Gisela Vomhof: ARMUT – politisch gewollt?!

26. April 2018, 19:00 Uhr
SÖS-Treff. für Politik und Kultur, Arndtstraße 29, Stuttgart


Unlängst jubelte die Presse: „Seit dem Jahr 2010 geht es mit der deutschen Wirtschaft bergauf!“ Wie verträgt sich das mit der Tatsache, dass im reichen Deutschland über sechs Millionen Menschen Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen, dass 2,7 Millionen Kinder von Armut betroffen sind, dass nach einem langen Arbeitsleben Altersarmut droht? Wieso bleiben Armutsberichte – Analysen, die belegen, dass seit Jahren das Armutsrisiko in Deutschland sich verfestigt beziehungsweise ansteigt – ohne Gehör? Wieso ändert sich nichts, obwohl mit großer Regelmäßigkeit von Sozialverbänden und Sozialwissenschaftlern angemahnt wird, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht?

Soll hingenommen werden, dass die Hartz-Gesetzgebung und insbesondere Hartz IV zum festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden ist?

Gisela Vomhof, Sprecherin der Initiative „Reiche Stadt – Arme Kinder“ möchte zu diesen Fragen Stellung beziehen. Wir sollten aber nicht dabei stehen bleiben, Ursachen und Auswirkungen von Armut zu diskutieren, sondern uns darüber auseinandersetzen, welche Veränderungen notwendig sind und was wir konkret beitragen können.

Die Initiative „Reiche Stadt – Arme Kinder“ wurde 2008 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Politik der Stadt einzuwirken, um Verbesserungen für die von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Mit dem Ziel, Chancengleichheit für alle Kinder in Stuttgart zu ermöglichen, fordert die Initiative seit Jahren vom Gemeinderat, dass Bildung kostenlos sein muss.


Unterstützer_in

Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ich bin vom Konzept von SÖS nach wie vor sehr überzeugt. Das Programm ist wirklich zukunfts­orientiert und richtet sich nach den wirklichen Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern einer großen Stadt.Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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