Bedarfsgerechte sozial-und gerontopsychiatrische Dienste

Haushaltsantrag vom 20.10.2009 (Nr. 591/2009)

Sozial- und gerontopsychiatrische Dienste bedarfsgerecht ausstatten

In beiden Diensten ist der fachliche Bedarf nicht gedeckt durch das vorhandene Personal. Die Versorgungsverpflichtung kann daher schon jetzt nicht mehr erfüllt werden. Im gerontopsychiatrischen Dienst ist bei gleichbleibender Stellenzahl der Bedarf um 39 Prozent gestiegen, beim sozialpspsychiatrischen Dienst steigt der Bedarf jährlich um fünf Prozent. Früher konnten Hausbesuche wöchentlich erfolgen, jetzt nur noch zweiwöchentlich. Die mangelnde Versorgung durch diese Dienste führt zu Mehrkosten für die Stadt, weil mehr alte und psychisch kranke Menschen in Pflegeheimen untergebracht werden müssen.

Die Kürzungsvorschläge der Verwaltung führen zu einem Abbau der Leistungen und verschärfen die beschriebene Situation weiter. So müssen gemeindpsychiatrische Zentren (z.B. in Birkach abgebaut bzw. reduziert werden.

Wir beantragen:

Die Kürzungen von 1,5 Stellen bei den gemeindepsychiatrischen Zentren, von 0,5 Stelle im Zentrum für soziale Gesundheit woei die 3x 0,5 Stellen für die Regiekosten werden vom Gemeinderat nicht genehmigt.

Entsprechend den gestiegenen Anfragezahlen werden zusätzliche Stellen geschaffen:
4 Stellen für den gerontopsychiatrischen Dienst und
2 Stellen für den sozialpsychiatrischen Dienst

SÖS/LINKE

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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