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	<title>SÖS - Stuttgart Ökologisch Sozial &#187; SÖS-Aktive</title>
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	<description>unabhängiges überparteiliches Personenbündnis Stuttgart Ökologisch Sozial</description>
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		<title>Offene Fraktionssitzung: Jobcenter</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2010/02/23/offene-fraktionssitzung-jobcenter/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SÖS</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ Montag, 22. M&#228;rz 2010; 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. ] Offene Fraktionssitzung von S&#214;S und LINKE
Thema: Jobcenter
Beginn um 19 Uhr
Rathaus, Zimmer 301]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">Montag, 22. März 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">19:00 Uhr</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">21:00 Uhr</td></tr></table><p>Offene Fraktionssitzung von S&Ouml;S und LINKE<br />
Thema: Jobcenter<br />
Beginn um 19 Uhr<br />
Rathaus, Zimmer 301</p>
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		<title>Spekulationsgewinne und Finanztransaktionssteuer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>

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		<description><![CDATA[

 
Vorbemerkung 
Die genannten Begriffe deuten zun&#228;chst nicht unbedingt auf kommunale Stuttgarter Themen hin. Sie sind aber Kern und Kulminationspunkt der Wachstums-Maxime des st&#228;ndigen „Gr&#246;&#223;er, H&#246;her, Schneller, Weiter“ und damit Ma&#223;stab zumindest f&#252;r die bisherige Stuttgarter Kommunalpolitik und letzten Endes auch verantwortlich f&#252;r das Projekt Stuttgart 21 und das Engagement bei der LBBW. Auch weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vorbemerkung </strong></p>
<p><strong>Die genannten Begriffe deuten zun&auml;chst nicht unbedingt auf kommunale Stuttgarter Themen hin. Sie sind aber Kern und Kulminationspunkt der Wachstums-Maxime des st&auml;ndigen „Gr&ouml;&szlig;er, H&ouml;her, Schneller, Weiter“ und damit Ma&szlig;stab zumindest f&uuml;r die bisherige Stuttgarter Kommunalpolitik und letzten Endes auch verantwortlich f&uuml;r das Projekt Stuttgart 21 und das Engagement bei der LBBW. Auch weitere st&auml;dtebauliche Projekte, wie „Da Vinci“ (Breuninger-Areal) und „Quartier S“ (Marien-, Paulinen-, Sophienstra&szlig;e) sind Ausfluss dieses Denkens.</strong></p>
<p>Zur Zeit f&uuml;hrt man uns wieder vor, wie man Nebenschaupl&auml;tze schafft, um davon abzulenken, wo grunds&auml;tzlich eingegriffen werden m&uuml;sste.</p>
<p>In London wird erwogen, die Bonuszahlungen an Investmentbanker mit einer Sondersteuer von 50 % zu belegen. Schon die n&auml;chste Ebene bleibt dabei v&ouml;llig ausgeblendet: Diese Bonuszahlungen sind nichts anderes, als ein bestimmter prozentualer Anteil am Ertrag der Banken aus diesen Gesch&auml;ften. Haben Sie schon jemand fordern h&ouml;ren, dass auch diese Ertr&auml;ge mit einer Sondersteuer teilweise abgesch&ouml;pft werden sollen?</p>
<p>Das richtig gro&szlig;e Rad wird aber dort gedreht, wo an den weltweiten Finanztransaktionen direkt verdient wird. Es handelt sich dabei um all die Gesch&auml;fte, die mit dem realen Welthandel nichts zu tun haben. Im Gegenteil: Die durch das riesige Volumen dieser rein spekulativen Gesch&auml;fte entstehenden Verwerfungen sind f&uuml;r die realen M&auml;rkte (z.B. &Ouml;l und Gas, Nahrungsmittel, Devisen) oft &auml;u&szlig;erst sch&auml;dlich.</p>
<p>Die genaue Summe der dort bewegten Betr&auml;ge ist nicht exakt bekannt. Es l&auml;sst sich aber mit sehr gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit hochrechnen, dass j&auml;hrlich Finanztransaktionen (von seri&ouml;s bis dubios und teilweise wohl auch kriminell) im Volumen von 4.000 Billionen Dollar stattfinden. Welches konkret vorhandene Verm&ouml;gen sich hinter dieser Zahl verbirgt, ist unklar. Es kann sich – um die Extreme aufzuzeigen – um 4.000 Billionen handeln, die nur einmal im Jahr umgeschichtet werden, es k&ouml;nnen aber auch 4 Billionen sein, die j&auml;hrlich 1000-fach anders angelegt werden. Fest steht, dass tats&auml;chlich Transaktionen stattfinden, bei denen Wertschwankungen im Stundentakt genutzt werden, aber nat&uuml;rlich auch solche, die auf Entwicklungen im Verlauf von Monaten setzen.</p>
<p>Dass bei dieser Ausgangssituation konkrete Zahlen zu den erzielten Ertr&auml;gen nirgends zu finden sind, ist verst&auml;ndlich. Sind hier doch die Spannbreiten noch ungleich gr&ouml;&szlig;er: Ein Spekulationsgewinn von 1 % in 4 Stunden, entspricht einer Jahresrate von 2190  %!  Andererseits bedeuten 2 % in 4 Monaten „nur“ noch schon fast bescheidene 6 % aufs Jahr bezogen.  Dies gilt nat&uuml;rlich – wenn’s schiefgeht – auch f&uuml;r die Verluste. Auch wenn deshalb jede Zahl, die man nennt, spekulativ bleibt: Dieses Riesenspiel  w&uuml;rde nat&uuml;rlich nicht stattfinden, wenn es nicht h&ouml;here Gewinne als die Realwirtschaft einbr&auml;chte. Wagen wir einfach ein Beispiel an der wohl absolut untersten Grenze: Ein Gewinn von 1 % im Jahr aus 4.000 eingesetzten Billionen sind schon 40 Billionen.  Weltweite Bem&uuml;hungen, sich mit der Ermittlung dieser Gewinne, die wohl &uuml;berwiegend „schwarz“ entstehen, zu besch&auml;ftigen und darauf eine Sondersteuer zu erheben, sind nicht einmal ansatzweise zu erkennen, obwohl 50 % aus dem genannten Beispiel mit 20 Billionen die materiellen Probleme weltweit (Hunger, Gesundheit, Umwelt) problemlos l&ouml;sen w&uuml;rden. Und wenn es keine „Sondersteuer“ sein soll: Warum nicht ein Spitzensteuersatz von 80 – 90 % f&uuml;r Jahreseinkommen &uuml;ber 1 Million?</p>
<p>Vielleicht waren es &auml;hnliche &Uuml;berlegungen, die bei dem US-&Ouml;konomen James Tobin zur Entwicklung  der unter seinem Namen bekannten (die „attac“-Gr&uuml;ndung ausl&ouml;sende) Finanztransaktionssteuer f&uuml;hrten.</p>
<p>Da eine weltweite Besteuerung der Ertr&auml;ge leider unrealistisch ist, muss jede einzelne Finanztransaktion besteuert werden. (Einwurf: B&ouml;rsen und Banken erhalten aus diesen Gesch&auml;ften ganz selbstverst&auml;ndlich Provisionen und Geb&uuml;hren). Da vermutlich dem Welthandel dienende Finanzgesch&auml;fte von den nur spekulativen nicht zu trennen sein d&uuml;rften, kann diese Steuer notgedrungen nur gering bleiben (&uuml;berlegt werden Zahlen im unteren Promille-Bereich) um den Welthandel nicht zu gef&auml;hrden und andererseits extrem kurzfristige Spekulationen trotzdem uninteressanter zu machen. Bei einer M&ouml;glichkeit der Trennung der Bereiche w&auml;re mit einer hohen Tobin-Steuer sogar zu erreichen, dass der spekulative Markt nach und nach austrocknet. Zur Verdeutlichung: Eine Transaktionssteuer sch&ouml;pft nicht etwa Gewinne ab, sie gew&auml;hrt den Staaten lediglich einen bescheidenen Anteil (&auml;hnlich der Mehrwertsteuer) an den Ums&auml;tzen des weltweiten Casinos.</p>
<p>Zum Schluss nochmal zur&uuml;ck zum Ausgangspunkt:</p>
<p>Auch wenn es angesichts der Summen sarkastisch klingt – versucht man nicht auch hier wieder, die „Kleinen“ (Investmentbanker) zu h&auml;ngen und l&auml;sst die Gro&szlig;en (B&ouml;rsen, Banken und Spekulanten) laufen?</p>
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		<title>Stuttgart 21 und die Demokratie</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/12/15/stuttgart-21-und-die-demokratie/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich &#228;rgere ich mich ma&#223;los &#252;ber diese arrogante „Entscheidung“ zu S 21. Inzwischen nimmt aber die Wut dar&#252;ber zu, dass mit dieser Art Politik &#252;ber unsere K&#246;pfe hinweg zu machen, die Demokratie immer mehr Schaden nimmt. Anhand zweier Beispiele will ich das verdeutlichen:
Der B&#252;rgerentscheid
Leider wird immer nur ein Teil des Procedere dazu wiedergek&#228;ut: Obwohl fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&uuml;rlich &auml;rgere ich mich ma&szlig;los &uuml;ber diese arrogante „Entscheidung“ zu S 21. Inzwischen nimmt aber die Wut dar&uuml;ber zu, dass mit dieser Art Politik &uuml;ber unsere K&ouml;pfe hinweg zu machen, die Demokratie immer mehr Schaden nimmt. Anhand zweier Beispiele will ich das verdeutlichen:</p>
<p><strong>Der B&uuml;rgerentscheid</strong></p>
<p>Leider wird immer nur ein Teil des Procedere dazu wiedergek&auml;ut: Obwohl fast 70.000 Menschen einen B&uuml;rgerentscheid forderten, hat der Gemeinderat ihn abgelehnt, das Regierungspr&auml;sidium und das Verwaltungsgericht ihn f&uuml;r juristisch unzul&auml;ssig gehalten.</p>
<p>Die Alternative aber wird in aller Regel nicht erw&auml;hnt: Der Gemeinderat hatte und hat noch immer die M&ouml;glichkeit einen B&uuml;rgerentscheid selbst zu beschlie&szlig;en. Mit welcher Fragestellung er dies tut, bleibt allein ihm &uuml;berlassen. Niemand w&uuml;rde ihn an einem solchen Beschluss  hindern k&ouml;nnen.</p>
<p>Fazit: Die immer wieder behauptete demokratische Legitimation von S 21 bleibt solange unvollst&auml;ndig, als kein B&uuml;rgerentscheid stattfindet.</p>
<p><strong>Die Parlamente </strong></p>
<p>Zun&auml;chst einige Fragen: Glauben Sie, dass 4,5 Milliarden die tats&auml;chlichen Baukosten sind (und bleiben)? Glauben Sie, dass die „Verantwortlichen“ (welcher Begriff in diesem Zusammenhang!) wissen, wie hoch die voraussichtlich zu erwartenden Kosten tats&auml;chlich sind? Ist in dieser Frage wider besseres Wissen entschieden worden?</p>
<p>Wenn Sie so antworten wie ich, hei&szlig;t das, dass zumindest die Herren &Ouml;ttinger und Schuster gegen ihre Amtspflichten versto&szlig;en haben. Sie wollen ein unumkehrbares Projekt auf den Weg bringen, ohne &ouml;ffentlich zu machen, wie hoch die daf&uuml;r letztlich aufzuwendenden Steuermittel sind.</p>
<p>Noch kritischer wird dieser Aspekt aber, wenn man die Gewaltenteilung betrachtet. Ich bin sicher, dass auch die Stuttgarter Gemeinder&auml;te und die Parlamentarier in Land und Bund – auch die, die das Projekt bef&uuml;rworten – die augenblickliche Situation nicht anders bewerten, als Sie und ich. Warum aber hindert sie offensichtlich die Parteir&auml;son daran, ihrer wichtigsten Pflicht, der Kontrolle der Herrschenden, nachzukommen und die vollst&auml;ndige Offenlegung der Fakten (sprich: der tats&auml;chlichen Kosten) zu fordern? Nur sie h&auml;tten die Mittel dazu – f&uuml;r uns B&uuml;rgerInnen gibt es leider keine M&ouml;glichkeit. Wann ist ein Punkt erreicht, wo auch  Abgeordnete ihren Pflichten in juristisch unzul&auml;ssiger Weise nicht mehr nachkommen?</p>
<p>PS:       Bleibt noch der Vorstandschef der DB, Herr Grube. Hat im Aufsichtsrat niemand die oben genannten Fragen gestellt? Wenn doch, wie sind sie beantwortet worden?  Wenn nur Herr Grube selbst wissen sollte, welche Kosten wirklich entstehen werden, ist es dann schon Untreue, wenn der Aufsichtsrat dies nicht erf&auml;hrt? Wenn es der Aufsichtsrat aber auch wusste: Kann auch ein Aufsichtsrat wegen Untreue belangt werden? Immerhin blieben Mehrkosten nach momentanem (ver&ouml;ffentlichten) Stand allein bei der Bahn h&auml;ngen, die bei den Projektbeteiligten dann um Almosen betteln m&uuml;sste.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leserbrief zu &#8220;Notwendige Kl&#228;rung&#8221;</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/12/09/leserbrief-zu-notwendige-klaerung/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 00:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Rauschenberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>

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		<description><![CDATA[Leserbrief zum Kommentar &#8220;Notwendige Kl&#228;rung&#8221; von Michael Heller (Stuttgarter Zeitung, 8.12.2009) zu den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft bei der LBBW am Vortag:
Es gibt noch viel mehr zu kl&#228;ren. Welche Rollen spielen die Aufpasser bei der LBBW?
Zitate aus dem Gesch&#228;ftsbericht 2008 der LBBW:
MP G&#252;nther Oettinger als Vorsitzender der Tr&#228;gerversammlung der LBBW: &#8220;Der Vorstand der LBBW [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leserbrief zum Kommentar <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2306980_0_9223_-kommentar-zur-lbbw-notwendige-klaerung.html">&#8220;Notwendige Kl&auml;rung&#8221;</a> von Michael Heller (Stuttgarter Zeitung, 8.12.2009) zu den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft bei der LBBW am Vortag:</p>
<blockquote><p>Es gibt noch viel mehr zu kl&auml;ren. Welche Rollen spielen die Aufpasser bei der LBBW?</p>
<p>Zitate aus dem Gesch&auml;ftsbericht 2008 der LBBW:</p>
<p>MP G&uuml;nther Oettinger als Vorsitzender der Tr&auml;gerversammlung der LBBW: &#8220;Der Vorstand der LBBW informierte die Tr&auml;gerversammlung regelm&auml;&szlig;ig und zeitnah &uuml;ber die Lage und Gesch&auml;ftsentwicklung der Bank sowie des Konzerns im Jahr 2008. Gegenstand der Berichte waren insbesondere die Gesch&auml;fts- und Ergebnisentwicklung, die aktuelle Marktsituation sowie Erl&auml;uterungen zu zuk&uuml;nftigen M&ouml;glichkeiten der Refinanzierung am nationalen und internationalen Kapitalmarkt.&#8221;</p>
<p>MdL Peter Schneider, Pr&auml;sident Sparkassenverband Baden-W&uuml;rttemberg, als Vorsitzender des Verwaltungsrats der LBBW: &#8220;Der Vorstand der LBBW informierte den Verwaltungsrat und seine Aussch&uuml;sse regelm&auml;&szlig;ig und zeitnah &uuml;ber die Lage und Gesch&auml;ftsentwicklung  der Bank und des Konzerns im Jahr 2008. … Schwerpunkt der regelm&auml;&szlig;igen Berichterstattung waren die Implikationen, die sich f&uuml;r die LBBW aufgrund der aktuellen Entwicklung an den  nationalen und internationalen Geld-, Kredit- und Kapitalm&auml;rkten ergaben.&#8221; </p>
<p>Nach diesen Ausf&uuml;hrungen im gedruckten Gesch&auml;ftsbericht 2008 wussten s&auml;mtliche „R&auml;te“ der LBBW &uuml;ber alle Entscheidungen Bescheid. Nicht vollst&auml;ndige Aufz&auml;hlung von R&auml;ten: Oettinger, Schuster, Schneider, Mappus, F&ouml;ll, Ripsam, Kanzleiter, Nils Schmid und Schmiedel. Das sind die sich als Experten verstehenden Wissenden aus den die LBBW tragenden Stadt Stuttgart, Land Ba-W&uuml; und Sparkassenverband. Jetzt will keiner etwas sagen zu der Razzia wg. schwebendem Verfahren. Aufsicht stelle ich mir anders vor. Wer die Aufsicht nicht aus&uuml;bt, haftet auch f&uuml;r Pflichtverletzungen. Verwaltungsr&auml;te einer Gro&szlig;bank m&uuml;ssen anderen Anforderungen gen&uuml;gen als Aufsichtsr&auml;te einer Regionalbrauerei. Die Staatsanwaltschaft m&uuml;sste ja bei Sichtung des beschlagnahmten Materials f&uuml;ndig werden &uuml;ber die Verstrickungen und den Wissensstand der R&auml;te. Wir k&ouml;nnen gespannt sein. Gerade die Bef&uuml;rworter der Kapitalerh&ouml;hung 2009 f&uuml;r die LBBW im Gemeinderat der LHS sollten ihre Entscheidung schnell &uuml;berdenken, ihre Gl&auml;ubigkeit gegen&uuml;ber Alleswissern und k&uuml;nftige Dividenden ablegen und realistisch sehen, dass sie Blendern aufgesessen sind.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stuttgarts Haushalt f&#252;r 2010 und 2011</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/11/25/stuttgarts-haushalt-fuer-2010-und-2011/</link>
		<comments>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/11/25/stuttgarts-haushalt-fuer-2010-und-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal sind selbst verheerende Sparvorschl&#228;ge zu etwas gut: Soviel Aufmerksamkeit und  &#246;ffentliche Reaktionen haben die Haushaltsberatungen in Stuttgart in den letzten Jahren nicht hervorgerufen. Unabh&#228;ngig davon ist aber ein kritischer Blick auf die Verfahren wichtig.
Die Verwaltung &#8211; in Stuttgart prim&#228;r in der Person des Finanzb&#252;rgermeisters F&#246;ll &#8211; gibt die Grundstrukturen vor. Wo soll gespart werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind selbst verheerende Sparvorschl&auml;ge zu etwas gut: Soviel Aufmerksamkeit und  &ouml;ffentliche Reaktionen haben die Haushaltsberatungen in Stuttgart in den letzten Jahren nicht hervorgerufen. Unabh&auml;ngig davon ist aber ein kritischer Blick auf die Verfahren wichtig.</p>
<p>Die Verwaltung &#8211; in Stuttgart prim&auml;r in der Person des Finanzb&uuml;rgermeisters F&ouml;ll &#8211; gibt die Grundstrukturen vor. Wo soll gespart werden und wo keinesfalls? Welche Einnahmen sollen erh&ouml;ht werden? Sollen Schulden aufgenommen werden? Darf f&uuml;r wichtige Vorhaben auch das Finanzpolster angegriffen werden? etc. Das danach von allen Verwaltungsbereichen erarbeitete Konzept wird dem Gemeinderat als Arbeitsgrundlage und in ihrer Bedeutung nicht zu untersch&auml;tzende Vorlage &uuml;bermittelt. Erst dann beginnt die &#8220;gestalterische&#8221; T&auml;tigkeit des Gemeinderats als dem einzigen demokratisch gew&auml;hlten Organ. Alle Fraktionen und &#8211; soweit vorhanden &#8211; Einzelstadtr&auml;te, erarbeiten Antr&auml;ge mit dem Ziel, eigene Akzente zu setzen und die Vorlage der Verwaltung zu korrigieren.</p>
<p>Was bei diesem Verfahren fehlt, ist eine allem vorausgehende inhaltliche Auseinandersetzung des Gemeinderats mit der politischen Absicht des Haushalts. Dort wo &uuml;ber die zur Verf&uuml;gung gestellten Mittel Politik gemacht wird, muss zuerst klar sein, was diese Politik erreichen will. Nur Hannes Rockenbauch hat &#8211; was eben erst bei der Einbringung der Verwaltungsvorlage m&ouml;glich war &#8211; in seiner <a href="/archives/2009/10/29/haushaltsrede-zum-haushaltsentwurf-2010-2011/">Haushaltsrede</a> ein klares alternatives Konzept entwickelt. Bei den anderen Faktionen? Fehlanzeige!</p>
<p>In der Folge geht es dann darum, f&uuml;r die eingebrachten Antr&auml;ge &#8211; wie es oft formuliert wird &#8211; Mehrheiten zu organisieren. Und hier wird das Procedere nun wirklich undemokratisch. In der Gemeindeordnung § 35 Absatz 1 steht: &#8220;Die Sitzungen des Gemeinderats sind &ouml;ffentlich. Nicht&ouml;ffentlich darf nur verhandelt werden, wenn es das &ouml;ffentliche Wohl oder berechtigte Interessen einzelner erfordern.&#8221; Dass diese Voraussetzungen f&uuml;r die Haushaltsberatungen vorl&auml;gen, kann man nun wirklich nicht behaupten. Dennoch sind die Gemeinderatssitzungen der sogenannten 1. und 2. Lesung nicht &ouml;ffentlich. Gerade dann also, wenn die Parteien untereinander darum ringen (um es h&ouml;flich zu formulieren) wer wem wo zustimmt oder auch nicht, sind wir B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ausgeschlossen. Erst wenn im Grundsatz nahezu alles entschieden ist, wird in der 3. Lesung (dieses Jahr am 18. Dezember) &ouml;ffentlich der Schlusspunkt gesetzt.</p>
<p>Wie weit wir bei diesem Versteckspiel noch von einem eigentlich zu w&uuml;nschenden B&uuml;rgerhaushalt entfernt sind, an dem wir alle mitwirken w&uuml;rden, kann man sich leicht vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Public Private Partnership (PPP)</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/11/16/public-private-partnership-ppp/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>

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		<description><![CDATA[oder:
Wie teuer kann ein Hallenbad werden?

In der Stuttgarter Zeitung ist am 10. Oktober im Zusammenhang mit der notwendigen Renovierung des Mineralbades Bad Cannstatt &#252;ber Details des nach dem Modell PPP (der &#214;ffentlich-Privaten-Partnerschaft) abgewickelten Projekts berichtet worden. Grundlage meiner Schlussfolgerungen sind die in diesem Bericht genannten Zahlen.

Das Unternehmen Wolff und M&#252;ller hat das Bad 1994 f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder:<br />
<h3>Wie teuer kann ein Hallenbad werden?</h3>
<p></strong></p>
<p>In der Stuttgarter Zeitung ist am 10. Oktober im Zusammenhang mit der notwendigen Renovierung des Mineralbades Bad Cannstatt &uuml;ber Details des nach dem Modell PPP (der &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaft) abgewickelten Projekts berichtet worden. Grundlage meiner Schlussfolgerungen sind die in diesem Bericht genannten Zahlen.</p>
<ol style="list-style-type:decimal;">
<li>Das Unternehmen Wolff und M&uuml;ller hat das Bad 1994 f&uuml;r 27 Mio. € erbaut.</li>
<li>Der Mietvertrag lief bis 2016 mit einer von der Stadt Stuttgart zu bezahlenden Miete von 100 Mio. € &uuml;ber die gesamte Laufzeit.</li>
<li>J&auml;hrlich betrug die Miete also ca. 4,5 Mio. €: Stolze ca. 19 % der Bausumme.</li>
<li>Im M&auml;rz 2009 hat die Stadt (um die Miete f&uuml;r die Restlaufzeit zu sparen) das Bad um 23,7 Mio. € von Wolff und M&uuml;ller erworben.</li>
<li>Insgesamt hat die Stadt f&uuml;r das Mineralbad also bis heute fast 88 Mio. € (14 Jahre Miete + Kaufpreis) bezahlt.</li>
<li>Praktischerweise (f&uuml;r Wolff und M&uuml;ller) wird die Sanierung mit ca. 3,3 Mio. € (zuz&uuml;glich der Einnahmeausf&auml;lle) jetzt ebenfalls zu Lasten der Stadt erfolgen. Wann wurde die Notwendigkeit zur Sanierung bekannt? Schon vor dem Kauf?</li>
</ol>
<p>Soviel am konkreten Beispiel zu den immer wieder gepriesenen „Vorteilen“ f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand beim Public Privat Partnership. Solche Vorg&auml;nge m&uuml;ssen uns alle gerade jetzt interessieren, wenn im neuen Haushalt in wichtigen zentralen Bereichen (Bildung, Kultur etc.) Summen eingespart werden sollen, die im geschilderten Fall einem privaten Unternehmer geradezu mit dem F&uuml;llhorn ausgesch&uuml;ttet  wurden.</p>
<p>Kurt Henzler</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LBBW-Debakel</title>
		<link>http://www.s-oe-s.de/archives/2009/11/16/lbbw-debakel/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurt Henzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[SÖS-Aktive]]></category>

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		<description><![CDATA[oder:
Wer hat hier wen genasf&#252;hrt?

Im M&#228;rz 2009 hat der Stuttgarter Gemeinderat mehrheitlich einer Kapitalerh&#246;hung bei der LBBW um rund 950 Mio. Euro zugestimmt. Im Lichte der jetzt bekannt gewordenen Tatsachen ist es sehr interessant, die damalige Presseinformation (sie ist als PDF-Datei beigef&#252;gt) noch einmal nachzulesen. Es hei&#223;t dort sinngem&#228;&#223;: Die Bank ist sehr gut aufgestellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder:<br />
<h3>Wer hat hier wen genasf&uuml;hrt?</h3>
<p></strong></p>
<p>Im M&auml;rz 2009 hat der Stuttgarter Gemeinderat mehrheitlich einer Kapitalerh&ouml;hung bei der LBBW um rund 950 Mio. Euro zugestimmt. Im Lichte der jetzt bekannt gewordenen Tatsachen ist es sehr interessant, die damalige Presseinformation (<a href="http://www.s-oe-s.de/wp-content/uploads/content/2009/11/Presseerkl&auml;rung-der-LBBW-zur-Kapitalerh&ouml;hung.pdf" type="application/pdf" >sie ist als PDF-Datei beigef&uuml;gt</a>) noch einmal nachzulesen. Es hei&szlig;t dort sinngem&auml;&szlig;: Die Bank ist sehr gut aufgestellt, mit ihren St&auml;rken im Unternehmens- und Privatkundengesch&auml;ft hat sie sehr gute Zukunftsaussichten. Es m&uuml;ssen lediglich 150 bis 170 Mio. Euro eingespart werden, was bei den „IT- und Geb&auml;ude-Kosten sowie im Kreditersatzgesch&auml;ft“ erfolgen soll. Von Personaleinsparungen, noch dazu in der jetzt bekannt gewordenen Gr&ouml;&szlig;enordnung von 2.500 Stellen, kein Wort. Dem in der Presseinformation zitierten Gutachten von Roland Berger folgten denn auch  OB Schuster und die Gemeinder&auml;te mit &auml;hnlichem Tenor: „Es geht um den Bankenstandort Stuttgart und die Erhaltung der Bankarbeitspl&auml;tze“.</p>
<p>Was bedeutet , davon ausgehend, die jetzt bekannt gewordene tats&auml;chliche Lage der Bank?</p>
<ol style="list-style-type:decimal;">
<li>Die damalige Gesch&auml;ftsgrundlage f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Kapitalerh&ouml;hung war (mit wessen Wissen, sei einmal dahingestellt) objektiv falsch.</li>
<li>Es muss gepr&uuml;ft werden, ob damit die M&ouml;glichkeit besteht, die Kapitalerh&ouml;hung  (zumindest die der Stadt Stuttgart) r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.</li>
<li>Wie h&auml;tte die Stadt im Wissen um die jetzt bekannt gewordenen Fakten  damals entschieden? W&auml;re dann wom&ouml;glich sogar die sofortige Herausl&ouml;sung der BW-Bank und deren Umgr&uuml;ndung als Stadtsparkasse erwogen worden? Auch diese Alternative muss also erneut gepr&uuml;ft und beurteilt werden.</li>
<li>Als Kommentar „aus Eigent&uuml;merkreisen“ liest man am 1.10. in der Stuttgarter Zeitung: „Wenn es K&uuml;ndigungen gibt, dann ist das so. Wir sind nicht mehr in einer Situation, in der wir w&auml;hlen k&ouml;nnen“. Wo bleibt der emp&ouml;rte Aufschrei der im M&auml;rz zustimmenden Gemeinder&auml;te und der Stadtverwaltung?</li>
</ol>
<p>Wenn dieses ganze Schlamassel noch durch etwas getoppt werden kann, dann dadurch, dass einzelne der damals zustimmenden Gemeinder&auml;te nicht einmal bemerkt haben (wollen?), dass auch ein Teil des Risikos der Schrottpapiere (ca. 1.6 Milliarden €) an der Stadt Stuttgart h&auml;ngen bleibt.</p>
<p>Kurt Henzler</p>
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