Wegen achtzehn Minuten

"Wegen achtzehn Minuten…" heißt es zum Streik, sollen sich die Beschäftigten der Stadt nicht so anstellen und nachgeben. Warum eigentlich die? Wenn es nur um das bisschen Arbeitszeit ginge, dann könnte man/frau doch alles beim alten lassen, oder? Oder wir verkürzen die Wochenarbeitszeit auf 37 Stunden, es sind ja nur 18 Minuten. Doch darum geht es nicht. Die Verwaltung will Arbeitsplätze streichen, deshalb sollen die Beschäftigten länger arbeiten. Wenn OB Schuster sagt, man wolle die Arbeitszeitverlängerung nicht 1 zu 1 in Arbeitsplatzstreichungen umsetzen, ja, dann vielleicht 1 zu 0,99? Für diesen Streik und seine Folgen ist die Rathausspitze verantwortlich. Jammern über die hohe Arbeitslosigkeit und gleichzeitig Arbeitsplätze streichen geht nicht zusammen. OB Schuster hat am Fasnachtsdienstag 100 Kilo Bonbons in die Menge geworfen. Jetzt ruft er nach der privaten Müllabfuhr. Hätte er die Bonbons lieber gegessen.

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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