Antrag: Verkehrssicherheit in der Stichstraße von der Schwieberdinger Straße zwischen den Gebäuden 60 + 62 zur Unterkunft für Geflüchtete (60A + 60B)

Die FrAktion bittet die Verwaltung um die Prüfung folgender Maßnahmen:

  1. Das Firmenschild (Abb.1) an der Zufahrt zu Gebäude Schwieberdinger Straße Nr. 60 wird so versetzt, dass es nicht mehr zwischen Gehweg und Parkplatzzufahrt steht.
  2. Der Gehweg wird auf dem Grundstück 3331/5 von der Schwieberdinger Straße bis zur

    Unterkunft für Geflüchtete durchgängig erstellt (grüne Linie Bild 3). Sofern dies nicht umgehend baulich geschehen kann, ist er als Sofortmaßnahme entsprechend farblich markiert anzulegen.

  3. Alternativ zu 2. kann die gesamte Zufahrt zu den Parkplätzen der Grundstücke 3331/3 und /5 auch als Verkehrsberuhigter Bereich ausgeführt und beschildert werden.

Begründung:
Von der Schwieberdinger Str. führt zwischen Nr.62 (Polifant/ALDI) und Nr.60 (Firmengebäude) eine auf Privatgrund liegende Straße zu den ALDI Parkplätzen, Firmenparkplätzen und der Zufahrt zur Unterkunft für Geflüchtete.
Diese Stichstraße ist der einzig direkte Zugang zur Unterkunft, für deren Sicherheit die Stadt zu sorgen hat.
Die Menschen, die in die Unterkunft wollen, kommen hauptsächlich entweder über den mit einer Ampel gesicherten Fußgängerüberweg über die Schwieberdinger Str. oder vom S-Bahnhof Zuffenhausen direkt an der Schwieberdinger Str. entlang zur Stichstraße. Der öffentliche Gehweg biegt nach rechts ein und endet dann unvermittelt im Nichts vor einem großen Firmenschild.

Hinter dem Schild befindet sich eine Parkflächenzufahrt. Im Anschluss führt ein Gehweg am Firmengebäude entlang Richtung Unterkunft, endet nach dem Gebäude Schwieberdinger Str. 60 aber wieder abrupt. Menschen, die in die Unterkunft wollen, müssen heute gleich zu Beginn die Stichstraße überqueren, sind dabei durch schnell aus der Schwieberdinger Straße einbiegende Fahrzeuge gefährdet, laufen dann ein Stück Gehweg am Gebäude 62 entlang, müssen dort die Einfahrt zur Tiefgarage queren und am Ende wieder über die Stichstraße, Sie sind dabei durch die Fahrzeuge aus oder zu der stark frequentierten Parkplatzzufahrt zum ALDI gefährdet.

Dies erfordert bereits von Erwachsenen hohe Aufmerksamkeit, Kinder können dieser Verkehrssituation nicht gerecht werden.
Die meisten Fußgänger*innen laufen daher auf der Straße um das Firmenschild herum, um auf dem direkten Gehweg entlang Haus Nr. 60 bleiben zu können.

So ist es auch vor über einem Jahr zu einem tödlichen Unfall gekommen, als ein Autofahrer ein in der Parkflächenzufahrt befindliches Kind wegen des Firmenschildes und überhöhter Geschwindigkeit nicht rechtzeitig sah und es überfuhr. Das Kind hat den Unfall nicht überlebt. Das Schild muss versetzt werden, es nimmt abbiegenden Autofahrer*innen die Sicht auf Fußgänger*innen, welche dazu verleitet werden, auf die Straße auszuweichen, um das Schild zu umrunden.

Wir hatten schon beim Bau der Unterkunft für Geflüchtete darum gebeten, dass die Fußgängerverbindung verbessert werden muss, besonders im Hinblick auf die zu erwartenden Kinder. Ein zweimaliges Überqueren der stark frequentierten Parkplatzzufahrten ist kein sicherer Zugang zu der Unterkunft.

Wir bitten um rasche Verbesserung, um weitere schwere Unfälle zu vermeiden.

Ansprechpartner: Susanne Bödecker

Unterstützer_in

Mark Pollmann, Dipl.-Geograf / Systemischer Berater
Für seine Vision muss der Mensch seinen Beitrag leisten, damit sie Wirklichkeit werden darf. Ohne diesen Einsatz wäre sie Illusion – und folgte damit dem Prinzip der Selbsttäuschung. Damit unsere Vision die Wirklichkeit beflügelt: WING – denn wählen ist einfach nicht genug!Mark Pollmann, Dipl.-Geograf / Systemischer Berater

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