Staubige Zukunft

Was viele stolz auf Stuttgart macht, macht andere krank. Stuttgart ist die Automobilstadt schlechthin. Unfähig, "mobil" anders zu buchstabieren als "automobil". Deshalb ähnelt jeder Vorschlag zur Verringerung der Feinstaubemissionen in Stuttgart dem bekannten Trocken-Waschversuch des Bären: Es darf keine Sanktionen gegen den Hauptverursacher, den Kfz-Verkehr geben! Lieber erkranken Menschen an Feinstaubemissionen, verursacht durch Reifenabrieb und Aufwirbelung, als dass man die Kraftfahrzeuge langsamer fahren lässt. Die Front gegen Tempo 30 steht – quer durch fast alle Fraktionen. Es wird also, das steht jetzt schon fest, nichts passieren, was das Problem ernsthaft angeht. Schlimmer noch: Mit aller Macht soll nun Stuttgart 21 begonnen werden, also tausende von LKW-Fahrten zusätzlich samt Grobstaub durch Abriss und Aushub. Wir haben schon mal nachgefragt, welche Auswirkung das hat und sind gespannt auf die Antwort.

Unterstützer_in

Ingmar Grosch, Diplom-Physiker
Direkte Bürger­beteiligung ohne starren Partei­rahmen. Im eigenen Stadtteil kleine Verbes­serungen umsetzen. So bleibt Stuttgart lebenswert.Ingmar Grosch, Diplom-Physiker

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