Was?
Das Wichtigste für uns ist das Gebot der Nachhaltigkeit. So zu leben und zu wirtschaften, dass die nachfolgenden Generationen im gleichen Maße an den Schätzen der Natur und deren Regenerationsfähigkeit teilhaben können. Eine solche nachhaltige Politik muss Einzelinteressen zurückdrängen und hat eine wahrhaftige demokratische Gesellschaft zur Voraussetzung, eine Gesellschaft, in der Rechte und Pflichten gleichermaßen für alle Menschen ohne Unterschied gelten und alle Menschen gleichberechtigt direkt mitentscheiden. Es hat nichts mit Demokratie zu tun, einer Partei, einem Politiker eine Stimme für vier oder fünf Jahre zu geben, einem Politiker, der oftmals längst gekauft ist oder gekauft werden wird von Interessenverbänden, einer Partei, bei der Lobbyisten aus- und eingehen. Eine solche pseudodemokratische Gesellschaft wird vom Geld dieser großen Interessengruppen gesteuert und ist zwangsläufig unsozial und unökologisch. Natur und Mensch, das ist eine Wechselbeziehung, ein Balanceakt. Wer die Natur bedenkenlos für seinen Profit opfert, opfert ebenso bedenkenlos auch Menschen. Kriege, Hunger, Armut und Elend sind dann Kolateralschäden von Konzernstrategen.
Wer Menschen in Verzweiflung und Armut treibt, erntet Krieg. Und Krieg zerstört alles: Menschen, Gesellschaften, Umwelt, Ressourcen und Zukunft. Eine soziale Politik ist die Bedingung einer nachhaltigen Politik. und beides geht nur demokratisch.


