Mütterwohnheime und Elternseminar erhalten

Haushaltsantrag vom 03.11.2009 (Nr. 660/2009)

Erhaltung der Mütterwohnheime und des Elternseminars

Laut Kürzungsvorschlag und Darstellung im Jugendhilfeausschuss hält die Stadtverwaltung die Mütterwohnheime für „zwar wichtig für den sozialen Frieden, aber sie (die Mütterheime und das Elternseminar) könne man gegebenenfalls zur Disposition stellen“.

Tatsache ist, dass die Mütterheime ein wichtiger Bestandteil des Konzepts „Frühe Hilfe für Familien“ sind und zu den ältesten Frühe-Hilfen-Maßnahmen zählen. Hier werden Schwangere und Mütter, die nicht mehr in ihrem Wohnumfeld leben können, die überfordert sind, Partnerschafts- und Schuldenprobleme haben etc.aufgenommen und betreut, bis sie ihr Leben und das ihrer Kinder wieder selbst gut organisieren können. Insbesondere für die betroffenen Kinder ist dieses Angebot unverzichtbar, da hier Kindesgefährdung beseitigt oder für die Zukunft verhindert wird. Weitere Sozialkosten werden damit vermieden.

Das Elternseminar ist für die Prävention im Zusammenhang mit den „Frühen HIlfen für Familien“ ebenfalls unverzichtbart und ebenfalls ein hervorragendes Präventionsinstrument. Der Aufbau von Familienzentren in Kitas kann dies nicht ersetzen.

Daher beantragen wir:

1. Die Mittel für das Mütterwohnheim im Paulusstift werden nicht gekürzt.
2. Die beien städtischen Mütterwohnheime werden unverändert weitergeführt.
3. Das Elternseminar wird unvermindert weitergeführt.

SÖS/LINKE

Unterstützer_in

Ingmar Grosch, Diplom-Physiker
Direkte Bürger­beteiligung ohne starren Partei­rahmen. Im eigenen Stadtteil kleine Verbes­serungen umsetzen. So bleibt Stuttgart lebenswert.Ingmar Grosch, Diplom-Physiker

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