Anfrage

Anfrage:

SÖSLinkePluS ersucht die Stadtverwaltung, Auskunft über den Zustand, ggf. die Verwendbarkeit des ehemaligen Luftschutzbunkers in Obertürkheim, Gewölbe im Berg an der Mirabellenstraße / Höhe Ebniseestraße

Begründung:

Im 2.Weltkrieg bot dieser L.-Bunker der Bevölkerung Schutz vor Fliegerangriffen.

Die Verschärfung der internationalen Lage an den Grenzen Europas dürfte allgemein bekannt sein (Irak, Lybien, Syrien, Ukraine).

Der Aufmarsch von Nato-Truppen, auch deutschen, an der Ostgrenze Polens und dem Baltikum gibt zu großer Sorge Anlass. In Kaliningrad (ehemals Ostpreußen) sind starke russische Raketen-Batterien in Stellung gebracht, die Entfernung Kaliningrad – Stuttgart beträgt 1019 km Luftlinie.

In der gespannten Situation an der russischen Westgrenze könnte jederzeit – auch durch Überreaktion einer Seite – ein militärischer Konflikt ausbrechen.

Stuttgart mit seiner Industrie wäre wie auch schon im 2.Weltkrieg, ein vorrangiges Angriffsziel.

Ist dieser ehemalige Bunker noch tauglich für einen Schutz der Bevölkerung und welche Alternative könnte die Stadt Stuttgart nennen ?

Nachtrag.

Zur erinnernden Information ein Foto unseres zerstörten Hausens, aufgenommen von meinem Vater nach den schweren Fliegerangriffen im Frühjahr 1944.

Luftschutzbunker Obertürkheim 22.02.17.docx

Die Familie hatte in dem Bunker Mirabellenstraße diesen Angriff überlebt.

Christoph Hofrichter

Unterstützer_in

Hannes Rockenbauch, Stadtrat
Für mich sind die Demokratie­labore und der offene Prozess zur Auswahl unserer Kandidaten_innen das spannendste Demokratie­experiment Stuttgarts.Hannes Rockenbauch, Stadtrat

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

... und melden Sie sich für unsere monatlichen Neuigkeiten per Email an.


captcha