Freiräume für selbstverwaltete Projekte

Haushaltsantrag vom 22.10.2009 (Nr. 638/2009)

Die Stadt Stuttgart beabsichtigt zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung eine große Zahl von städtischen Immobilien zu verkaufen. Es gibt also zahlreiche für die Stadt entbehrliche Immobilien.

Gleichzeitig gibt es einen Mangel an Räumen für Vereine, Initiativen und Projekte, die in eigener Regie Jugendarbeit, Kulturarbeit, Beratungsarbeit für Langzeitarbeitslose etc. machen. Diese Vereine und Gruppen dienen der Selbsttätigkeit der jungen und älteren Menschen, d.h. sie fördern deren Selbstbewußtsein, Kreativität und gegenseitige Hilfe bzw. Netzwerke. Sie sind eine notwendige Ergänzung zum „offiziell“ organisierten Beratungs- und Betreuungsbetrieb.

Das Haus sollte Räume für Gruppenarbeit, Büro, Werkstatt und einen (gegen Schall zu dämmenden) Raum für Musik, Theater, Veranstaltungen, Feste bieten. Günstig wäre eine Lage im Bereich der Innenstadt und gut mit ÖNPV zu erreichen.

Eine vermutlich notwendige Renovierung wird durch Eigenleistungen der künftigen Nutzer/-innen unterstützt und verbilligt. Das ermöglicht auch die Gestaltungsmöglichkeiten der künftigen Nutzer/-innen.

SÖS/LINKE

Unterstützer_in

Sibylle Wais, Verwaltungs­mitarbeiterin
Die Vielfalt, der bei SÖS beteiligten Menschen begeistert mich. Soviel Sach- und menschliche Kompetenz muss ins Rathaus. Weg mit den Tunnel­parteien!Sibylle Wais, Verwaltungs­mitarbeiterin

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