Montagsdemo die 29te
14. Juni 2010, Verfasser: Hannes Rockenbauch
Abgelegt unter: Leitartikel
Auf der 29. Montagsdemo am 7. Juni um 18 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs sprachen der Fernsehrjournalist und Bahnexperte Hagen von Ortloff und Romolo Murgia, italienischer Einwanderer mit Fernweh. Die Moderation und Kommentierung der aktuellen Lage machte Gangolf Stocker, SÖS-Stadtrat. Die Musik steuerte die Gruppe: “Draußen nur Kännchen” bei.


















Romolo Murgia, italienischer Einwanderer mit Fernweh.




der Fernsehrjournalist und Bahnexperte Hagen von Ortloff




Jetzt erst recht: “Oben Bleiben!”
21. Mai 2010, Verfasser: Hannes Rockenbauch
Abgelegt unter: Leitartikel
Das Landgericht ist das Eine, Kleine – der Widerstand der Bevölkerung ist das Andere, Große!
Der heute ergangene Urteilsspruch in der Urheberrechtsklage des Bonatzerben Dübbers gegen die Deutsche Bahn AG ist nicht nur hinsichtlich seiner Entscheidung, sondern insbesondere in seiner Begründung empörend. Der entscheidende Satz der Begründung, wonach das ?Erhaltungsinteresse des Urhebers hinter den Modernisierungsinteressen des Eigentümers zurücktreten muss, könnte genau so von Herrn Grube formuliert worden sein, ja, wurde genau so in den vergangenen Monaten von ihm formuliert. Ausdrücklich lehnte das Landgericht Stuttgart auch eine Prüfung der Planungsalternativen, die den Erhalt des Bonatzbahnhofes vorsehen, ab. Silvio Berlusconi blickt jetzt bestimmt neidisch nach Stuttgart. So eine Justiz hätte er bestimmt auch gerne.
Das ist das Eine, Kleine, Ärgerliche. Dagegen wird dieses „Urteil“ die Wut der Bevölkerung noch vergrößern. Der Widerstand wird wachsen. Zum Beispiel am 31.5., der nächsten Montagsdemo, zum Beispiel am 10. Juli, am Tag der Sternmärsche und der landesweiten Großdemo im Schlossgarten, zum Beispiel zu Beginn des Septembers, wenn es an den Nordflügel des Bonatzbaus gehen soll. Dieser wachsende Widerstand ist das Andere, das Große.
Das Urteil ist für das Aktionsbündnis Anlass, noch intensiver den Widerstand der Bevölkerung zu organisieren. Dazu gehört auch, dass das Bündnis Peter Dübbers, dem Kläger und Bonatzenkel versprochen hat, ihn mit allen Kräften zu unterstützen, wenn er den juristischen Weg weiter verfolgen will. Am Geld soll dies nicht scheitern. 350 Menschen haben ihn finanziell unterstützt; 67.000 haben das Bürgerbegehren unterstützt – das ist noch viel (an Spenden) drin.
Eigentlich ist es ganz einfach: 70 Prozent der Bevölkerung lehnen Stuttgart 21 ab. Sie müssen es einfach nur zeigen. Montags, am 10.7., am Mantel- oder Jackenkragen, überall und jederzeit. Das ist die Botschaft, das Andere, das Große. Die müssen wir transportieren. Dies ist unsere Stadt. Oben bleiben!
Die 27. Montagsdemo gegen Stuttgart 21
20. Mai 2010, Verfasser: Hannes Rockenbauch
Abgelegt unter: Leitartikel
Bei der 27. Auflage der Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am vergangenen Montag 17. Mai sprachen Reiner Baur vom Landesjugendring, die Schauspielerin Petra Weimer und der Bonatz-Experte Dr. Matthias Roser.
Wieder kamen fast 5000 Stuttgart 21 Gegner um 18 Uhr zum Hauptbahnhof.
Der Musiker Borna Cesljarevic sorgete mit seinem Song. ” Oben bleiben” für gute Stimmung.
Im gut gefüllten Rathaus referierte anschließend Prof. Pesch und Prof. Ostertag, auf der Fachveranstaltung: “Stadtplanung und Denkart unsere Stadt”, über die städtebaulichen Risiken und Nebenwirkungen von Stuttgart 21





Reiner Baur vom Landesjugendring


Die Schauspielerin Petra Weimer


Der Bonatz-Experte Dr. Matthias Roser: “Schuster treten Sie zurück!”





Veranstaltung zu S21 und Stadtplanung
12. Mai 2010, Verfasser: Hannes Rockenbauch
Abgelegt unter: Leitartikel
Der Widerstand gegen Stuttgart 21 kann nur erfolgreich sein, wenn es uns gelingt, Alternativen zur gängigen Planung zu entwickeln.
Da Stuttgart 21 vor allem ein Städtebauprojekt ist, will diese Fachveranstaltung über Chancen und Risiken der geplanten Stadtentwicklung informieren und die Grundsatzfrage diskutieren: „In welcher Stadt wollen wir leben?“
17. Mai 2010 um 19:30 Uhr im Rathaus: Großer Sitzungssaal
Montagsdemo die 25te
7. Mai 2010, Verfasser: Hannes Rockenbauch
Abgelegt unter: Leitartikel
Bei der letzten Montagsdemo am 3. Mai galt es ein Jubiläum zu feiern – und zwar die 25. Auflage. Wie immer selbe Uhrzeit, 18 Uhr – selbe Stelle, Nordausgang des Hauptbahnhofes und wieder 4000 Kopfbahnhoffans. Es sprachen die Autorin Rosemarie Klotz-Burr und Werner Schretzmeier, Leiter des Stuttgarter Theaterhaus. Den Musikbeitrag leistete der Liedermacher Thomas Felder und zum krönenden Abschluss spielten Miltita Dingdong noch einmal ihren legendären “4 Minuten- 4 Milliarden”- Song.










Werner Schretzmeier, Leiter des Stuttgarter Theaterhaus.






