Stuttgart Ökologisch Sozial zum Ausgang der Gemeinderatswahl 2014 in Stuttgart

Stuttgart hat gewählt. Der Gemeinderat wird bunter und linker. Das ist gut für Stuttgart.

Freude über rund 120.000 Stimmen Zuwachs und 0,8 Prozentpunkte mehr. SÖS hat durch einen guten Wahlkampf – mit viel Inhalt und wenig Plakat – zugelegt. Der Wermutstropfen: Zum angestrebten vierten Sitz im Gemeinderat – gleichbedeutend mit Fraktionsstärke aus eigener Kraft – hat es nicht gereicht. Wir werten angesichts der Tatsache, dass Piraten, Stadtisten und Studenten mit je einem Mandat und insgesamt 4,9% in den Gemeinderat einziehen, den Zugewinn für das parteifreie Bündnis SÖS aber dennoch als Erfolg.

Vor fünf Jahren ist SÖS im Gemeinderat eine Fraktionsgemeinschaft mit DIE LINKE eingegangen. Beide Partner haben bei den Wahlen Stimmen hinzugewonnen, bei der LINKEN hat sich das auch mit einem weiteren Sitz zählbar niedergeschlagen. Wir freuen uns, dass die bisherige Arbeit von der Wählerschaft honoriert wurde. Mit nun sechs Sitzen könnte das begonnene Handeln gestärkt weitergeführt werden. Die wiedergewählten SÖS-Stadträte Hannes Rockenbauch und Gangolf Stocker sowie die neu gewählte Pfarrerin Guntrun Müller-Ensslin werden sich mit der Basis zusammensetzen und hierüber beraten. Wir gratulieren bei den LINKEN dem neuen und alten Stadtrat Thomas Adler sowie Laura Halding-Hoppenheit und Christoph Ozasek zu ihren Mandatsgewinnen.

Wir danken herzlich allen Aktiven, die im Rahmen unserer Kampagne „Wählen ist nicht genug“ einen unermüdlichen Wahlkampf abgeliefert haben. Dieses Motto wird in den kommenden fünf Jahren der Leitgedanke sein, um in Gemeinde- und Bezirksbeiräten gemeinsam mit den Stuttgarterinnen und Stuttgartern weiter für ein ökologischeres und sozialeres Stuttgart zu arbeiten.

2014-05-27, PM SÖS zum Ausgang der Gemeinderatswahl 2014 in Stuttgart

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Gerhard Wick, Lagerarbeiter
Von Parteien und ihrer Hinterzimmer-Demokratie habe ich genug. Lasst uns unsere Stadt selbst gestalten. Gemeinsam können wir das. Besser als die Karriere-Politiker. Ihr versteht, ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine.
(b.brecht)
Gerhard Wick, Lagerarbeiter

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