Peter Hensinger: "Das glaub ich nicht! Die Strahlung meines Smartphones soll gesundheitsschädlich sein? Was sagt die Forschung? Kann ich es ohne Risiken nutzen?"

4. Mai 2017, 19:00 Uhr
SÖS-Treff. für Politik und Kultur, Arndtstraße 29, Stuttgart


Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter geworden. 700 Sendemasten bestrahlen Stuttgart flächendeckend mit ge- pulster Mikrowellenstrahlung. Sich mit dieser Strahlenbe- lastung zu beschäftigen, ist nichts Esoterisches – wir haben sogar ein Bundesamt für Strahlenschutz.

Es gibt in der Wissenschaft weltweit eine heftige Kontroverse. Kann die Mobilfunkstrahlung zu Krebserkrankungen führen, die Spermien schädigen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen verursachen? Und was bedeutet es, wenn ein Kindergarten am feinstaubverseuchten Neckartor auch noch von 20 Mobilfunkantennen bestrahlt wird?

Die Kommunikationsindustrie ist mit circa 160 Milliarden Euro Jahresumsatz eine der mächtigsten Branchen.
Auch das prägt die Diskussion.

Peter Hensinger wertet seit zehn Jahren die Studienlage aus, führt die Datenbank www.mobilfunkstudien.de, referiert auf Ärztefortbildungen und publiziert in medizinischen Zeitschriften. In seinem Vortrag berichtet er über den neuesten Stand der Forschung, was internationale Gremien dazu sagen und warum so wenig über Risiken in der Öffentlichkeit bekannt ist. Berichtet wird auch über die alternativen Projekte, wie die Einrichtung eines Kleinzellennetzes und die VLC (Visible Light Communication), die vom Stuttgarter Gemeinderat unterstützt werden.

Und wer wissen will, wie er/sie mit seinem Smartphone so umgehen muss, dass es wenig Schaden anrichtet, bekommt Tipps.

Peter Hensinger leitet den Bereich Wissenschaft bei diagnose:funk und ist im Vorstand des BUND KV Stuttgart.


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Gerhard Wick, Lagerarbeiter

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