Den Umbau des GAZI-Stadions integrieren

Antrag vom 16.07.2012 (Nr. 240/2012)

Über dem notwendigen Umbau des Haupttribünengebäudes im GAZI-Stadion darf die begonnene Planung des Sport- und Erholungsgebiets Waldau nicht zu kurz kommen.

Auch wenn die Bürgerbeteiligung über die Planungswerkstatt weitergeführt werden muss, sind wir schon jetzt der Ansicht,
– dass die Parkierung an der Haltestelle zugunsten der Anlieger verbessert werden muss;
– dass das Grundstück der heutigen ”Halbzeit“ als Aufenthaltsort zwischen Haltestelle und künftiger Ballspielhalle genutzt werden sollte;
– dass der Bau des zentralen Platzes und die Verbesserung der Durchwegung im Zuge der Baumaßnahmen im Stadion begonnen werden muss.

Die vielen weiteren notwendigen, gewünschten und wünschenswerten Punkte sind im weiteren Verlauf der Planungswerkstatt noch zu besprechen. Möglicherweise muss ein erstes Grobkonzept begleitend zum Stadionumbau noch durch einen Masterplan für das ganze Gebiet ergänzt werden.

Wir beantragen deshalb,

1. den Beschlussantrag der GRD 359/2012 zu erweitern durch den Punkt 6) Begleitende Maßnahmen:

6) Begleitende Maßnahmen
Alle zu ergreifenden Maßnahmen für das GAZI-Stadion müssen sich in ein Entwicklungskonzept für das Sport- und Erholungsgebiet Waldau einfügen. In Anlehnung an die Anregungen der bereits begonnenen Planungswerkstatt wird die Verwaltung deshalb mindestens eine Entwurfsplanung für den zentralen Platz, dessen Anbindung an die
U-Bahn-Haltestelle und die Durchwegung des Umfeldes fertigen.
Die Verwaltung bemüht sich zudem um den Erwerb des Grundstücks der heutigen Gaststätte ”Halbzeit“.

2. Die Pläne für die Umwandlung des Tennenplatzes der SV Eintracht in einen Kunstrasenplatz werden erstellt.

3. Die Verwaltung legt das Konzept eines Parkierungsmanagements rund um die Haltestelle Waldau vor.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Gemeinderatsfraktion, Fraktionsgemeinschaft SÖS/Linke

Unterstützer_in

Luigi Pantisano, Stadtplaner
Mein Engagement bei SÖS gilt der Gestaltung einer solidarischen und sozialen Stadt, in der sich Vielfalt frei entfalten kann und Rassismus keine Chance hat. Wir sind alle Stuttgarter_Innen – unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung und Status.Luigi Pantisano, Stadtplaner

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