Schildbürgerstreich

Till Eulenspiegel hat den Bürgern von Schilda Licht in Säcken verkauft. Das Verwaltungsgericht Stuttgart bestätigt nun, dass Regierungspräsident Johannes Schmalzl mit seinem „Luftreinhalte- und Aktionsplan“ genauso eine Luftnummer verkauft hat. Traurig, dass die Gesundheit der Stuttgarterinnen vor Gericht eingeklagt werden muss. Es bleibt spannend, was uns das Regierungspräsidium als nächstes verkaufen will. Sicher ist nur, dass es nicht den Mut haben wird zuzugeben, dass es bessere Luft im Stuttgarter Kessel nur durch weniger Autos geben kann. Stadtweites Tempo 30 und ein kostenloser Nahverkehr, der durch eine Citymaut, höhere Parkgebühren und ein Frischluftabgabe für alle Autobesitzer finanziert wird, sind vielleicht nicht so populär, wie Frischluft in Säcken, aber dafür wirksamer.

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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