StZ 20.06.17: Verkehrskontrollen in Stuttgart – Viel Schleichverkehr im rechtsfreien Raum

Stuttgart – Die Stadt Stuttgart hat wegen der „aktuellen Beschwerdelage“ eine Liste von 15 Straßenzügen erstellt, die „zur Umgehung von Verkehrsstauungen im Hauptverkehrsnetz als Abkürzungen benutzt werden“. Dabei handelt es sich etwa um die Bachhalde zwischen Mühl- und Zazenhausen, den Cannstatter Zuckerleweg, den Feldweg zwischen Sillenbuch und Rohracker sowie die Tiroler Straße zwischen ES-Rüdern und Uhlbach.

Im Mai waren zur Überraschung des Bezirksbeirats Obertürkheim etwa 30 Anwohner der Tiroler Straße im örtlichen Rathaus aufgeschlagen und hatten ihrem Unmut über den regen Berufsverkehr Luft verschafft. Laut einem Antrag des Bezirksbeirats von SÖS-Linke plus, Christoph Hofrichter, beklagen die Anwohner täglich mehr als 1500 Fahrzeuge vor ihrer Haustür und auf einem 200 Meter langen Verbindungsstück, das 1984 nach einer erbitterten Auseinandersetzung zwischen Stuttgart und Esslingen zum Feldweg degradiert wurde.

Mehr Kontrollen in Uhlbach gefordert

Das fordert auch Bezirksbeirat Hofrichter in Uhlbach, „drei bis viermal pro Woche“, damit es ein Ende habe mit dem „rechtsfreien Raum“. Auch Hermann Karpf, Sprecher von Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (CDU), hält Schwerpunktkontrollen in der Tiroler Straße für eine von zwei geeigneten Möglichkeiten, dem Schleichverkehr beizukommen. Die andere sei die ebenfalls im Antrag von SÖS-Linke Plus geforderte Schrankenlösung. Karpf verweist auf die nicht mehr benötigte Buowaldstraße zwischen Sillenbuch und dem Stuttgarter Osten. Die wenigen Berechtigten im Wald seien mit Schlüssel ausgestattet. In Österreich würden ganze Täler gesperrt und seien nur von Chipkartenbesitzern befahrbar, hat Hofrichter recherchiert. Im Bezirksbeirat wird am Mittwoch über den Antrag diskutiert.

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Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Ich bin vom Konzept von SÖS nach wie vor sehr überzeugt. Das Programm ist wirklich zukunfts­orientiert und richtet sich nach den wirklichen Bedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern einer großen Stadt.Sabine Schmidt, Heilpraktikerin (Psychotherapie)

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