Zur OB-Wahl 2012 entstandene NachDenkZettel

NachDenkZettel Nr. 1:
Warum ich für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiere

Interview mit Hannes Rockenbauch, Stadtrat, Kandidat bei der Wahl zum Oberbürgermeister


NachDenkZettel Nr. 2:
Stuttgart 21 verhindern – die Zukunft gestalten!

Nordflügel abgerissen, Südflügel abgerissen, Bäume gefällt – die Bahn lässt Fakten sprechen. Auch die Politik meint, mit der Volksabstimmung unumkehrbare Tatsachen geschaffen zu haben: Der Bau von Stuttgart 21 sei durch das Ergebnis der Volksabstimmung legitimiert. Hannes Rockenbauch fragt: „Was tun in dieser Situation? Aufhören zu denken, aufhören zu handeln, politisch untätig sein?


NachDenkZettel Nr. 3:
4 Punkte für eine ökologische Stadtentwicklung

Hannes Rockenbauch erläutert mit vier Vorschlägen, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung in Stuttgart möglich ist: 1. Energiesparen 2. 100-prozentige kommunale Stadtwerke 3. Eine echte Verkehrswende 4. Eine soziale Bodenpolitik verwirklichen


NachDenkZettel Nr. 4:
Eine ehrliche Politik – sie ist möglich!

Hannes Rockenbauch: „Die Vorstellung, dass Politiker immer korrupt sein müssen, ist Quatsch. Das Problem sind die Mechanismen unseres etablierten Politikbetriebs. Es ist dieser Betrieb und die Parteienlogik, die mutloses Mitlaufen, Funktionieren im Fraktionszwang und das Schweigen zu unpopulären Themen produziert. Das Schielen nach der Gunst der wirtschaftlich Mächtigen spitzt das Ganze zu. Die LBBW-Debatte ist hierfür typisch.“


NachDenkZettel Nr. 5:
Schule in Bewegung

Das Bildungswesen (frühkindliche Erziehung, KiTa, Schulausbildung, Berufs – und Hochschulausbildung) bestimmt die Zukunftsperspektiven unserer Kinder. Es muss ihnen die geistigen, ethischen und fachlichen Fähigkeiten vermitteln, mit deren Hilfe sie die Welt von morgen gestalten. Selbständig denkende und selbstbewusste Menschen müssen das Ziel sein.


NachDenkZettel Nr. 6:
Wohnen ist Menschenrecht

Für viele Menschen in Stuttgart ist angemessener und bezahlbarer Wohnraum eines der dringlichsten Probleme. Zu teure Mieten, zu wenige Wohnungen für Singles und Studenten, schlechte Energiestandards und ein großer Sanierungsstau charakterisieren den Wohnungsmarkt in Stuttgart.


NachDenkZettel Nr. 7:
Stuttgart 21

Kann der neue Oberbürgermeister S21 beenden? Das kann er, und wie Hannes Rockenbauch als OB das realisieren will, führt er in 7 Punkten aus. Er schreibt: „MP Kretschmann hatte Recht, als er feststellte, dass S 21 dagegen „in ganz dramatischer Weise die Verkehrspolitik, die Finanzen und die Politik insgesamt in eine falsche Richtung lenken wird“. Er hat Recht, weil S 21 den Schienenverkehr zurückbaut, zu mehr Güter- und Autoverkehr auf der Straße führt und den Stadthaushalt auf Jahre hinaus blockiert.


NachDenkZettel Nr. 8:
Stuttgart braucht eine eigene Stadtsparkasse

Im Sommer 2007 platzte die US-Immobilienblase. Eine ökonomische und politische Kettenreaktion war die Folge. Innerhalb weniger Monate kollabierten reihenweise Hedgefonds, Versicherungskonzerne und Finanzdienstleister. Während die Landesbanken massive Schäden durch die Finanzkrise davontrugen, gingen die Sparkassen und Genossenschaftsbanken aufrecht und mit stabilen Geschäftszahlen durch diese schwierige Zeit.


NachDenkZettel Nr. 9:
Faire Chancen für alle – ein Programm für Stuttgart

Stuttgart gilt als reiche Stadt. Doch die Fassade hat Risse. Auch wenn die Einkommen über dem Bundesdurchschnitt liegen und auf den ersten Blick mehr Menschen Arbeit haben als in vergleichbaren Städten, sind 24.600 Personen (5,0 Prozent) arbeitslos gemeldet. Weitere 6,3 Prozent der Beschäftigten, also 31.672 Menschen, waren im vergangenen August unterbeschäftigt und mussten Leistungen in Anspruch nehmen. Über 4.000 Menschen gelten in der Statistik als Langzeitarbeitslose, ihre Zahl hat sich trotz der guten Arbeitsmarktlage nicht gebessert, “ schreibt Hannes Rockenbauch. Die Armut steigt, der Reichtum ebenso, bestätigte der neue Armutsbericht der Bundesregierung. Die Brisanz der sozialen Frage spielt bisher im Wahlkampf fast keine Rolle. Ihre Lösung muss aber im Zentrum der Politik des neuen Oberbürgermeisters stehen. Welches abgestimmte Maßnahmenpaket für Chancengleichheit in Bildung und Erziehung, für mehr Arbeit und Ausbildung, bezahlbare Wohnungen, für gerechtere Lebensverhältnisse ist finanzierbar? Dazu macht Hannes Rockenbauch einen Vorschlag, der auf seinen Erfahrungen als Stadtrat fußt: „In Stuttgart muss zwischen Jobcenter, Wirtschaft, Sozialhilfeträgern und den Arbeitsloseninitiativen ein Plan entwickelt werden, der klare Maßnahmen gegen Armut und Arbeitslosigkeit formuliert und echte Perspektiven für einen Zugang zu guter Arbeit und anständigem Einkommen eröffnet.“

Unterstützer_in

Mark Pollmann, Dipl.-Geograf / Systemischer Berater
Für seine Vision muss der Mensch seinen Beitrag leisten, damit sie Wirklichkeit werden darf. Ohne diesen Einsatz wäre sie Illusion – und folgte damit dem Prinzip der Selbsttäuschung. Damit unsere Vision die Wirklichkeit beflügelt: WING – denn wählen ist einfach nicht genug!Mark Pollmann, Dipl.-Geograf / Systemischer Berater

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

captcha