Stuttgart-Nord: Ein Platz zum Leben mit Bäumen statt Beton!

Stuttgart-Nord: Ein Platz zum Leben mit Bäumen statt Beton!

Keine Autos zwischen Kita und Kirche

Stuttgart, 10.5.2019: Mitglieder des parteifreien Bündnisses Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) schaffen heute Vormittag vorübergehend den Platz, den der Bezirksbeirat Nord immer wieder von der Stadtverwaltung fordert: Mit Blumen und Sprühkreide markieren sie den Bereich zwischen Brenzkirche und dem geplanten Quartier ‚Rote Wand‘ am Kochenhof. SÖS fordert mit dieser Aktion, dass hier die Bäume erhalten bleiben und der Bereich zu einem Platz der Begegnungen aufgewertet wird. Die Stadtverwaltung besteht statt dessen auf einer Tiefgaragenausfahrt in direkter Nachbarschaft zur geplanten Kita und will einmal mehr großflächig Bäume fällen.

„Zum neuen Quartier ‚Rote Wand‘ am Kochenhof und zur Kita gehört ein Platz zum Leben statt einer Tiefgaragenausfahrt, wir wollen Bäume statt Beton“, fordert Jürgen Klaffke, SÖS-Bezirksbeirat in Stuttgart-Nord. „Doch die Stadtverwaltung stellt sich uns Bezirksbeiräten gegenüber stur. Es ist unsäglich, dass die Verwaltung die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger so vehement ignoriert. Der Bezirksbeirat-Nord steht geschlossen gegen die Tiefgaragenpläne der Stadt, denn ein schön gestalteter Platz würde das neue Wohngebiet bereichern.“

Wenn man denn eine Tiefgarage braucht, kann die Ausfahrt verkehrlich viel sinnvoller am anderen Ende der neuen Siedlung ‚Rote Wand‘ gebaut werden; so war es auch in den ursprünglichen Plänen vorgesehen (siehe beigefügtes PDF). Mit der nun geänderten Planung wird die Verbindung zwischen Kirche und Quartier durch unsinnige Verkehrsführung durchschnitten.

„In Sonntagsreden ist selbst OB Fritz Kuhn für saubere Luft“, sagt Carola Eckstein, SÖS-Kandidatin aus Stuttgart-Nord. „Wir alle wissen, dass wir eine Verkehrswende und Bäume in der Stadt brauchen, um unsere Zukunft sinnvoll zu gestalten – dafür müssen wir jetzt anfangen, diese Ziele auch in den konkreten Planungen der Stadt umzusetzen. Als Chef der Stadtverwaltung muss OB Kuhn endlich dafür sorgen, dass seine Verwaltung im Dienste der Bürger arbeitet statt demokratische Entscheidungen systematisch zu torpedieren und zu hintergehen. Wir wollen und brauchen nicht noch mehr Fahrspuren und Ampeln, sondern Platz zum Leben!“

Kontakt:

  • Jürgen Klaffke, SÖS-Bezirksbeirat, Tel. 0173 – 945 65 21
  • Dr. Carola Eckstein, SÖS-Kandidatin, Tel. 0152-53 68 48 18

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Jan A. Lutz, Gestalter
Bürger­schaftliches Engagement und soziale Teilhabe sind die Pfeiler einer modernen Gesellschaft. Stadt als Marke war gestern. Für morgen brauchen wir die Stadt als soziales Netzwerk.Jan A. Lutz, Gestalter

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