Wegen achtzehn Minuten

"Wegen achtzehn Minuten…" heißt es zum Streik, sollen sich die Beschäftigten der Stadt nicht so anstellen und nachgeben. Warum eigentlich die? Wenn es nur um das bisschen Arbeitszeit ginge, dann könnte man/frau doch alles beim alten lassen, oder? Oder wir verkürzen die Wochenarbeitszeit auf 37 Stunden, es sind ja nur 18 Minuten. Doch darum geht es nicht. Die Verwaltung will Arbeitsplätze streichen, deshalb sollen die Beschäftigten länger arbeiten. Wenn OB Schuster sagt, man wolle die Arbeitszeitverlängerung nicht 1 zu 1 in Arbeitsplatzstreichungen umsetzen, ja, dann vielleicht 1 zu 0,99? Für diesen Streik und seine Folgen ist die Rathausspitze verantwortlich. Jammern über die hohe Arbeitslosigkeit und gleichzeitig Arbeitsplätze streichen geht nicht zusammen. OB Schuster hat am Fasnachtsdienstag 100 Kilo Bonbons in die Menge geworfen. Jetzt ruft er nach der privaten Müllabfuhr. Hätte er die Bonbons lieber gegessen.

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Jan A. Lutz, Gestalter
Bürger­schaftliches Engagement und soziale Teilhabe sind die Pfeiler einer modernen Gesellschaft. Stadt als Marke war gestern. Für morgen brauchen wir die Stadt als soziales Netzwerk.Jan A. Lutz, Gestalter

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