Danke, Robin Wood!

Oberbürgermeister Schuster verglich in seiner Rede zur Eröffnung des Volksfests die Baumbesetzer im mittleren Schlossgarten mit Touristen, die sich das Geld für die Hotelübernachtung sparen wollten; Ministerpräsident Mappus bezeichnete sie als Berufsdemonstranten. Gemeint hat er wohl, dass es denen gar nicht um die Bäume geht, sondern um die Ausübung ihres Berufs. Schade, dass es die DDR nicht mehr gibt, man kann sie heutzutage nicht mehr bemühen. Fakt ist: Es werden demnächst 280 bis zu 200 Jahre alte Platanen abgeholzt werden. Dafür will man der Bevölkerung 5.000 Baumsetzlinge schenken. Warum nicht gleich Weihnachtsbäumchen? Machen die sich lustig über die Menschen, die diese Bäume erhalten wissen wollen? Bevor aber nun das Baumgemetzel beginnt, wollen wenigstens wir den Robin Wood-Leuten Danke sagen.

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DOMINIK DÖRR, Cannstatt, Erzieher
Soziale Gerechtigkeit, etwa in Form von bezahlbarem Wohnraum ist ein wichtiger Eckpfeiler einer gut funktionierenden Gesellschaft.  Stuttgart 21 sehe ich als eine der größten Fehlentscheidungen der Verkehrspolitik der letzten Jahre, diese gehört umgehend korrigiert.DOMINIK DÖRR, Cannstatt, Erzieher

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