Straßensozialarbeit in Bad Cannstatt

Haushaltsantrag vom 20.10.2009 (Nr. 595/2009)

Die Straßensozialarbeit in Bad Cannstatt hat zur vollen Zufriedenheit aller örtlichen Akteure (Gewerbe und Handel, Polizei, Öffentlichkeit etc.) und unter Respektierung der Würde der betroffenen Menschen den Ausgleich der Interessen im öffentlichen Raum organisiert. Die Straßensozialarbeit setzt nicht auf Vertreibung „unerwünschter“ Personen, sondern bietet ein niedrigschwelliges Hilfeangebot.

Nachdem die Projektförderung durch die „Aktion Mensch“ ausgelaufen ist und die stark eingeschränkte Weiterführung der Stadt Stuttgart am 31.12.2009 endet, muss die dauerhafte Fortsetzung dieser Arbeit sichergestellt werden. Langfristige Probleme erfordern langfristige Arbeit.

Das MedMobil ist eine begrüßenswerte Einrichtung, ist aber nur einmal für zwei Stunden in der Woche in Bad Cannstatt vor Ort und deckt den Aspekt der medizinischen Hilfe zu einem Teil ab. Das Hilfeangebot Straßensozialarbeit wird dadurch nicht ersetzt.

Wir beantragen daher
die Förderung der Straßensozialarbeit in Bad Cannstatt im Umfang einer Vollzeitstelle bei der Ambulanten Hilfe Stuttgart und der Caritas Stuttgart, wobei sowohl psychiatrische Hilfen als auch Wohnungsnotfallhilfe und Sozialarbeit durchgeführt werden sollen.

SÖS/LINKE

Unterstützer_in

Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin
Der Gemeinderat soll wieder – dazu wurde er eingerichtet – zu einem Ort werden, wo Bürger öffentlich Rat über das Gemeinwohl halten, unabhängig von mehrheits- und machtversessenen Parteipolitikern am Gängelband lokaler Industrien. Denken wir gemeinsam parteifrei weiter: SÖS!Dr. Annette Ohme-Reinicke, Dozentin

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