Verzockt?

Stuttgart ist eine der reichsten Städte der Republik. Seit der Finanzkrise stellt sich die Frage: Wie lange noch? Anfang des Jahrtausends wurden die städtischen Energie- und Wasserwerke (NWS) privatisiert. Die Stadt hatte so plötzlich Milliarden in der Kasse. Mit fast einer Milliarde Euro stieg man bei der LBBW ein und mit mehreren hundert Millionen legte man so genannte Spezialfonds an. Seit dem zockt Stuttgart an den Aktienmärkten dieser Welt. Wie gefährlich diese Spiel ist, sieht man jetzt. Die LBBW wird dieses Jahr keine Rendite erwirtschaften und für die Spezialfonds bleibt zu hoffen, dass nicht gar Steuergelder vernichtet wurden. Kaum zu glauben, dass dafür die krisenfesten Einnahmen der NWS geopfert wurden. Ob sich die Stadt auch mit ihren dubiosen Cross-Boarder-Leasing-Geschäften verzockt hat? Die Millionen, die jetzt auf die Landes- und Bodenseewasserversorgung zukommen, lassen für Stuttgart nicht Gutes befürchten.

Unterstützer_in

DOMINIK DÖRR, Cannstatt, Erzieher
Soziale Gerechtigkeit, etwa in Form von bezahlbarem Wohnraum ist ein wichtiger Eckpfeiler einer gut funktionierenden Gesellschaft.  Stuttgart 21 sehe ich als eine der größten Fehlentscheidungen der Verkehrspolitik der letzten Jahre, diese gehört umgehend korrigiert.DOMINIK DÖRR, Cannstatt, Erzieher

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

... und melden Sie sich für unsere Neuigkeiten per Email an.


captcha