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Faltblatt Stuttgart 21 – Reisezeiteinsparung im Bahnhof u.a. 

9. Juni 2005, Verfasser:
Abgelegt unter: Alles zu S21, Anträge und Anfragen

Anfrage vom 09.06.2005 (Nr. 190/2005)

Auf meine Anfrage Nr. 117/2005 habe ich, bezugnehmend auf eine Passage in dem von der Stadtverwaltung zu verantwortenden Faltblatt zu Stuttgart 21, wonach die Alternative, den bisherigen Kopfbahnhof auszubauen, zur Folge hätte, dass man mindestens zwei zusätzliche Gleise benötigt, die durch den Schlossgarten, über den Neckar durch Untertürkheim und Obertürkheim führen gefragt, welche Alternative vorsieht, zwei Gleise durch den Schlossgarten zu legen. Die Antwort vom 13.05.2005 beantwortet diese Frage nicht. Sie kann sie auch nicht, weil die Behauptung in diesem Faltblatt wahrheitswidrig ist. Auch in der angeführten Passage im Planfeststellungsbeschluss ist nirgendwo die Rede von einer Alternative, die mit zwei Gleisen durch den Schlossgarten fährt. Tatsächlich sieht die Alternative "Kopf 21" den Bau einer S- und Regionalbahntrasse zwischen Hbf und Bad-Cannstatt mittels einer Untertunnelung des Rosensteins vor, keinesweg aber eine Trassenführung durch den Schlossgarten. Offenbar soll mit solchen Formulierungen die Alternative zum parkvernichtenden Horror gemacht werden.
Ich könnte zu diesem, mit kommunalem Geld finanzierten Werbeprodukt viele Fragen stellen und habe mich auf wenige begrenzt. Es wäre angenehm, wenn sich die Antworten auf meine Fragen beschränken und nicht ausweichen würden. Ich kann in diesem Fall davon ausgehen, daß meine Frage in dem Sinn beantwortet ist, daß es keine Alternative gibt, die mit zwei Gleisen durch den Schlossgarten fahren will, und daß diese Behauptung seitens der Verwaltung und des Herrn Oberbürgermeisters nicht wiederholt wird.

Zu meiner Frage, "wieviel Zeit geht verloren" durch die in diesem Faltblatt behaupteten Zeitverluste durch langsameres Ein- und Ausfahren und dem Richtungswechsel im bzw. aus dem Kopfbahnhof, zitiert die Verwaltung bzw. OB Dr. Schuster den Erläuterungsbericht des Antragstellers, der DB Netz AG. Dieser spricht davon, daß die Verweildauer im Kopfbahnhof mit 4 Minuten deutlich länger sei, als im Kopfbahnhof und in Letzerem mit geringerer Geschwindigkeit eingefahren werden könne als im Durchgangsbahnhof.
Abgesehen davon, daß man zur Rechtfertigung dieser Broschüre nicht die Antragsformulierungen des Antragsstellers herbei zitieren sollte, sondern allenfalls den Planfeststellungsbeschluss, frage ich:
Ist die Verwaltung bereit, zur Kenntnis zu nehmen, daß der einzig (auf dem Papier) nachweisbare Zeitverlust durch die Beibehaltung des Kopfbahnhofs 2 Minuten beträgt (Kopfbahnhof 4 Minuten Verweildauer, Durchgangsbahnhof 2 Minuten), und daß die Ein- und Ausfahrtgeschwindigkeit im Durchgangsbahnhof aufgrund der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Weichen max. 50 km/h, also nur unwesentlich höher ist? Ist die Verwaltung bereit, die entsprechenden, die Reisezeitverkürzung betreffenden Aussagen des Vorhabensträgers im Erörterungstermin zum PFA 1.1. und 1.2. zur Kenntnis zu nehmen, daß nämlich das Thema Reiszeiteinsparung als Begründung für das Vorhaben nicht mehr weiter verfolgt werde (Protokoll der Erörterungsverhandlung vom 08.04.2003, Seite 72ff).

Kann ich, können die EinwohnerInnen von Stuttgart künftig davon ausgehen, daß solche wahrheitswidrigen oder zumindest irreführenden Behauptungen seitens der Stadtverwaltung und ihrer VertreterInnen unterbleiben werden?

Hannes Rockenbauch

zur Beantwortung (04.08.2005) (Achtung: öffnet neues Fenster!)

Stuttgart 21 und Feinstaub 

13. Mai 2005, Verfasser:
Abgelegt unter: Alles zu S21, Anträge und Anfragen

Antrag vom 13.05.2005 (Nr. 165/2005)

Auf meine [post="25" text="Anfrage Nr. 62/2005"] antwortete die Verwaltung bzw. Herr OB Dr. Schuster, die Feinstaubproblematik sei im Planfeststellungsverfahren geprüft worden; Auflagen seitens des Eisenbahnbundesamtes würden eine weitestgehende Reduktion der Feinstaubemissionen gewährleisten. Dies ist nicht korrekt, da im Planfeststellungsverfahren die Feinstaubproblematik bislang keine Rolle spielte.
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Mehr als nur Feinstaub 

25. April 2005, Verfasser:
Abgelegt unter: Anträge und Anfragen

Antrag vom 25.04.2005 (Nr. 140/2005)

Das Thema Feinstaub ist ein zwar aktueller Aspekt, stellt aber nur eine der vielen schädlichen Folgen unser heutigen Lebens- und Produktionsweise dar. In der aktuellen Debatte sollte man sich dabei vergegenwärtigen, daß eine langfristige Lösung der Probleme nur ein grundsätzliche sei kann, eine, die unsere Lebens- und Produktionsweise in Frage stellt und, wo notwendig, ändert.
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Stuttgart 21/III 

14. April 2005, Verfasser:
Abgelegt unter: Alles zu S21, Anträge und Anfragen

Antrag vom 14.04.2005 (Nr. 130/2005)

Nach nochmaliger Durchsicht des Prospektes der LHS zu Stuttgart 21 ergibt sich eine weitere Frage:
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Schon mal üben – autofrei am 22. September 

11. April 2005, Verfasser:
Abgelegt unter: Anträge und Anfragen

Antrag vom 11.04.2005 (Nr. 118/2005)

Jedes Jahr, am 22 September, ist europaweit "autofreier Tag". An diesem Tag sperren viele Städte in Österreich, Italien, Spanien, Frankreich und in anderen europäischen Ländern ihre Innenstädte für den Autoverkehr. Weiterlesen …

 
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