Denn sie wissen nicht,

was sie tun…

Mit dem Doppelhaushalt 2006/2007 seien Weichen für ein kinderfreundliches Stuttgart gestellt worden, lobten sich Gemeinderatsmehrheit und Verwaltung gegenseitig. Im gleichen Atemzug erhöhten sie die Gebühren für Krippe und Tagheime. Mit der einzig richtigen Forderung, das Kinderbetreunung zur Bildung zähle und damit langfristig kostenlos anzubieten sei, war SÖS ziemlich allein. Auch die Forderung, den Kaufvertrag über das Stuttgart 21-Gelände rückgängig zu machen, und somit mehr als 420 Mio. Euro für den Haushalt wieder zu Verfügung zu stellen, fand keine Unterstütztung, auch nicht von den Grünen. Und die Forderung, bei der Aufstellung des Haushalts müssten die Bürgerinnen und Bürger von vornherein beteiligt werden, fanden die meisten Damen und Herren Stadträte zum Lachen. So entscheiden zu wenige über zuviel von dem sie keine Ahnung haben und das ist die Zukunft einer 600.000-Einwohner-Kommune. Na dann Prost Neujahr!

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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