Kein Arbeitsplatzabbau

Die Beschäftigten der Stadt wehren sich derzeit zu Recht mit Hilfe der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dagegen, die Arbeitszeit von derzeit 38,5 auf 40 Stunden zu verlängern. Dies will der kommunale Arbeitgeberverband (KAV) und hat deshalb die bestehende Arbeitszeitregelung gekündigt. Einer der maßgeblichen Betreiber dieser Politik ist Stuttgarts Bürgermeister Murawski. SÖS stellt dagegen fest, dass Arbeitszeitverlängerung letztlich nicht nur Lohnkürzung für die Beschäftigten bedeutet, sondern auch Arbeitsplatzvernichtung zur Folge hat. Das ist Politik à la Deutsche Bank. Stuttgart ist aber keine Bank AG, sondern eine Dienstleistungsinstitution der BürgerInnen Stuttgarts für die BürgerInnen. Auch die bestehende sechsmonatige Wiederbesetzungssperre und die Praxis pauschalierter Stellenkürzungen bedeuten entweder mehr Stress für die Beschäftigten oder weniger Dienstleistung für die Einwohner.

Unterstützer_in

Ingmar Grosch, Diplom-Physiker
Direkte Bürger­beteiligung ohne starren Partei­rahmen. Im eigenen Stadtteil kleine Verbes­serungen umsetzen. So bleibt Stuttgart lebenswert.Ingmar Grosch, Diplom-Physiker

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