Mehr Ausbildungsplätze bei der Stadt

Haushaltsantrag vom 20.10.2009 (Nr. 606/2009)

Die Stadt Stuttgart ist eine der größten Arbeitgeberinnen hier. Sie trägt damit auch eine große Verantwortung für die Ausbildungschancen der Jugendlichen in der Stadt. Trotz anders lautender Meldungen der Bundesregierung ist die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden weiterhin groß, auch in Stuttgart. Die Langzeitstudie über den Übergang von der Schule in den Beruf zeigt, dass auch in Stuttgart viel zu viele Jugendliche in hoffnungslose Warteschleifen geschickt und in der Statistik nicht mehr mitgezählt werden.
Die Stadt Stuttgart ist aber auch auf ausreichend qualifizierten Nachwuch angewiesen. Jetzt Ausbildungsplätze bei der Stadt zu erhalten und auszubauen, dient daher der Zukunftssicherung der (überalterten) Stadtverwaltung.

Wir beantragen daher:

1. Die Stadt Stuttgart schafft in allen Bereichen Ausbildungsplätze. Ziel ist eine Ausbildungsquote von 8 Prozent (ohne Einberechnung der Ausbildungsplätze am Klinikum).
2. Die Stadt Stuttgart stellt insbesondere Auszubildende mit Migrationshintergrund ein. Interkulturelle Kenntnisse (Sprache und Kultur) werden als erwünschte Qualifikation bei der Auswahl der Bewerber/-innen gewertet.
3. Außerdem soll der Anteil von jungen Frauen in technischen Berufen sowie der Anteil von Hauptschüler/-innen erhöht werden.

SÖS/LINKE

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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