Gesparte Zukunft
14. Januar 2010, Verfasser: SÖS
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Wer mitten in der Wirtschaftskrise im Sozialbereich und bei der Kultur spart, spart an dem, was Stuttgart im Innersten zusammenhält. Wer mitten im Klimawandel nicht in eine ökologischen Stadtumbau investiert, der riskiert das Überleben zukünftiger Generationen. Der neue Haushalt 2010/11 ist kein guter Haushalt. Aber er ist verantwortungsvoller, als es OB Schuster und die CDU vorgeschlagen haben. Kein Kahlschlag bei Kultur und Sozialem, Ausbau Kita, mehr Schulsanierung, mehr Kinderschutz, mehr Radverkehr, mehr Geld für Energiecontracting, und mit einem Zuschuss von 5 Mio. Euro wird die Kinderambulanz am Olgäle gerettet. Für einen echten ökologischen und sozialen Haushalt hat es nicht gereicht; am Geld lag es nicht, es fehlte allein Mehrheitswillen für das von uns beantragte Ende des Rosensteintunnels und des S21-Wahnsinns.
“Ober”-Bürgermeister
17. Dezember 2009, Verfasser: SÖS
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In Stuttgart gibt es einen Oberbürgermeister. Das ist der Obere von allen Bürgermeistern. Und weil er der Obere ist, muss er natürlich ganz viele Sachen machen. Zum Beispiel so Sachen wie Cross-Border-Leasing. Das müsst Ihr jetzt nicht verstehen, weil, das versteht der Ober-Bürgermeister auch nicht richtig. Der konnte aber sogar Wasser verkaufen. Na ja, der Ober-Bürgermeister kann das. Oder ganz viel Geld in Milliardenlöcher vergraben. Milliardenlöcher sind so Dinger, wo man das, was man da rein gräbt, nie mehr wieder raus bekommt. Und der Ober-Bürgermeister hat da ganz viel rein gegraben. In die LBBW. So heißt so ein Loch. Bei einem anderen Loch, Stuttgart 21, heißt das, hat er versprochen, nur ganz wenig zu vergraben. Das ist jetzt aber dumm gelaufen. Statt 31 Mio. sind ihm jetzt fast 300 Mio. reingefallen.
Drexler-Fangroup!
3. Dezember 2009, Verfasser: SÖS
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Wenn S21 gebaut würde, dann hätte man nicht nur einen funktionierende Bahnknoten zerstört, sondern auch einen hundertjährigen Park, ein Weltkulturerbe, nämlich den Bonatzbau, vor allem aber den letzten Rest Vertrauen in Demokratie. Wenn die Parkzerstörer, die Bahnzerstörer, die Kulturzerstörer das Milliardendenkmal (früher mal standen Denkmäler auf Sockeln, heute im Loch, wenigstens ein Fortschritt!) sich vom Volk in durch Kürzungen bei der Kultur, der Bildung, im Sozialbereich bezahlen lassen, wenn auch die Propagandakosten beim Volk abgerechnet werden, dann ist auch die Demokratie im Loch, die SPD bei 9 Prozent und die Anderen unter Dreißig. Im Ernst, liebe Drexler-Fangroup, wollt ihr das? Dass eure eigenen Leute zu Park- und Weltkulturerbeschützern werden, und euch den Rücken kehren? www.parkschuetzer.de!
Sparen…
19. November 2009, Verfasser: SÖS
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auf dem Geldsack? 200 Millionen hat Kämmerer Föll für S21 gebunkert. Die Stadt ist an einer Landesbank, deren Leumund nicht gerade der Beste ist, .mit 19 Prozent beteiligt. Und sie hält sich eine Flughafenbeteiligung von einem Drittel. Braucht eine Kommune das? Das alles sind Beteiligungen und Rückstellungen aus Zeiten voller Kassen. Dass man jetzt zum Beispiel lieber die Kultur verhungern lässt, als diese Rückstellungen und Beteiligungen aufzulösen, hat nichts mit schwäbischem Sparen zu tun. Zukunftsweisend ist das sowieso nicht, wenn man, statt mit dem Ersparten in eine nachhaltige, ökologische Zukunft, in ökologische Stadtwerke zu investieren, lieber um 100 Euro für kulturelle und soziale Anliegen feilscht. Es ist nicht ehrlich, Vermögen zu verschweigen und Sparen zu fordern.
Vernunft
15. Oktober 2009, Verfasser: SÖS
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Das wünscht sich Kämmerer Föll vom Gemeinderat. Als er letzte Woche das Haushaltssicherungskonzept vorstellte, konnte er es sich nicht verkneifen, anzumerken, dass alles andere als eine Zustimmung zu seiner Giftliste ziemlich unvernünftig sei. Die Fraktionsgemeinschaft SÖS und Linke findet es aber nicht vernünftig, die Schulen verrotten zu lassen, an Kultur und Gesundheit zu sparen und das städtische Personal weiter auszupressen. Soll das vernünftig sein, an unserer Daseinsvorsorge zu sparen, um uns Stuttgart 21 und den Rosensteintunnel zu leisten? Daher sollte niemand Angst haben, unvernünftig sein und laut zu sagen, wie er sich die Zukunft Stuttgarts vorstellt. Eine Stadt ist kein Unternehmen, in der ein paar Manager einfach über Vermögen und Vernunft aller bestimmen. Und damit die Zukunft der Kinder versauen.



