Schuster muss zurücktreten

Wer vor der Wahl, für den Fall, dass Stuttgart 21 für die Stadt deutlich teurer kommt, einen Bürgerentscheid verspricht, dann aber, wenn 70.000 BürgerInnen über ein Bürgerbegehren dies fordern, "Ätschegäbele" sagt, ja, sogar noch schnell ein paar Verträge unterschreibt, um damit die Demokratie zu unterlaufen, und dann über Rechtsanwälte dem Volk erklärt, dass es nichts zu sagen habe, der hat das Vertrauensverhältnis zur Bevölkerung so gründlich zerstört, dass man nicht einfach weitermachen kann, als wäre nichts geschehen. Nein, mit einem Oberbürgermeister, der die Bevölkerung zweimal hintergangen hat kann es kein Vertrauen in Demokratie geben. Wann und wie soll jemals ein demokratisches Gemeinwesen entstehen nach einer solchen Demonstration des "die da oben machen sowieso, was sie wollen"? Schuster bleibt nur eines, Rücktritt, ein kleiner Schritt für den OB, ein großer für die Demokratie.

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Jan A. Lutz, Gestalter
Bürger­schaftliches Engagement und soziale Teilhabe sind die Pfeiler einer modernen Gesellschaft. Stadt als Marke war gestern. Für morgen brauchen wir die Stadt als soziales Netzwerk.Jan A. Lutz, Gestalter

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