Schilda 21

"Das ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend Böses muss gebären!" (Schiller: Wallenstein). In Stuttgart ist dies "Stuttgart 21 und seine bösen Folgen". 1995 in einer Hauruckaktion vom Gemeinderat beschlossen, mussten seitdem nicht nur immer wieder Bekenntnisse abgelegt werden, sondern es folgten städtebaulich katastrophale Bebauungspläne, weil damit die zur Finanzierung erforderlichen Grundstückserlöse garantiert werden sollten. Es wurde fast das gesamte Gelände von Stuttgart 21 gekauft für 420 Mio. Euro, um es "unumkehrbar zu machen" (Föll). Und jetzt die Bibliothek, die den "Frequenzbringer" (welch hehre Funktion einer Bibliothek!) machen soll. Und als nächstes dann das Regierungsviertel, weil die Brache ja irgendwie voll werden muss? Ein schönes Ensemble: Banken, Büros und Regierungsviertel. Und in diese städtebauliche Wüste schickt man dann die Leserinnen und Leser zur Bibliothek. Schilda 21!

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Christoph Reinstadler, Heilerziehungspfleger
SÖS ist für mich die Schnittstelle zwischen Rathaus und Bürger. Das ist für mich gelebte basis­orientierte Demokratie!Christoph Reinstadler, Heilerziehungspfleger

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