Schuster, du bist nicht unser Bürgermeister

So skandierten die Jugendlichen, denen die Stadt ihr selbstverwaltetes Jugendhaus an der Oberen Weisteige gewaltsam räumen ließ. Ob diese Machtdemonstration unseres OB und der Gemeinderatsmehrheit einer Stadt gut zu Gesicht steht, die gerade ein Preis für ihre Integrationsarbeit erhielt, ist eine Sache. Aber sie entlarvt die Sprach- und Ratlosigkeit der Verantwortlichen. Wer seinen eigenen Kopf hat, ist unangenehm und wird lieber platt gemacht. Da ändern auch die vorgeschlagenen Alibi-Ersatzstandorte nichts: Es hätte nie soweit kommen dürfen, dass die Helene-Pfleiderer-Stiftung mit Gewalt genau dort hin muss, wo das letzte selbstverwaltete Jugendhaus war. Dabei bräuchte Stuttgart eher mehr Freiraum für Selbstbestimmung und Selbstverwaltung, und nicht nur für Jugendliche. OB und Gemeinderat könnten vielleicht noch was draus lernen. Zum Beispiel, wie man friedlich und gewaltlos Konflikte löst.

Unterstützer_in

Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ich bin vom Konzept von SÖS nach wie vor sehr überzeugt. Das Programm ist wirklich zukunfts­orientiert und richtet sich nach den wirklichen Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern einer großen Stadt.Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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