Risiko? Kann die erhöhte Grundwasserentnahme bei S21 Trinkwasserleitungen gefährden?

Antrag und Anfrage vom 19.09.2012 (Nr. 292/2012)

Der Rohrschaden in Kaltental hat bundesweit Schlagzeilen gemacht. Er wurde gemäß einer ersten Einschätzung des Betreibers EnBW durch Bodenbewegung ausgelöst.

Durch die zu entnehmenden Grundwassermengen (”Grundwassermanagement“) bei S21 ist ebenfalls mit Bodenbewegungen zu rechnen.

Wir fragen die Stadtverwaltung:
1. Mit welchen Bodenbewegungen ist in welchen Gebieten der Landeshauptstadt Stuttgart durch die aktuelle 7. Planänderung (PFA 1.1), 6. Planänderung (PFA 1.5) und 2. Planänderung (PFA 1.6a) zu rechnen?

Gemäß Aussage von Hermann Löhner, der bei der EnBW Regional AG für die Wasserversorgung und Infrastruktur in Stuttgart zuständig ist, gibt es eine seit 2007 vorliegende Zustandsanalyse des Leitungssystems, nach der seither nach einer Prioritätenliste die zum Teil in die Jahre gekommenen Trinkwasser-Leitungen saniert oder erneuert werden. (vgl. Stuttgarter Nachrichten (online), Artikel ”Netz der Wasserversorgung ist eng geknüpft“ vom 12.09.2012)

Wir fragen weiterhin:
2. Sind der Verwaltung diese Zustandsanalyse des Leitungssystems und die darin enthaltene Prioritätenliste bekannt und stehen diese zur Verfügung?

Wir beantragen:
3. Die Verwaltung wirkt darauf hin, dass die Zustandsanalyse des Leitungssystems und die darin enthaltene Prioritätenliste dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

In der Stadt Stuttgart werden insgesamt 143 km ”großvolumigen Zubringerleitungen“ und rund 1.400 km Netzleitungen betrieben (Quelle: EnBW Broschüre ”Trinkwasser Stuttgart – natürlich EnBW“).

Wir fragen:
4. Welche Zubringerleitungen und welcher Anteil der Netzleitungen liegen in den bei Frage 1 erfragten Gebieten?
5. Gehen die Antrags-Unterlagen zu den genannten Änderungen der Planfeststellungsabschnitte 1.1, 1.5 und 1.6a auf mögliche Auswirkungen der zu erwartenden Bodenbewegungen auf Trinkwasser- und sonstige Ver- und Entsorgungsleitungen ein?
6. Wenn ja (Frage 5), welche Auswirkungen sind dies?
7. Wenn nein (Frage 5), welche Auswirkungen erwartet die Stadtverwaltung?
8. Welche Plätze in der Prioritätenliste der Zustandsanalyse nehmen die Zubringer- und Netzleitungen ein, die in den bei Frage 1 erfragten Gebieten verlegt sind?

Gangolf Stocker, Hannes Rockenbauch, Thomas Adler

Unterstützer_in

Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ich bin vom Konzept von SÖS nach wie vor sehr überzeugt. Das Programm ist wirklich zukunfts­orientiert und richtet sich nach den wirklichen Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern einer großen Stadt.Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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