StZ 04.10.16: Bürgerhospitalgelände in Stuttgart-Nord – Bürgerwillen stößt auf wenig Gegenliebe

„Rund vier Wochen später erklärte Bürgermeister Michael Föll, die Stadt plane, das frühere Hauptgebäude des Bürgerhospitals „relativ schnell in normalen Wohnraum umzunutzen“. Bis Ende 2019 könnte die städtische Wohnbaugesellschaft SWSG dort 120 geförderte Wohnungen errichten.“

„„Die Vorgabe ist rigoros falsch“, schimpfte der Nord-Bezirksbeirat Jürgen Klaffke (SÖS/Linke-plus), als Vertreter des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung die Auslobung des Wettbewerbs in dem Gremium vorstellten. „Damit verhunzen Sie das ganze Projekt“, sagte Klaffke. Auch mit Blick auf das benachbarte Coop-Areal werde der Bettenbau als Quartiersanker dringend gebraucht, die geförderten Wohnungen könne man ebenso in umliegenden Gebäuden bauen, meinte Klaffke. Auch der SPD-Bezirksbeirat Sebastian Sage kritisierte die Vorgabe scharf: „Die Vereinbarung des Bürgermeisteramts mit der SWSG ist ganz problematisch“, sagte Sage, selbst Architekt und Stadtplaner.“

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Gerhard Wick, Lagerarbeiter
Von Parteien und ihrer Hinterzimmer-Demokratie habe ich genug. Lasst uns unsere Stadt selbst gestalten. Gemeinsam können wir das. Besser als die Karriere-Politiker. Ihr versteht, ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine.
(b.brecht)
Gerhard Wick, Lagerarbeiter

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