Problematik der Opernhaussanierung: Inputreferat und Diskussion mit SÖS-Stadträtin Guntrun Müller-Ensslin

25. Oktober 2018, 19:00 Uhr
SÖS-Treff. für Politik und Kultur, Arndtstraße 29, Stuttgart


Seit 2013 sind die Pläne zur Sanierung des Stuttgarter Opernhauses in der Öffentlichkeit und haben seither Gestalt angenommen. Mittlerweile ist von einem Unternehmen die Rede, für das Kostenschätzungen von einer halben Milliarde Euro im Raum stehen.

Mit der Opernsanierung verbinden sich wichtige Fragen: Rechtfertigt die Bedeutung der Oper eine Erweiterung im geplanten Ausmaß? Müssen Institutionen immer wachsen? Ist es gerechtfertigt, Hochkultur ungleich stärker zu fördern als kleinere Einrichtungen? Die Frage nach einem Interimsstandort ist weiterhin offen. Nachdem wegen zu hoher Kosten der Standort Paketpostamt verworfen wurde, scheint man in einer Sackgasse gelandet zu sein. Zeigt sich vielleicht gerade am Beispiel Interim, dass das Projekt Opernsanierung längst Dimensionen angenommen hat, die im engen Stuttgart nicht mehr händelbar sind? Bräuchte es vielleicht neue mutige Denkansätze, um zu einem Rahmen zurückzufinden, in welchem die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen zeitnah durchführbar sind?

Zur Referentin:

Guntrun Müller-Enßlin studierte Theologie und ist Pfarrerin der Oswald-Wolfbusch-Gemeinde in Stuttgart-Weilimdorf. Seit 2014 ist sie für das Personenbündnis Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) Stadträtin im Stuttgarter Gemeinderat. Sie schreibt Romane und Erzählungen und malt. Sie engagierte sich im Rahmen der Proteste gegen Stuttgart 21 für den Erhalt des Stuttgarter Schlossgartens.

Seit 2013 sind die Pläne zur Sanierung des Stuttgarter Opernhauses in der Öffentlichkeit und haben seither Gestalt angenommen. Mittlerweile ist von einem Unternehmen die Rede, für das Kostenschätzungen von einer halben Milliarde Euro im Raum stehen.

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Unterstützer_in

Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ich bin vom Konzept von SÖS nach wie vor sehr überzeugt. Das Programm ist wirklich zukunfts­orientiert und richtet sich nach den wirklichen Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern einer großen Stadt.Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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