Anfrage 30.11.15: Situation der Flüchtlinge in Obertürkheim – Systembauten auf dem Gelände des Fernbus-Bahnhof Obtkm.

Anfrage:

Gibt es einen Ersatz für die verschobene Inbetriebnahme der Systembauten am Bus-Bhf. Obertürkheim ?

Begründung:

Wie aus der Presse zu entnehmen war, wird sich die Fertigstellung des Fernbus-Bhf. am Flughafen Stuttgart mindestens bis April 2016 verschieben. Die Informationen des Malteser Hilfsdienstes gehen in die gleiche Richtung.

Demzufolge sollen die beiden Ersatz-Busbahnhöfe in Obtkm. und Zuffenhausen weiter betrieben werden.

Dadurch verschiebt sich die Unterbringung der Flüchtlinge aus der Obert. Turnhalle in diese Systembauten ab Jan. 2016.

Da ich als ehrenamtlicher Helfer seit Anbeginn der Unterbringung der Flüchtlinge in Obtkm. ca. 2-3 mal in der Woche dort im Einsatz bin, habe ich einen Überblick über die Lebenssituation der Menschen dort, die ich gerne mündlich ausführlicher berichten kann. Kurz: positiv ist die ausgeglichene und auch sozial homogene Stimmung unter den Flüchtlingen in OT. zu nennen. Oft hat es den Eindruck eines „kleinen Dorfes“ wo die Menschen eng zusammen leben. Negativ ist klar die viel zu kleine Wohnraum-Situation, in der erwachsene Menschen und Kinder, auch Kleinkinder, durch Stellwände mit Leinen bespannt in Stockbetten zusammen- gepfercht sind.

Deshalb war der Termin für die Unterbringung in den Systembauten ab Jan. 2016 ein

erhoffter Endpunkt dieses Zustandes.

Welche Ersatzmöglichkeiten sehen wir ? Erneut weist SÖSLinkePlus auf den Antrag zur – jetzt ggf. teilweise – Unterbringung der Menschen in dem immer noch leerstehenden Gebäude der Neuapostolischen Kirche (Asangstr.) hin.

Auch die gewachsene Zusammengehörigkeit der Flüchtlinge in der Turnhalle wäre hierdurch weiter gewährleistet.

Christoph Hofrichter

Bezirksbeiratsfraktion SÖS-LINKE-PluS

Unterstützer_in

Luigi Pantisano, Stadtplaner
Mein Engagement bei SÖS gilt der Gestaltung einer solidarischen und sozialen Stadt, in der sich Vielfalt frei entfalten kann und Rassismus keine Chance hat. Wir sind alle Stuttgarter_Innen – unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung und Status.Luigi Pantisano, Stadtplaner

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