Bürger­beteiligung ohne starren Partei­rahmen. Im eigenen Stadtteil kleine Verbes­serungen umsetzen. So bleibt Stuttgart lebenswert.Ingmar Grosch, Diplom-Physiker

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