Kämpfen wir für unser Europa!

8. Mai 2019, 19:00 Uhr
SÖS-Treff. für Politik und Kultur, Arndtstraße 29, Stuttgart


Um weitere Weltkriege und faschistische Gräueltaten zu verhindern, wurden politische Konzeptionen einer Europäischen Union entworfen, die den Völkern Europas ein friedliches, soziales, solidarisches Miteinander ermöglichen. Im gegenwärtigen historischen Bewusstsein sind diese Ideen weitgehend verschüttet. Es lohnt aber, an sie zu erinnern, um daraus Anregungen zu gewinnen, wie ein demokratisch verfasstes Europa der Bürger ausgestaltet sein könnte.

Entstanden ist jedoch lediglich ein europäischer Wirtschaftsraum, in dem Waren, Dienstleistungen und Arbeitskräfte reibungslos ausgetauscht werden können, soziale Belange aber keine wesentliche Rolle spielen. Ein neoliberales, „merkelianisiertes“, hegemoniales Europa mit deutscher Führungsmacht. Diese Führungsmacht droht an nationalistische und offen faschistische Bewegungen und Parteien verloren zu gehen, auch bei der anstehenden Wahl zum europäischen Parlament. Der damit wieder drohenden Gewalt müssen erst recht starke bürgerschaftlich-republikanische Bewegungen und ein demokratisch gestärktes europäisches Parlament entgegengesetzt werden.

Anhand der Rolle Deutschlands werden Handlungsperspektiven vor Ort vorgestellt.

Prof. Dr. Michael Weingarten lehrt Philosophie an den Universitäten Stuttgart und Marburg und ist Gründungsmitglied des Hannah-Arendt-Instituts für politische Gegenwartsfragen Stuttgart.

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Zitate

Jan A. Lutz, Gestalter
Bürger­schaftliches Engagement und soziale Teilhabe sind die Pfeiler einer modernen Gesellschaft. Stadt als Marke war gestern. Für morgen brauchen wir die Stadt als soziales Netzwerk.Jan A. Lutz, Gestalter

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