Luftballons, Konfetti und Wattebäuschchen

Am Montag habe ich mich als Stuttgarter Bürger spontan entschlossen, mich mit den Nordflügelbesetzern zu solidarisieren. Vielleicht kann man es naiv nennen, wenn man auch als Politiker bereit ist, für das, was man für richtig hält, friedlichen zivilen Ungehorsam zu leisten.

Das finde ich richtig und würde es auch jederzeit wieder tun.

Die Besetzung des Nordflügels habe ich zu keinem Zeitpunkt als gewalttätig wahrgenommen und es hat auch keine Sachbeschädigung stattgefunden – wenn man mal von einer Verunreinigung durch Luftballons, Konfetti und Wattebäuschchen absieht.

Richtig ist aber auch, dass Stuttgart 21 nicht durch die Entschlossenheit weniger verhindert werden kann. Aktionen wie am Montag sind vielleicht für pressewirksame Bilder gut, aber unser Widerstand lebt von der bunten Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger.

Das eigentliche Highlight war deswegen für mich, dass sich trotz Regens hunderte Stuttgarterinnen und Stuttgarter schützend bis Mitternacht vor ihren Bahnhof gestellt haben. Das war einfach toll. Nur wenn sich die gesamte Bandbreite unseres friedlichen Volksaufstands entschlossen den Baggern in den Weg stellt und dabei nicht ihren Witz und ihre Kreativität verliert, kann Stuttgart 21 verhindert werden.
Die Mehrheit der Stuttgarterinnen und Stuttgarter kann man nicht vertreiben, oben bleiben!

Es grüßt Sie freundlichst ihr Randale-Stadtrat,
Hannes

Der Nordflügel von Innen während der Besetzung

Unterstützer_in

Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ich bin vom Konzept von SÖS nach wie vor sehr überzeugt. Das Programm ist wirklich zukunfts­orientiert und richtet sich nach den wirklichen Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern einer großen Stadt.Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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