StZ „SÖS will vier Mandate im Rathaus“

Hier findet ihr die beiden Artikel, zum einen in der Stuttgarter Zeitung von Thomas Borgmann und den Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten.

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SÖS will vier Mandate im Rathaus

Rockenbauch an der Spitze

Bei der Kommunalwahl am 7. Juni will das parteifreie Bündnis „Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS)“ vier Sitze erobern und damit den Fraktionsstatus erlangen. Spitzenkandidat ist wieder Hannes Rockenbauch, der seit 2004 dem Gemeinderat angehört.

Von Thomas Borgmann

Die Gegnerschaft zu dem Milliardenprojekt Stuttgart 21 sowie die Kritik am sogenannten Cross-Boarder-Leasing – das sind die beiden Hauptthemen, mit denen die SÖS in den Kommunalwahlkampf ziehen will. Der Spitzenkandidat Hannes Rockenbauch erklärte dazu gestern: „Viele Bürger sind durch Stuttgart 21 ,kommunalpolitisiert“. Wir bieten ihnen und unseren sechzig Bewerberinnen und Bewerbern eine überparteiliche Plattform.“ Er selbst und seine Mitstreiter hätten es sich zum Ziel gesetzt, im neuen Gemeinderat vier Mandate zu besetzen und damit eine Fraktion zu bilden. Außerdem gehe es der SÖS darum, „gemeinsam mit der SPD und den Grünen eine Mehrheit gegenüber dem bürgerlichen Block bilden zu können, um auf diese Weise eine Verschiebung der Macht im Gemeinderat zu erreichen“.

Bei der Kommunalwahl im Juni 2004 hatte die kurz zuvor gegründete SÖS zum ersten Mal kandidiert, 1,7 Prozent der Stimmen erhalten und mit ihrem Spitzenkandidaten Hannes Rockenbauch einen Sitz erlangt. Rockenbauch, mittlerweile 28 Jahre alt, sitzt seitdem als Einzelstadtrat im Gemeinderat. Der Architekturstudent wurde dieser Tage mit großer Mehrheit erneut zur Nummer eins auf der Kandidatenliste gewählt. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung sagte Rockenbauch: „Bei uns kandidieren dreißig Frauen und dreißig Männer. Sie alle kommen aus den verschiedensten Gruppen und Bürgerinitiativen.“ Unter anderem seien auch der ehemalige ÖDP-Stadtrat Gerhart Scheerer sowie der frühere Grünen-Stadtrat Wolfgang Steinbach von der SÖS nominiert worden.

Im Folgenden die Kandidatenliste des Bündnisses SÖS: 1. Hannes Rockenbauch, 2. Maria Lina Kotelmann, 3. Gangolf Stocker, 4. Barbara Hummel, 5. Maria Tsakalidou, 6. Doris Hensinger, 7. Johannes Rauschenberger, 8. Christine Pfisterer, 9. Maik Hoffmann, 10. Ursel Renner, 11. Gerhard Wick, 12. Dorle Buohler, 13. Gerhart Scheerer, 14. Sabine Schmidt, 15. Pasquale Vittorio.

Mehr Informationen im Internet unter www.s-oe-s.de

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SÖS will Fraktionsstärke

Das parteifreie Bündnis Stuttgart ökologisch sozial (SÖS) will bei der Kommunalwahl am 7. Juni mit mindestens vier Stadträten in den Gemeinderat einziehen. „Damit wären wir in den Ausschüssen vertreten“, nannte Johannes Rauschenberger bei der Vorstellung der SÖS-Liste das „Minimalziel“. Das Bündnis ist bisher mit dem Einzelkämpfer Hannes Rockenbauch im Stadtparlament vertreten. Der 28-jährige Architekturstudent führt die Liste an.

Auf ihr finden sich zum Beispiel mit Doris Hensinger von der Mobilfunktinitiative West Vertreter von Bürgerinitiativen, aber auch Mitglieder anderer Parteien wie zum Beispiel auf Platz 13 der ehemalige ÖDP-Stadtrat Gerhart Scheerer. Das Bündnis verstehe sich auch weiterhin als „Plattform für nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und mehr direkte Demokratie“, so Rockenbauch. Langjährige Forderungen wie den Rückkauf des Wassernetzes durch die Stadt sieht er jetzt auch von anderen Parteien aufgegriffen.

Die Kandidaten hinter Rockenbauch bis Platz zehn auf der Liste sind: Maria Lina Kotelmann, Gangolf Stocker, Barbara Hummel, Maria Tsakalidou, Doris Hensinger, Johannes Rauschenberger, Christine Pfisterer, Maik Hoffmann und Ursula Renner.

www.s-oe-s.de

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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